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Follow Friday: Kulturindustrie

Ich möchte mal etwas neues versuchen und hier regelmäßig kleine Follow-Empfehlungen aussprechen, die jenseits der Einzelverweise auf rezipierens­werte Artikel, Projekte, Audiobeiträge oder Videos liegen. Anstatt also Owleys lesenswerten Check der Oscar-Animationsfilme 2018 zu verlinken, würde ich in diesem neuen Segment Owley selbst empfehlen und euch dazu auffordern, ihm möglichst überall zu folgen.1 Doch soll es dabei nicht nur um Personen gehen, sondern um alles, was ich für folgenswert halte: Neben Bloggern und Twitterern auch Podcasts, Newsletter, YouTube-Channels, Vero-User, und und und. Das ganze dann als wöchent­liche Serie am Freitag, benannt nach dem einst auf Twitter entstandenen Follow Friday.

Den Anfang macht mit Kulturindustrie ein Podcast „in dem vier Menschen miteinander über Pop- und andere Kultur sprechen“. Diese vier sind Alexander Matzkeit, Sascha Brittner, Lucas Barwenczik und Mihaela Sartori. Die besprochene Pop- und Restkultur umfasst dabei neben Film und Fernsehen, auch Bücher, Comics und Musik. Die Diskussion lebt dabei wie so oft von den unterschiedlichen Interessen und der offenkundigen Expertise der vier. Neue Folgen gibt’s ca. alle anderthalb Wochen und auch wenn ich nicht immer mit den vieren d’accord gehe, hat Kulturindustrie zuletzt doch den Sprung ins Favorites-Folder meines Podcatchers geschafft.

  1. Was ihr auch tatsächlich tun solltet. Sorry for being an example, Owley. 😉 []

„Black Mirror“-Buchreihe kommt

Das erste von drei Büchern soll im Februar 2018 erscheinen (und kann bereits vorbestellt werden). Die Reihe ist als Anthologie geplant, deren Bücher jeweils drei Kurzgeschichten beinhalten sollen. Wer die Autoren sind, ist noch nicht bekannt, aber der Guardian spekuliert bereits, das Stephen King, Neil Gaiman und Margaret Atwood dabei sein könnten. Charlie Brooker wird derweil als Editor mitmischen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Stories bei positivem Feedback auch ihren Weg zurück ins Fernsehen finden könnten. (via Nerdcore)

»The Dark Age / Modern Age of DC Comics« got CANCELLED

Bad news for everyone who enjoyed the »Age of DC Comics« series by TASCHEN and is desperately waiting for the last two issues, »The Dark Age of DC Comics« and »The Modern Age of DC Comics«, of the five-issue series to be released: It got cancelled, TASCHEN told me after asking about the release date for the remaining two books. The decision was made by the publisher’s management and editors and sadly affects both the english and internationals editions.

That’s a real shame because the first three issues we’re really outstanding books. Instead of covering 75 years of DC Comics it’s now concluded after only 45 years with DC’s Bronze Age. But because the whole series is a re-issue of Paul Levitz’s mammoth compilation »75 Years of DC Comics: The Art of Modern Mythmaking« the only way to get the missing 30 years, is to get the giant book, which sells for about $150 for the English edition on Amazon.com or 150€ for the German edition on Amazon.de (which I just ordered).

Kindle MatchBook, Amazons CD-AutoRip-Feature für Bücher

Nach dem begrüßenswerten AutoRip-Feature, bei dem man zu seinen CD-Käufen bei Amazon (auch rückwirkend) die MP3s bekommt, bietet Amazon in den USA nun einen ähnlichen Dienst für Bücher an: Wer Papierbücher bei Amazon kauft, bekommt kostenlos oder für maximal 2,99 Dollar zusätzlich das entsprechende eBook dazu (auch rückwirkend).

Genau sowas vermisse ich seit Jahren. Denn wenn ich nun in Zukunft ein Taschenbuch für 10 Euro schieße, gibt’s die ansonsten nochmal 9 Euro teure „Kindle-Edition“ fairerweise gratis oder günstig dazu. Also wenn der Service irgendwann auch hierzulande starten sollte, bin ich gerne bereit nen kleinen Aufpreis für’s zusätzliche eBook zu bezahlen.

„Google.“

Blogs brauchen unbedingt eine Reblog-Funktion, wie man sie von Tumblr oder als Retweets von Twitter kennt. So wäre in der Blogosphäre nicht nur viel mehr los, nein, ich könnte auch diesen kurzen Blogeintrag von Michael Heilemann komplett wiedergeben, anstatt nur folgende Essenz zu klauen: Michael hat nämlich in seiner 1975er Ausgabe von „Edgar Rice Burroughs: The Man Who Created Tarzan“ (Seite 104) folgende überraschende Anekdote gefunden:

Ed left Sears, Roebuck in August 1908, and the card he sent to Emma from South Bend, Indiana, shortly afterward indicates that he was preparing for some new enterprise or engaged in making contacts or purchases for his partnership with Dentzer. Dated September 15, 1908, the card was addressed to Emma at 197 Park Avenue. It reads: „This isn’t a half bad little town. Haven’t accomplished much yet. Not even my lunch — 12:15 p.m.“ On the same date he sent little Joan a card containing one word: „Google.“

Somit stellt sich die Frage: Was hat Burroughs gewusst und woher? Und wie bekommen wir ein seiten- und plattformübergreifendes Reblog-Dingsi hin?