#bücher

Darth Vader and Son


Man stelle sich eine Welt vor, in der Darth Vader von Anfang an seinen väterlichen Pflichten nachkommt und nicht erst Jahre später als Vater und Sohn die Galaxis kontrollieren will. Eine Welt in der Anakin zwar ein böser Sith Lord, aber ein guter Vater wird. Genau diese Welt erdachte sich der Autor Jeffrey Brown und veröffentlicht sie in seinem (natürlich) am 4. Mai erscheinenden Buch »Darth Vader and Son«. Das Buch wird 64 Seiten umfassen, 11 Euro kosten und kann hier bei Amazon vorbestellt werden. Der Verlag hat außerdem einen kurzen animierten Trailer zum Buch gemacht, weil diese ja der Heilsbringer der Verlagswelt zu sein scheinen. (via Pewpewpew)

John Carter-Bücher als eBooks

Ich komme gerade aus »John Carter« und da ich zu meiner Überraschung sehr angetan war (ausführliches Review folgt später), beschloss ich soeben, mir die Vorlage von Edgar Rice Burroughs mal genauer anzusehen. Also wie gewohnt zu Amazon, wo meine Kaufgelüste diesmal jedoch enttäuscht wurden: Eine deutsche Ausgabe des Erstlings wurde zuletzt 1999 aufgelegt und kostet mittlerweile gebraucht 65 Euro – keine Kindle-Version vorhanden (wie ich das hasse). Englische Ausgaben gibt’s zwar, aber nur mit wochenlangen Lieferzeiten. Normalerweise würde ich nun zum englischsprachigen Kindle-eBook greifen, doch das kleine Geld kann man sich diesmal sparen. Denn das Copyright der ersten Texte ist längst abgelaufen (der erste Teil des Barsoom-Zyklus erschien in den USA 1912 als Zeitschriften-Serial), weshalb zumindest die ersten fünf Bücher bereits kostenlos im Netz zu haben sind.

Zum Beispiel über das überaus gute Project Gutenberg. Und weil ich sie mir gerade ja sowieso runtergeladen habe und damit ihr euch – falls aktuell ebenfalls Interesse an John Carter vom Mars besteht – ein paar Klicks sparen könnt, hier direkt die Downloadlinks zu besagten fünf Büchern, jeweils im EPUB- und MOBI-Format. Letzteres benötigt ihr für euren Kindle, EPUB ist für so ziemlich alle anderen Geräte, inkl. iBooks auf eurem iPhone/iPad.

# Titel Formate
1 A Princess of Mars EPUB MOBI
2 The Gods of Mars EPUB MOBI
3 The Warlord of Mars EPUB MOBI
4 Thuvia, Maid of Mars EPUB MOBI
5 The Chessmen of Mars EPUB MOBI

Und jetzt bin ich gespannt, wie sehr sich der Film an die Buchvorlage hält (immerhin umfasst er tatsächlich nur das erste Buch). Aber dazu später mehr.

Beeindruckende Bibliothek

Cartoonist Jeffrey Koterba zeigt in diesem Cartoon perfekt den Vor- und Nachteil dieser ganzen Ebook-Sache auf. Ich bin im Moment auch immer hin und her gerissen: Soll ich mir dieses vielversprechende Buch als toten Baum holen oder reicht die Kindle-Version? Wer diesen Zwiespalt für sich entscheiden kann, steht zur Zeit noch nicht fest, aber später auf jedem Fall mehr dazu. Auf Koterbas Webseite finden sich jedenfalls noch viele weitere sehenswerte Cartoons. (via Laughing Squid)

McLuhans Lesetechnik

Surat Lozowick hat in Paddy Scannells Media and Communication (S. 131) folgende Beschreibung von Marshall McLuhans ungewöhnlicher Lesetechnik gefunden. War mir noch nicht bekannt, dass McLuhan so mehrere Bücher pro Tag überflog, unterstreicht aber einmal mehr, was für ein kauziger Kerl der Mann gewesen sein muss.

McLuhan was an avid but hasty reader. In the 1950s, he read, on average, five books a day and his method of dealing with them was to start at page 69 and scan it and the table of contents. If they contained useful information or ideas, then it was probably worth reading. He would then go through, reading only the right-hand pages because all books were too long and repetitious. He copied down relevant quotations onto index cards and filed them away.

Urlaubs- und After-Urlaubs-Lektüre


Falls sich jemand von euch fragt, was ich zur Zeit so lese – und sind wir mal ehrlich, das ist die Frage, die euch alle nächtelang wach hält –, obige Bücher und Comics habe ich mir für den Urlaub vorgenommen. Zwar noch nicht alle geschafft, aber auch kein Problem, es gibt ja Nachtlichter.

The Pop-up Book of Phobias


(Vimeo Direktaufklappbuch, via)

Ich hatte ja fast ganz vergessen, dass ich früher einige dieser Aufklappbücher hatte – hauptsächlich mit Dinosauriern, versteht sich. Umso erfreulicher, dass es sie auch heutzutage und sogar mit noch viel erwachseneren Themen als Dinosauriern gibt. Zum Beispiel nämlich mit aufklappenden Phobien und Albträumen. Mehr Infos zum Buch der Phobien gibt’s hier bei Don, der auch einen wunderbaren, ausführlichen Artikel über Pop-up-Bücher (mit vielen weiteren Beispielen) geschrieben hat.