#blogging (160)

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Hank Moody über Blogs

People seem to be getting dumber and dumber. […] You know, uh, people, they don’t write anymore, they „blog“. Instead of talking, they text. No punctuation. No grammar. It’s LOL this and LMFAO that. You know it just seems to me, it’s just a bunch of stupid people pseudo-communicating with a bunch of other stupid people in a proto language that resembles more what cave men used to speak than the king’s english.

Hach, ich liebe diese Sendung (das Zitat ist aus Folge 5). Ein heruntergekommener Autor, der selbst bloggt und sich konsequenterweise auch selbst dafür hasst. Großartig. Und recht hat der Mann, ihr seid alle stupid people.

Tote leben länger

Wenn verstorbene Musiker wie John Lennon († 1980), Elvis Presley († 1977), Tupac Shakur († 1996) und Notorious B.I.G. († 1997) auch post mortem fast jedes Jahr neue Lieder und Alben veröffentlichen, dann frage ich mich, ob auch ich weitere Blogeinträge veröffentlichen werde nachdem ich das Zeitliche gesegnet habe? Gibt’s da schon ein WordPress-Plugin für?

Mit dem Blog zum Millionär

Business Week berichtet dieser Tage, wie viel Geld so mancher A-Blogger mit seinen geistigen Ausgüssen informativen Artikeln verdient. Boing Boing, dieses „directory of wonderful things“, bringt demnach rund 1 Millionen Dollar auf die Konten von Mark Frauenfelder & Co. Dass man aber auch mit abgeschaltetem Köpfchen gut Geld verdienen kann, beweist das Nonsens-Blog I Can Has Cheezburger?: mit Katzenbildern (ähnlich dem Bild zu eurer rechten) und blöden Sprüchen erwirtschaftet man hier knapp 6000 Dollar pro Monat. Dass eure Lieblingswebseite eayz da nicht ganz mit halten kann, sollte jedem klar sein. Dass es aber dennoch für einen Platz in der Liste reicht, hätte ich zwar auch nicht erwartet, aber seht selbst: Eay, der freundliche Blogger aus der Nachbarschaft, in der Business Week.

Blog der Woche

Nachdem eayz von euch schon zum Superblog der Herzen gewählt wurde, kommt nun das nächste Highlight in unserer unspektakulären Bloghistorie: eayz.net wurde jüngst von einem der wichtigsten deutschen Popkulturblogs, nämlich eayz.net, zum „Blog der Woche“ gekürt. Vielen Dank, das freut uns! Jetzt steht quasi nur noch der olle Grimme aus. Bis dahin gebe ich mich auch was weniger egozentrisch und dann klappt’s vielleicht sogar mit Ad.

Der Siegeszug des Kapitalismus

Immer wieder werde ich gefragt, warum es hier auf eayz.net eigentlich Werbung gibt. Immer wieder war es mir keine Antwort wert. Bisher. Da mich mittlerweile aber sogar die Nachbarskinder mit der Frage belästigen, sobald ich das Haus verlassen habe, will ich heute mal mein kleines, allzu offensichtliches Statement zum Thema „Werbung in Blogs“ posten. Wie ihr euch – nach genauerem Hinsehen, bspw. hier – denken könnt, habe ich nichts gegen ein gesundes Maß an Werbung. Ein kleines AdSense-Feld, vielleicht sogar ein Banner, das ist alles okay, solange es keine nervigen Popups, Flashspielereien und ähnlich nervigen Krimskrams gibt. Amazon-Links sind Ehrensache, bieten sie ja auch einen gewissen Grad an Service. Aber droht damit nicht der Ausverkauf? Selbstzensur der Werbekunden wegen? Glaubwürdigkeit adé? Werteverfall und keine Tugenden mehr? (mehr …)

41 Fragen und ein Meta-Stöckchen

Stöckchen-Attack! Vom Playstar Rocker habe ich neulich ein Meta-Stöckchen bekommen, dessen Sinn es ist, das Stöckchen weiterzuwerfen ohne das irgendwelche Fragen gestellt werden. Also statt Antworten & Werfen nur Werfen. Und weil die Idee dahinter so komplex ist, möchte ich erstmal ein anderes, 41 Fragen langes Stöckchen, zugesandt von Mr. Ape, beantworten – feat. Traumauto, mexikanisches Essen und GZSZ. (mehr …)

eayz, das Superblog 2007

Zumindest vielleicht. Denn eure Lieblingszuflucht im weltweiten Beliebtheitswettbewerb, namentlich eayz.net, manchmal auch mit dot und zur Happy Hour auch gerne The Mighty E, wurde von einer mir gänzlich unbekannten und sowas von total fremden Unperson nominiert. Und zwar für die Superblogs 2007 von Hitflip in der Kategorie Medienübergreifend. Dotiert ist der ganze Spaß mit einem Preisgeld von 200 Euro und einem kleinen, feinen Pokal. Zur Zeit können noch weitere Konkurrenten nominiert werden und vom 16. bis zum 22. April kann dann abgestimmt werden. Daran wird euch der geldgeile Sack, der „dieses eayz“ betreibt aber sicherlich noch ein bis fünf Mal erinnern.

Update: Wer absofort für eayz voten möchte (und das rate ich allen, sonst bin ich aber auch sowas von eingeschnappt), der kann das hier tun.

Wir nennen es Buch

Gestern beim Arzt mit Wir nennen es Arbeit von Holm Friebe und Sascha Lobo fertig geworden. Es geht um die alternative Lebens- gestaltung der s.g. digitalen Bohéme und das Leben jenseits der Festanstellung. So weit, so gut. Und jeder der etwas blogaffin ist, weiß eh worum’s geht (und wenn nicht, einfach diese Episode beim elektrischen Reporter ansehen) und das ist genau der springende Punkt: Fast alles habe ich schon irgendwo gelesen. Natürlich nicht in Buch- sondern in Blogform und selbstverständlich ohne die netten Begrifflichkeiten und historischen Hintergründe – aber irgendwie traf, zumindest meine Person, beim Lesen viele alte Bekannte wieder.

Nichtsdestotrotz brauchbar, da die angesprochenen Themen so vertieft werden, wie’s online nicht (auf einen Schlag) passiert. „Wir nennen es Arbeit“ wird jetzt jedenfalls an die Eltern durchgereicht (sorry, Jungs, mein Brotjob erlaubt’s mir derzeit nicht denen ne Kopie zu kaufen 😉 ), damit’s durchschaubarer für die beiden wird und sie vielleicht eine Ahnung bekommen, was ich hier den ganzen Tag so tuen könnte. Last but not least der obligatorische Link zum Blog zum Buch.