„Danke für nichts, Frau Merkel.“

Frank Stauss, Politologe, Werber und Wahlkämpfer, über Merkels „Vorstoß“ in der Gleichstellung der Ehe für homosexuelle Paare:

Das verschwurbelte und verstammelte „go“ der Kanzlerin zur Homoehe erinnert sehr an Günter Schabowskis Maueröffnung aus Versehen. Muss man als Schwuler Angela Merkel jetzt dankbar für die Ehe für alle sein? Keine fünf Sekunden. Für dieses unwürdige, zum Himmel stinkende und dann auch noch völlig verstolperte taktische Manöver nach über zwölf Jahren Vollblockade der CDU-Vorsitzenden kann man sich nur fremdschämen.

Made with ARKit

Hand-picked curation of the coolest stuff made with #ARKit.

Wir haben im Büro auch schon ein bisschen damit rumgespielt und das war echt cool. Ich bin schon auf die ersten, richtigen Apps gespannt, die über das simple Darstellen à la Pokemon Go hinausgehen.

AirPods – Fazit nach drei Wochen

Seit mittlerweile drei Wochen laufe ich mit AirPods durch die Straßen Kölns – und werde on- wie offline angehalten und gefragt, was die Dinger denn so taugen. Zeit für ein kurzes Fazit im allseits beliebten Listicle-Format.

  • Die Soundqualität ist gut. Aber sind es die besten kabellosen Kopfhörer? Nein, ich würde sie eher mit Apples kabelgebundenen Standard-EarPods vergleichen, aber das reicht mir vollkommen.
  • Die Aufnahmequalität des Mikrofons ist gut, habe ich mir von meinen Telefongesprächspartnern versichern lassen, aber es nimmt etwas an Hintergrundgeräuschen auf.
  • Die Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden ist für meinen Tagesrythmus (2 x 30 Minuten pendeln, dann etwas im Büro hören, unterbrochen durch eine Ladeeinheit in der Mittagspause) absolut ausreichend. Dass die AirPods nach 15 Minuten im Case wieder für drei Stunden aufgeladen sind, stimmt und hat dafür gesorgt, das ich in den drei Wochen noch nie leere AirPods hatte.
  • Das Case ist großartig – als Auflade-, sowie als Aufbewahrungsbox. Erinnert mit seinem weißen Plastik etwas an das Apple der frühen 2000er, was ich aber sehr begrüße. Das Pairing mit dem iPhone läuft anscheinend über NFC und ist kinderleicht: ans iPhone halten und aufklappen.
  • Meine AirPods sind mit einem iPhone, einem iPad, einer Apple Watch und einem Mac verbunden. Meistens funktioniert das Verbinden von allein, wenn nicht, weil z.B. mehrere Devices in der Nähe sind, dauert das „manuelle“ verbinden ca. 5 Sekunden.
  • Die Steuerung der AirPods erfolgt über Doppeltippen auf die Kopfhörer. Das funktioniert erstaunlich gut, aber es können nur eine bzw. ab iOS 11 zwei Aktionen damit gesteuert werden. So habe ich mir in der iOS 11 Beta etwa Start/Pause auf’s rechte Ohr gelegt, Siri auf’s linke.
  • Siri funktioniert wie Siri halt so funktioniert. Meine Standardtasks, die ich auch täglich im Auto benutze (Nachrichten diktieren, telefonieren, Musik abspielen), funktionieren auch auf den AirPods wie gewohnt.
  • Optisch sieht man zugegebenermaßen etwas Panne aus, aber das ist das Los des Early Adaptors.

Würde ich mir die AirPods wieder kaufen? Definitiv. Kabelgebunden durch’s Leben zu laufen erscheint mir mehr und mehr eine bizarre Anekdote aus der grauen Vorzeit zu sein.

„Black Mirror“-Buchreihe kommt

Das erste von drei Büchern soll im Februar 2018 erscheinen (und kann bereits vorbestellt werden). Die Reihe ist als Anthologie geplant, deren Bücher jeweils drei Kurzgeschichten beinhalten sollen. Wer die Autoren sind, ist noch nicht bekannt, aber der Guardian spekuliert bereits, das Stephen King, Neil Gaiman und Margaret Atwood dabei sein könnten. Charlie Brooker wird derweil als Editor mitmischen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Stories bei positivem Feedback auch ihren Weg zurück ins Fernsehen finden könnten. (via Nerdcore)

Technology is neither good nor bad: you are

Peter Sunde of The Pirate Bay fame schlägt in diesem unterhaltsamen Vortrag von der TNW Conference1 in eine ganz ähnliche Kerbe wie Ted Nelson und meine Urgroßtante, indem er über einen Schwenk aus der Historie von TBP dazu kommt, wie man Technologie politisch einsetzen kann und dass man öfter mal nach dem „Warum?“ fragen sollte.

 
(YouTube Direktlink)

Startups and the tech industry are the new community bearers. What does that mean for how programmers need to think, and what types of responsibilities come with that role? How can we build solid, long term solutions and build next generations of infrastructure in a responsible way? At TNW Conference, Peter Sunde will share his vision on the bigger picture and ways for tech entrepreneurs to create real value for society.

  1. Fun-Fact: Wir waren 2008 bei der „The Next Web Conference“, um der legendären Amsterdam-Live-Episode von Diggnation beizuwohnen.

Meine mittlerweile 96 Jahre alte Urgroßtante hat 2012 festgestellt, dass sich das auch auf’s Internet übertragen lässt – ohne jemals im Internet gewesen zu sein: „Im Internet gibt es gute und schlechte Dinge.“ ☝🏻