iMessage’s delivery architecture makes it hard to block without blocking all iOS push notifications

Interessant: Wer iMessage blocken will, muss alle Push Notifications auf Apple-Plattformen blockieren. Hintergrund ist, dass iMessage auf dem Apple Push Notification Service basiert, dem Protokoll und Dienst zum Versand der Benachrichtigungen.

John Gruber vermutet, dass das ursprünglich ein Weg war, um es den Mobilfunkanbietern schwerer bis unmöglichen zu machen, Apples Messaging-Dienst zu deaktivieren. Heute erschwert es die Staatszensur, wie zuletzt z.B. in Russland, wo neuerdings FaceTime und Snapchat blockiert sind, iMessage jedoch nicht.

Update, 13.12.: John Gruber hat noch ergänzt, das Anhänge oder zu lange Nachrichten nicht per APNs verschickt werden, sondern verschlüsselt zu iCloud hochgeladen werden, woraufhin dem Empfänger per iMessage die Metadaten zum Download und Entschlüsseln geschickt werden, siehe dieses Apple-Support-Dokument.

iMessage’s Delivery Architecture Makes It Hard to Block Without Blocking All iOS Push Notificat... | OpenGraph Preview Image
daringfireball.net

iMessage’s Delivery Architecture Makes It Hard to Block Without Blocking All iOS Push Notificat...

Draw your own conclusions about cellular carriers and enterprise network administrators being similar to authoritarian governments.

Monstropolis

Ich hänge dieser Tage massivst in meinem Feed-Reader hinterher (dazu ein anderes Mal mehr), weshalb ich alles andere als up-to-date bin, was diverse Blogs und vermut­lich auch dein Blog angeht.

Diese Asynchronität ist in der Regel sehr gut auszu­halten. Diesmal aber irgendwie nicht, denn gerade habe ich erfahren, dass Ralf Röcker aka Day aka Daywalker von Monstropolis nicht nur erkrankt, sondern am 30.11. verstorben ist, nachdem er sich auf Bluesky verabschiedete, was ich leider nicht sah.

Ich hab den alten.weisen.Mann nicht gekannt, aber schon ewig gelesen. Also vielleicht doch irgendwie gekannt. Unsere Wege müssen sich auf Twitter oder in der Blogosphäre gekreuzt haben, so genau weiß ich das nicht mehr. Aber seitdem haben wir uns immer mal wieder gegenseitig kommentiert und verlinkt.

In diesem Sinne also heute ein letzter Link. Mach’s gut!

»Replaced« – Release Date Trailer

 
(YouTube Direktlink)

Ich hätte schwören können, dass ich hier bereits über die beiden, jeweils seit Jahren in Entwicklung befindlichen Spiele »The Last Night« und »Replaced« was geschrieben habe, habe ich aber nicht. (In dem Fall ist es meistens so, dass ich stattdessen dann meinen Arbeitskollegen einen exklusiven Privat-Podcast zum Thema vorgetragen habe. 😅1)

»The Last Night« ist ein 2016 angekündigter, cineastischer 2,5D-Cyberpunk-Pixel-Plattformer, dessen Entwicklung voller Ankündigungen, Hype, Verschiebungen, Funkstille und Kontroversen geprägt war. Auf einen viel beachteten, 2017 veröffentlichten E3-Trailer folgte bis heute … nicht mehr viel.

Aber: der 2,5D-Pixel-Stil in dem Blade Runner’esken Setting sah und sieht hervorragend aus. Was man sich wohl auch beim Studio hinter »Replaced« dachte, die 2020 ein sehr ähnlich aussehendes Spiel im ähnlichen Setting ankündigten – und vor wenigen Tagen mit dem obigen „Release Date Trailer“ eben dieses publik machten. Während »The Last Night« also als Vaporware vermutlich auf Ewig in der Development Hell verbleibt, dürfen wir uns am 12.03.2026 auf das ebenfalls hervorragend aussehende »Replaced« freuen. Wenn nichts dazwischen kommt.

  1. Nachtrag: Hatte ich auch noch nicht, habe ich dann aber heute gemacht. 😏 []

AI CEO – Replace your Boss before they replace you

AI CEOs deliver instant executive decisions without the executive salary.

No bonus packages / No private jet needed / No mood swings / Ego-free

Super sinnvolle CEO-Weisheiten wie „Empathy, but only if it’s billable“ oder „Sleep is just unconscious time theft“ in einer Mini-Anwendung gebaut von Serious People, die diverse aktivistisch-kreative Kampagnen releasen, wie z.B Oilwell, das Klimakatastrophe mit Meditations-App kombiniert („Relax… it’s only the climate crisis“). (via @ennopark)

AI CEO – Replace Your Boss Before They Replace You | OpenGraph Preview Image
replaceyourboss.ai

AI CEO – Replace Your Boss Before They Replace You

Stop working for humans. AI CEO delivers algorithmic thought leadership, with instant decisions, and zero ego. Replace your boss before they replace you.

The RoboCop Statue arrives in Detroit

Sparked by a viral 2011 tweet comparing Detroit’s need for a RoboCop statue to Philadelphia’s Rocky statue, the project grew through massive community collaboration.

Detroit hat endlich seine RoboCop-Statue und „Daily Detroit“ hat einige Fotos und Videos der detailgetreuen, 3,5 Meter hohen und 2,5 Tonnen schweren Nachbildung des ikonischen Metall-Sheriffs der Stadt. Und wer sich nicht mehr an (nicht mehr verfügbare) virale Tweets oder Kickstarter-Kampagnen von vor anderthalb Jahrzehnten erinnern kann, dem hilft Wikipedia weiter:

The RoboCop statue is a bronze statue of RoboCop, a fictional cybernetically enhanced Detroit Police Department officer from the 1987 film RoboCop. The idea for the statue originated with a 2011 exchange between Detroit mayor Dave Bing and a pseudonymous user on Twitter. In response to the suggestion that Detroit have a statue of RoboCop to rival Philadelphia’s statue of Rocky, Bing replied that there were no plans to erect such a statue in the city. The exchange went viral and a subsequent Kickstarter campaign raised $67,436 to fund the construction of the statue.

Bekanntlich ist Popkultur immer dann am besten, wenn sie nicht verkauft, sondern verankert wird. 🥁 (via Waxy)

FIRST LOOK: The RoboCop Statue Arrives In Detroit | OpenGraph Preview Image
dailydetroit.com

FIRST LOOK: The RoboCop Statue Arrives In Detroit

In Eastern Market, there's a statue happening

Pikaday – A friendly guide to front-end date pickers

David Bushell hat vor über einem Jahrzehnt – als wir im Frontend noch nichts hatten – einen JavaScript-basierten Datepicker gebaut, den auch ich in diversen Projekten eingesetzt hat. Jetzt hat er die Pikaday-Website gegen einen kleinen Guide ausgetauscht, der aufzeigt, dass man 2025 keinen JavaScript-basierten Datepicker mehr braucht, sondern einfach native Funktionen nutzen soll:

Pikaday is no longer a JavaScript date picker. Pikaday is now a friendly guide for front-end developers. I want to push developers away from the classic date picker entirely. Especially fat JavaScript libraries.

Was eine schöne Idee ist, die mehr obsolete Projekte nachahmen sollten.

Pikaday | OpenGraph Preview Image
pikaday.dbushell.com

Pikaday

Who needs a JavaScript date picker? The answer, in most cases, is nobody! Complex UI leads to more errors and abandoned forms. There can be easier ways to pick a date than a calendar widget. This guide provides alternate ideas and aims to send developers on a path towards user-friendly interfaces.

Pepsi-Cola in der Sowjetunion

Am 24. Juli 1959 bei einer Ausstellung amerikanischer Wirtschaft und Kultur in Moskau nahm der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow nach einer Unterredung (die als Küchendebatte bekannt ist) mit US-Vizepräsident Richard Nixon seinen wohl ersten Schluck Pepsi-Cola.

Im Jahr 1972 wurde Pepsi-Cola das erste amerikanische Konsumgut, das in der Sowjetunion hergestellt, vermarktet und verkauft wurde. Im Gegenzug erhielt die PepsiCo, Inc. Stolichnaya Wodka und im Jahr 1989 sowjetische Kriegsschiffe.

(via Microclaire, dem Microblog von Ligne Claire, dem Blog von Dirk, der gerade kostenlos die Kindle-Version seiner Bücher rausgibt)

Pepsi-Cola in der Sowjetunion – Wikipedia | OpenGraph Preview Image
de.wikipedia.org

Pepsi-Cola in der Sowjetunion – Wikipedia

Schon früh zeigte Pepsi Interesse am großen sowjetischen Markt, auch da der große Konkurrent Coca-Cola in der UdSSR nicht aktiv war, und so erreichte Donald M. Kendall, der als Pepsi-Manager für die internationalen Märkte zuständig war, 1959 den ersten Erfolg.

Jmail, logged in as jeevacation@gmail.com

You are logged in as Jeffrey Epstein, jeevacation@gmail.com. These are real emails released by Congress. Explore by name, contribute to the starred list, search, or visit a random page.

Luke Igel und Riley Walz, den wir zuletzt schon mit seinem IMG_0001-YouTube-Player hier hatten, haben ein Gmail-Interface gebaut, mit dem sich das zuletzt veröffentliche Email-Postfach von Sexualstraftäter, Promi- und Präsidenten­freund Jeffrey Epstein durchsuchen lässt.

Update, 27.12.: Mit den weiteren unvollständigen und geschwärzten Ver­öffent­lichungen der Epstein Files wurde auch Jmail erweitert („The Jmail Suite“) und enthält nun auch u.a. Fotos, Dokumente („JDrive“), Epsteins Amazon-Käufe, iMessages und einen fiktiven Facebook-Feed auf Basis dieser Daten.

Jmail, logged in as jeevacation@gmail.com | OpenGraph Preview Image
jmail.world

Jmail, logged in as jeevacation@gmail.com

You are logged into jeevacation@gmail.com, Jeffrey Epstein's email. Sourced from the November 2025 House Oversight Committee data release.