Einträge von Mai 2020

📺 Die erste Staffel von »Upload« gesehen, der neuen Prime-Serie von »The Office«-Creator Greg Daniels. Man stelle sich Black Mirror als Comedy vor, die in einer nahen Zukunft spielt, in der zahlkräftige Verstorbene in die Cloud hochgeladen werden können und dort in einer je nach Geldbeutel mehr oder weniger luxuriösen VR-Welt weiterleben. Kurzweilig, voller guter Figuren und genügend Backstory-Mystery, sowie zahlreichen Ideen und Anspielungen auf Gegenwarts-Tech („Oscar Mayer Intel“). Freue mich auf die bereits bestellte zweite Staffel.

Streaming-Service HBO Max wird 2021 den Snyder Cut von »Justice League« veröffentlichen

The mythical, unreleased version of the 2017 superhero film “Justice League” will finally see the light of day on Warner Media’s HBO Max in 2021.

After years of campaigning from talent and comic book fans, the studio behind the DC Films ensemble “Justice League” will offer original director Zach Snyder’s cut of the film […].

Ich bin nach wie vor großer Fan von Snyders Interpretation der DC-Götter. »Man of Steel« fand ich großartig, »Batman v. Superman« konnte ich auch noch einiges abgewinnen. »Justice League«, nun ja, war nichts, wenngleich die düsteren Snyder-Momente schon die Lichtblicke in dem ansonsten verkorksten Avengers-Abklatsch waren. Danken wir den profitorientierten Streaming-Göttern bei Warner Bros., dass wir nun endlich doch noch die ursprüngliche Vision von Snyder zu sehen bekommen – auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, das die nochmal das Ruder rumreißt.

Seit März verfügt diese Seite mit „Dark Neill“ über einen Dark Mode, der je nach Betriebssystem-/Browserpräferenz angezeigt wird (oder eben nicht). Seit heute gibt’s oben rechts einen Button, der euch auch unabhängig von besagten Präferenzen zwischen Hell und Dunkeln wechseln lässt.

Zudem lässt sich die Suche nun auch über einen weiteren Button („Ihr habt’s ja!“) und nicht mehr nur über die s-Taste auf jeder Seite anzeigen und nutzen.

„The code was never the important part“

 
(YouTube Direktlink)

Speaking of APIs: Dieses Video von Tom Scott, den ich bis zu eben diesem Video zu meiner und seiner Überraschung nicht kannte, ist vor kurzem vielerorts dadurch aufgepoppt, dass er den Videotitel über die YouTube-API ständig mit dem (fast) aktuellen View-Count aktualisiert hat („This Video Has 11,385,557 Views“).

Passend zu dieser unerwartet-guten API-Nutzung erzählt er im Video davon, wie damals™ im Web 2.0 alle Dienste mit offenen APIs ausgestattet waren und Tools wie Yahoo Pipes es uns ermöglichten, Daten und Dienste kostenlos und kinderleicht miteinander zu verbinden. Gute, vergangene Zeiten, was dann auch die Botschaft seines Videos ist: Machen, auch wenn es – wie alles – vergänglich ist; Hauptsache es hatte einen positiven Effekt.

Eine Botschaft, die ich, klar, so unterschreiben würde und die seinem sehr sehenswerten Channel mindestens ein weiteres Abo eingebracht hat.

Facebook kauft Giphy für 400 Millionen Dollar

Giphy, im Februar 2013 gegründet und hier auch im selben Monat erstmals erwähnt, war und ist vordergründig eine lustige, coole, kreative Plattform zum Auffinden, Hosten und Teilen der allseits beliebten GIFs.

Tatsächlich steht Giphy aber auch für die Kommerzialisierung von GIFs als Marketing-Werkzeug und kommt dank seiner offenen und einfach zu handhabbaren Programmier­­schnittstelle zugleich als trojanisches Pferd daher: Die Giphy-Integration in all unsere Lieblingsapps, wie Twitter, TikTok, Reddit, Snapchat, Signal und Slack, haben die animierten Bildchen zu Tracking-Pixeln werden lassen. Wer nutzt wann und wo welche Apps – Informationen, die Facebook jetzt sehr viel Geld wert sind. Und womöglich wie nächsten Investitionen von Facebook datentechnisch belegen.

Die Giphy-nutzende Konkurrenz wird indes aufhorchen und Giphy-Anbindungen abkappen, austauschen oder betonen, dass man bereits alle Vorkehrungen getroffen hat, dass erst Giphy und jetzt Facebook keine Nutzer­informationen erhalten. So bereits bei Slack und Signal geschehen.

Jedenfalls: Gut für Facebook, schade für den Rest des Webs.

Diese kurze Tweet-Konversation ist auf so viele Arten großartig: Umstrittener Tech-Millionär, der großer SciFi-Fan ist und seine Zeit damit verbringt SciFi-Konzepte zu realisieren/zu monetarisieren, säht vor dem Hintergrund einer ungeahnten, weltweiten Ausnahmesituation Verschwörungstheorien, indem er eines DER SciFi-Werk der Gegenwart zitiert. Woraufhin ihm die Tochter eines so dumpfen, wie bösartigen Präsidenten, wie es ihn eigentlich nur im überzeichneten Dystopie-Kino geben sollte, beipflichtet. Was die Co-Creatorin des besagten SciFi-Werks dazu bringt, Tech-Millionär und Präsidententochter in ihre Schranken zu weisen.‬

Crazy times, great reply.

If Trump had been in charge during World War II, this column would be in German

One day he says the war is already won; the next day that we will just have to accept the occupation of France because that’s the way life is.

Trump […] cannot focus on a single subject for the length of a paragraph. So it is no surprise that he has already gotten bored with a war against the coronavirus that isn’t going his way.

Great headline. (If paywalled, try your browser’s Article View or a „Read it later“ service like Pocket.)

“Sure, the Velociraptors are still on the loose, but that’s no reason not to reopen Jurassic Park”

Now, I understand why some people might be skeptical about reopening an amusement park when there are still blindingly fast, 180-pound predators roaming around. But the fact of the matter is, velociraptors are intelligent, shifty creatures that are not going to be contained any time soon, so we might as well just start getting used to them killing a few people every now and then.