Marcel hat für sich das „Year of Art“ ausgerufen und kreiert daher seit Jahresbeginn konsequent kleine Kunstwerke in seinem Notizbuch, die wunderbar und humorvoll aufbereitet Erlebnisse aus seinem Alltag zeigen. Bisher hat er das nur auf seinen Socials getan, seit dieser Woche wird alles auch in seinem Blog festgehalten.
Kurzmitteilung (144)
You are the one, Neo.
Accents, die kleine macOS-Freeware, die gerätespezifische Farbakzente für alle Macs verfügbar macht und die wir schon 2014 hier hatten, enthält nun auch die neuen MacBook Neo-Farben, bei dem es sich übrigens, so iFixit, um Apples „Most Repairable MacBook in 14 Years“ handelt, und das von The Verge mit 9/10 bewertet und als „Mac for the Masses“ betitelt wurde.
Hätte ich irgendeinen Grund, mir eines zu kaufen, hätte ich es schon getan. Ich bin immer ein großer Fan davon, wenn gute Technologie für eben diese breite Masse erschwinglich wird.
Drei interessante Tech-News von heute
Drei interessante Tech-News von heute:
- Apple hatte heute seinen iPad-Moment für Laptops und hat das MacBook Neo vorgestellt: Ein MacBook auf Basis des iPhone-Chips (!)1 zum Kampfpreis von 599 US-Dollar bzw. hierzulande 699 Euro. Wir dürften hier den sich am besten verkaufenden Laptop ever sehen und den ultimativen Chromebook-Killer. Der Werbespot ist toll, die Details sind toll, es scheint hochwertig produziert zu sein und kann sogar ein externes 4K-Display betreiben. Endlich das MacBook für normale Menschen.
- Raycast hat Glaze vorgestellt: Eine AI-Desktop-Anwendung, die Desktop-Anwendungen baut. Keine Browser-basierten Apps, sondern Desktop-Apps für Mac und Windows. Fraglich ist natürlich, ob darin nicht doch Web-Technologien stecken, schließlich sind die Raycast-Extensions2 auch in einer Mischung aus React und nativem Code geschrieben. Ähnliche und ebenfalls spannende Konzepte gibt es auch auf Mobile, aber Raycast hat halt schon bewiesen, dass sie sowas inkl. Store bewerkstelligen können. Hier ein First Look mit Raycasts Pedro.
- Accenture, der weltweit agierende IT-Dienstleister mit 800.000 Mitarbeitenden (davon mehr 11.000 in Deutschland) wird in meiner Branche – und von mir – gerne anekdotisch damit in Verbindung gebracht, den schlechtesten Website-Relaunch aller Zeiten hingelegt haben. Jetzt haben sie jedenfalls Ookla, den Betreiber von Speedtest.net gekauft, was natürlich gut ist, wenn man diverse Telekommunikationsunternehmen zu seinen Kunden zählt. Man sollte sich nun nach alternativen Speedtests umsehen, denn neutral muss das alles nicht mehr unbedingt sein.
- Konkret der A18 Pro vom iPhone 16 Pro. [↩]
- Wie z.B. unsere Raycast-Extension für awork. </sales-pitch> [↩]
Custom Emojis
Apropos Ninja Turtles: Eines der meist unterschätzten Features, um eine Community „sein Eigen“ zu machen, sind meines Erachtens Custom Emojis. Jedes Forum, das früher etwas auf sich hielt (Supertopic anyone?), hatte eigene Emojis.1 Discord, Slack und Mastodon – unsere modernen Ersatzforen – wissen das und ermöglichen sie ebenfalls.
Drüben auf meiner Mastodon-Instanz habe ich dementsprechend auch so einige hinterlegt und z.T. (KI-)angefertigt. Neben dem obligatorischen FC-Emoji, habe ich Apple-Icons, einen Oligarchen und – hier schließt sich die Brücke – einen Ninja Turtle, namentlich Michelangelo. Braucht man schließlich häufig, wenn man … über Pizza, Mutanten und interdimensionale Superschurken spricht.
Ich glaube jedenfalls, man sollte auch in Blogs wieder mehr eigene Emojis unterbringen. WordPress bietet dafür ja Support, der gefühlt so alt ist, wie WordPress selbst. Klingt nach einem guten, kleinen Projekt, wovon ich ja noch nicht genug habe. 🤔2

- Hier im eayz-Forum waren es unsere „eayzlies“ getauften Smilies. Das ist das Wort, das man einst nutze, bevor Programme Apps wurden und Smilies Emojis. 😌 [↩]
- Und vielleicht sollte ich auch die eayzlies in 4K zurückbringen? [↩]
Bloggen mit Habit-Tracker
Als ich vor ein paar Tagen auf die beneidenswerte Daily-Blogging-Habit von Sascha verwies und scherzte, dass ich es in diesem Jahr bisher auch noch schaffte jeden Tag zu bloggen, kommentierte Philipp auf Mastodon, dass es bei ihm auch noch so sei – und Philipp hatte eine Grafik angehangen, die sein Archiv zeigte, das nach Wochen aufgebaut ist und dort jeweils die einzelnen Tage mit Post oder ohne ausweist. Was ich cool fand und mich heute veranlasst, etwas ähnliches zu bauen.1
Daher gibt es jetzt auf der Archivübersichtsseite eine Github-Commit-History-ähnliche Post-Heatmap, die zeigt an welchen Tagen ich in diesem Jahr gebloggt habe:
Was sicherlich förderlich ist, um (noch) regelmäßiger zu bloggen. Dass es 365 Tage in Folge werden, glaube ich – auch wenn es an Tag 11 noch funktioniert –, allerdings leider nicht. 😅
- Auch cool und somewhat related: Matt Webb hat in seinem Blog Interconnected am Seitenende seinen Blog-Streak nach Wochen stehen. [↩]
»Tulsa King« – Staffel 3
»Tulsa King« – Staffel 3 – Sylvester Stallones Oklahoma-Mafia-Soap bleibt ihrem jährlichen Veröffentlichungsrythmus treu und ich meiner jährlichen Kurzeinordnung (hier Staffel 2, hier Staffel 1): Der Downer aus dem Finale der zweiten Staffel wird okayisch gelöst, ansonsten gibt’s „more of the same“. Nicht mehr und nicht weniger. Alles schon gesehen, aber mittlerweile hat man (lies: ich) einen Sweetspot für diese Kleingangstertruppe. Wenn ihr Staffel 2 geguckt habt, es mochtet und mal eben Zeit für zehn weitere Episoden habt, weiterschauen. Ansonsten kann man hier aussetzen. Staffel 4 sollte dann allerdings ein bisschen mehr kommen lassen.1
- Ansonsten kann ich hier schon ein Rating von 2,5 von 5★ prognostizieren: bisher ging’s immer um einen halben Stern runter. [↩]
Updates zur Apple-ID-Sperrung und Jmail
Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden, gut gegessen, »Die Hard« geguckt, habt nun frei und genießt die Tage bis zum hoffentlich herausragenden »Stranger Things«-Finale (und 2026!).
Ich habe derweil zwei Beiträge aus den letzten Wochen aktualisiert1, namentlich:
- Bei der Apple-ID-Sperrung von Paris Buttfield-Addison gab es nun Abhilfe, aber auch sehr ähnliche Fälle, wie z.B. den Mere Civilian. Die Lösung scheint die Elite-Support-Einheit namens „Apple Executive Relations“ zu sein.
- Jmail, das Gmail-Interface zum Durchsuchen der Epstein-Emails, wurde mit den weiteren unvollständigen und geschwärzten Veröffentlichungen der Epstein Files zur „Jmail Suite“ mit Fotos, Dokumenten, iMessages und Amazon-Einkäufen erweitert.
- Das mache ich übrigens regelmäßig, was dann aber allen voran im RSS-Feed und Social-Crossposting untergeht. Mal sehen, ob ich darauf in Zukunft – wie jetzt – manuell hinweise oder das automatisieren werde. Problem: Typos fixe ich auch regelmäßig in alten Posts. Die sollten ein automatisiertes Update-Prozedere, wonach sie z.B. wieder im Feed auftauchen, natürlich nicht triggern. 🤔 [↩]
macOS Tahoe vs. Electron
Es scheint aktuell größere Probleme mit macOS Tahoe und dem Einsatz von Apps zu geben, die veraltete Versionen des Cross-Platform-Frameworks Electron nutzen. Craig Hockenberry hat ein Detection-Script für diese Apps erstellt und bei mir sind einige betroffen. Was sich auch mit meiner Beobachtung deckt, dass auf dem M4 immer mal wieder die mit dem Script ausgemachten Apps einfrieren.
Das Problem ist mittlerweile aber wohl von Electron-Seite gefixed und sollte in den nächsten Tagen & Wochen durch Update der besagten Apps korrigiert werden. 🤞
Alles ist Apple TV
Apple TV+ heißt jetzt nur noch Apple TV. Sprich: alles heißt Apple TV. Das Gerät, die kostenlose App und der kostenpflichtige Streaming-Service. Macht – mal wieder – Sinn.
Spiegel+ für 139 Euro/Jahr
Nachtrag zu meinen Aboquerelen: SpOn hat mir noch keine attraktiveren Konditionen angeboten (hätten sie aber bestimmt noch), aber eine kurze Kagi-Recherche später habe ich über diesen MyDealz-Deal1 ein 11,59 Euro/Monat-Abo mit einjähriger Laufzeit als Einmalkauf geschossen. Geht doch.
- Der dortige Link mit dem ersten Rabattcode in den Kommentaren hat zum Erfolg geführt. [↩]
