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At 25, we are all New Yorkers, again

Every year, for 25 years, I’ve written on the observance of this anniversary. Some years, it’s been for me, some years it’s been for the people who’ve been with me along the way. Some years, I didn’t know why I was even doing it any more. But this year, for the first time in a long time, I can feel exactly what story I want to tell.

Anil Dash, wie jedes Jahr.

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anildash.com

At 25, we are all New Yorkers, again - Anil Dash

A blog about making culture. Since 1999.

Bill Biggard – September 11th

André Pitz hat auf Bluesky auf die Fotos des Foto­journalist Bill Biggart hinge­wiesen, die dieser vor dem Einsturz des zweiten Turms des WTC in New York City machte, der ihn das Leben kostete. Biggard machte an diesem Tag rund 300 Fotos, von denen später rund 154 wieder­herge­stellt werden konnten. Auf seiner Website sind einige der erschütternden Bilder, die die symbol­trächtigen Attacken und ihre Folgen in zuvor schönstem Wetter zeigen, zu sehen.

Hier auf YouTube zudem eine vor wenigen Tagen veröffent­lichte Doku­menta­tion des Imperial War Museums London über seine Arbeit an diesem Tag, wo seit kurzem eine permanente Ausstellung seiner Bilder stattfindet.

September 11th — Bill Biggart Photographer | OpenGraph Preview Image
billbiggart.com

September 11th — Bill Biggart Photographer

It was a beautiful day in New York. The morning calm was broken by a passing taxi driver who yelled out that a plane had hit the World Trade Center. Bill ran home, grabbed three cameras (two film, one digital) and began heading toward the WTC. Walking and shooting as he went, he moved quickly downtown toward the smoke and flames.

9/11

Jeder der vor 25 Jahren ein halbwegs fertiger Mensch in der westlichen Welt war, weiß, was sie oder er gerade gemacht hat, als die Nachricht vom ersten, dann zweiten Flugzeug im World Trade Center sie erreichte.

Der 16-jährige Stefan kam gerade von der Schule, wurde von seiner Oma bekocht, wo nebenbei das Nachmittags­programm von Sat.1 lief, die wie ich heute las, damals die ersten waren, die berichteten. Relativ schnell schaltete ich auf ntv, N24 und CNN um, wo ich kurze Zeit später das zweite Flugzeug live oder wenige Minuten später in den zweiten Turm einschlagen sah, gefolgt von den weiteren Flugzeugen, Menschen, die in Panik und Todes­angst tödliche Sprünge wagten, den einstürzenden Türmen, dem apokalyptischen Manhattan.

Meiner damaligen Freundin, mit der ich an diesem Nachmittag verabredet war, sagte ich ab – ich müsse vor dem Fernseher sitzen bleiben, hier passiere Historisches. Bis in die Nacht schaute ich Peter Kloeppels Bericht­erstattungs­marathon, die diversen Nachrichten­sender und Sonder­sendungen und wie das Musik­fern­sehen, den Betrieb einstellte. Im Netz staunte ich, wie cnn.com zusammen­brach und all die US-Blogger, die das Geschehen live – und teils direkt aus New York – begleiteten, zu gefragten und umfänglichen Quellen wurden.

Wie ein jede*r, die/der in den 90ern aufwuchs, liebte ich fast alles an und aus Amerika. New York, zu dem ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht war, war vermutlich die Stadt, der ich am meisten entgegen­fieberte und in der ich mich am besten auskannte. Meine Kumpels und ich waren Knicks-Fans und all unsere Pop­kultur spielte in New York. An dem Tag und den Tagen danach waren wir und alle anderen irgendwie auch New Yorker.

Und wir waren erschüttert. Es gibt einen guten Grund, warum sterbende Menschen in der Regel nicht im Fernsehen gezeigt werden. An diesem Tag war das anders. Und seit diesem Tag die Welt eine andere.

Tony Gilroy accepts Award for Andor: “Fuck the Empire!”

»Andor« gehört – insb. mit der zweiten Staffel – sicherlich nicht nur zum Besten, was wir in den letzten, Serien-verseuchten Jahren, sondern überhaupt je von Star Wars bekommen haben.1 Während der Ausstrahlung musste Showrunner Tony Gilroy sich bedeckt halten (auch wenn es offenkundig war), nun darf er offen sprechen und zieht natürlich den Vergleich zu Trumps Amerika:

There’s so much is happening, it’s a fire hose of crap that you just can’t get through. And here we are. There isn’t a new cycle that goes by right now that doesn’t contain a variety of outrages that in any other time in our history in America wouldn’t be grounds for treason.

Please do not stop. Please do not turn out the lights until we can kill this nightmare. And fuck the Empire!

  1. Fun-fact: Nach Staffel 1 schrieb ich, »Andor« sei „besser, aber überschätzt“. [↩]
Tony Gilroy Accepts Award for Andor: “Fuck the Empire!” | OpenGraph Preview Image
kottke.org

Tony Gilroy Accepts Award for Andor: “Fuck the Empire!”

Now that Andor has been out for a while, showrunner Tony Gilroy is free to speak his mind on what the show was all about. I mean, it was pretty clear to the

This is where my tech comes from

Kleines Tool von Martin Holland, um sich einen Überblick zu verschaffen, woher die selbst genutzte Software in den größten Kategorien (OS, Browser, Messaging, usw.) kommt. Und um das gleich auf Social Media zu teilen. Bei mir – oh je, nicht teilbar – sind’s immer noch 79% 🇺🇸.

Der nächste Di-Day kann also gar nicht früh genug kommen.

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fingolas.eu

Tech Origin

Select the software you use — a ready-to-copy text showing their origin will be generated automatically.

I decompiled the White House’s new app

The official White House Android app has a cookie/paywall bypass injector, tracks your GPS every 4.5 minutes, and loads JavaScript from some guy’s GitHub Pages.

Das Weiße Haus hat eine neue App1 (Version 47.0.1 🙄) und Entwickler*in Thereallo hat sich diese mal genauer angeschaut und gröbste Fehler und Über­wachungs­infra­struktur darin entdeckt. Als jemand der sich zufälliger­weise mit genau diesem Tech-Stack auskennt, kann ich bestätigen: so macht man das nicht.

Is any of this illegal? Probably not. Is it what you’d expect from an official government app? Probably not either.

  1. Link direkt auf’s Internet Archive, weil ich nicht dorthin verlinken will. [↩]
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blog.thereallo.dev

I Decompiled the White House's New App

The official White House Android app has a cookie/paywall bypass injector, tracks your GPS every 4.5 minutes, and loads JavaScript from some guy's GitHub Pages.

Times New Resistance: a Times New Roman impersonator that autocorrects the autocrats

Was eine großartige Idee von Abby Haddican, einer Designerin aus Minnesota: Eine aktivistische Font, die sich als andere Font ausgibt und bestimmte Worte ändert.

Times New Resistance autocorrects specific words as they are typed. For example, the word ICE auto­corrects to the Goon Squad and the word Trump auto­corrects to Donald Trump is a felon.

To the untrained eye, Times New Resistance looks just like Times New Roman – the official font of the U.S. State Department. When you install the font, it will appear in your font menus as Times  New Roman, with an extra space between the words Times and New.

So wird z.B. „DOJ“ zu „clown town“, „Fox News“ zu „propaganda“ und „gay“, „trans“ oder „women“ zu „gay / trans / women rights are human rights“. Aus Bezos, Musk und Zuckerberg wird jeweils „Greedy Creep“.

Das Ganze funktioniert über Glyph Substitution: Eine Zeichen­kette wird visuell durch eine andere Glyphen­folge ersetzt, ohne den eigentlichen Text zu ver­ändern (klassischer­weise kennt man das von Ligaturen wie „fi“). Auf der Seite kann man das direkt aus­probieren und die Schriftart kostenlos runter­laden.

It’s free–just like America used to be. Please download, distribute, and disrupt.

(via Daring Firball)

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abbyhaddican.com

Times New Resistance — Abby Haddican

Times New Resistance is a font that autocorrects the autocrats. Download, distribute, disrupt! Free, just like America used to be.

Email from Family in Minnesota

Brent Simmons (of NetNewsWire1) hat eine E-Mail von Familienangehörigen aus Minnesota geteilt, wo Trumps ICE-Agenten nach der Ermordung der 37-jährigen, 3-fachen Mutter Renée Good weiterhin ihr Unwesen treiben.

Ein paar unkommentierte Auszüge:

People are carrying their passports and birth certificates around with them and often they are not even allowed to show these “agents” their paperwork before they are beaten and/or abducted.

Our nephew’s elementary school (in a very affluent, predominantly White suburb) canceled their school’s International Night for fear it would draw Immigrant Enforcement to the school. Pete and I are witnessing field trips to the Science Museum cancel left and right because schools are afraid they will target the children.

These people are not targeting the “worst of the worst” as they claimed they would do.

I don’t know what is going to happen. I don’t know what has happened to empathy and humanity.

  1. Btw: Nach all den Jahren immer noch mein Desktop-Feedreader der Wahl. [↩]
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inessential.com

inessential: Email from Family in Minnesota

Our family in Minnesota knows we worry about them, and so yesterday they sent a family-wide email.

USA schalten altes AKW wieder an – für künstliche Intelligenz

Das Kraftwerk Three Mile Island steht für den schlimmsten Reaktorunfall in der US-Geschichte. Doch bald soll ein Teil des stillgelegten AKWs wieder hochgefahren werden. Der Grund: der Energiebedarf von künstlicher Intelligenz. [Anm.: Link von mir ergänzt.]

Microsoft nimmt den dort erzeugten Strom für 20 Jahre ab.

Related: Wie teuer wäre eine Haftpflichtversicherung für ein Atomkraftwerk?

USA schalten altes AKW wieder an - für künstliche Intelligenz | OpenGraph Preview Image
tagesschau.de

USA schalten altes AKW wieder an - für künstliche Intelligenz

Das Kraftwerk Three Mile Island steht für den schlimmsten Reaktorunfall in der US-Geschichte. Doch bald soll ein Teil des stillgelegten AKWs wieder hochgefahren werden. Der Grund: der Energiebedarf von künstlicher Intelligenz. Von Sarah Schmidt.

20 Years of Digital Life, Gone in an Instant, thanks to Apple

Der Australier Paris Buttfield-Addison ist seit über 20 Jahren Apple-Enthusiast, hat tausende Dollar in verschiedene das Ökosystem und Downloads investiert und ist darüber hinaus Autor von Objective-C- und Swift-Programmierbüchern. Nachdem er nun eine scheinbar kompromittierte Apple-Prepaid-Karte gekauft hat, wurde seine Apple-ID gesperrt – und der First Level Support scheitert an Verständnis, Lösung oder ordentlicher Weitergabe. Ein digitaler Albtraum. (via vowe)

Die Geschichte reiht sich (jedoch ohne politischen Hintergrund) in die des Falls des französischen Richters Nicolas Guillou vom Internationalen Strafgerichtshof ein, der von den USA sanktioniert, nachdem dieser Haftbefehle u.a. gegen den israelischen Premierminister erlassen hat. In der Folge wurden seine Online-Dienste wie Amazon, Airbnb und Expedia gesperrt, ebenso seine Visa- und Mastercard-Kreditkarten, sowie PayPal-Konten, was einem Ausschluss aus dem internationalen Finanzsystem und Unterbinden digitaler Teilhabe gleichkommt.

—

Update, 27.12.: Auf Mastodon hat mich Mere Civilian auf sein sehr ähnlich gelagertes Problem aufmerksam gemacht, wonach auch seine Apple-ID gesperrt wurde. Auch hier scheiterte der Support, erst das Auftauchen von Ansprechpartnern der Apple Executive Relations brachte schließlich Abhilfe. Warum der Account genau geschlossen wurde, blieb jedoch unklar.

Paris Buttfield-Addison hat mittlerweile auch ein Update in seinem Artikel veröffentlicht, wonach auch er – nach großer Presse­bericht­erstattung – von einem Executive Relations-Vertreter kontaktiert worden sei, der den Account dann auch wiederherstellen konnte. Grund hier war wohl, wie vermutet, eine bereits eingelöste Gift Card. Warum das jedoch zu so einem drastischen Schritt führt, bleibt weiterhin besorgniserregend.

20 Years of Digital Life, Gone in an Instant, thanks to Apple | OpenGraph Preview Image
hey.paris

20 Years of Digital Life, Gone in an Instant, thanks to Apple

Summary: A major brick-and-mortar store sold an Apple Gift Card that Apple seemingly took offence to, and locked out my entire Apple ID, effectively bricking my devices and my iCloud Account, Apple Developer ID, and everything associated with it, and I have no recourse. Can you help? Email paris ...