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Twitter erhöht Zeichenlimit auf 280 Zeichen

Ich persönlich fand die 256 Zeichen von App.net immer etwas angenehmer, weshalb ich diesen Schritt begrüße, aber nach elf Jahren wird das Twitter auch nicht mehr den Durchbruch bringen.

Wie so oft startet Twitter das neue „Feature“ erstmal auf unbestimmte Zeit nur für eine kleine Testgruppe, anstatt das ganze mit einem groß angelegten PR-Paukenschlag zu veröffentlichen. Machen sie schon seit Jahren so und ist mir schon genauso lange ebenso unverständlich.

Update, 13:00 Uhr: Hier übrigens mein erster 280-Zeichen-Tweet. Nicht dass ich dafür freigeschaltet wäre, aber es ist ziemlich einfach dennoch mit 280 Zeichen zu zwitschern, siehe hier oder hier.

Update, 19:30 Uhr: Oder diese Chrome-Extension. Ehrlich: der Zug ist abgefahren, Twitter sollte die 280 Zeichen sofort für alle freischalten.

How Twitter, Micro.blog and Mastodon could team up to compete with Facebook

Brian Hendrickson has a point:

When small social networks like Twitter and Google Plus start to interoperate with open source networks and blogs, they could eventually form a large enough base of users to “flip the iceberg” and have more usage than the dominant, non-interoperable player: Facebook.

I don’t know if it will be any of these services, but I’m sure this will happen sometime in the near future. The W3C is actively pushing new standards like Webmention and Micropub to boost a more interoperable, „social network-like“ open web. My guess is that Google will be on there forefront of this movement, because they’re intrinsically interested in indexable and searchable content (and meta data), while Facebook keeps building walled gardens.

When this shift happens, Twitter will be an attractive takeover target again. And the day users are able to tweet to people outside of Twitter will be the first day of the end of the Facebook as we know it.

Twitter might build a paid subscription service for power users

Ungefähr acht Jahre zu spät liebäugelt Twitter mit der Einführung von bezahlten Pro-Accounts. Mehrwert: eine „more enhanced version of Tweetdeck“, die Journalisten und Konsorten mehr Statistiken bereitstellen soll. Mit anderen Worten: eher uninteressant.

Interessanter wären hingegen simple Premium-Accounts, für die keine Werbung angezeigt wird und deren Profil mit einem entsprechenden Badge ausgestattet wird. Hier und da noch ein Extra-Feature obendrauf und fertig wäre ein Bezahlmodell für die breite Masse an Power Usern, die sich nicht um irgendwelche Analytics-Tools kümmern, sondern einfach nur ihr favorisiertes Social Network unterstützen wollen.

Update, nach Durchlesen meines Feedreaders: Nico sieht das ganz genau so und fordert außerdem „eine Twitterwall im Eingangsbereich der Twitter­zentrale“ auf der die Fotos der Abonnenten „in Dauerrotation gezeigt werden, mit dem Hinweis »@[username] saves your fucking job, stupid!«.“ 😄👍🏻

Ev Williams is the Forrest Gump of the Internet

Portrait über Ev Williams, den Gründer von Blogger, Odeo/Twitter und Medium, über das Open Web, Kreativität und wie er mit Textboxen1 die Welt verändert hat und reich geworden ist.

His startups have nearly all specialized in the same abstract medium: text boxes. He has dotted the web with these text boxes, and people have poured their souls into them, have argued and wept and whispered into them. Millions of people have had their worldview shaped by these text boxes, and the boxes themselves have, in turn, changed the Internet. They have also made Williams rich. Though few of his businesses have turned a profit, he is a billionaire.

  1. Nice one, Mr. Meyer! 👌🏻

@Snowden

Edward Snowden twittert seit heute. Wir hatten ja letztens schon beim @POTUS die Info bekommen, dass dessen Follower überwacht werden. In diesem Fall dürfte das spätestens morgen früh ebenfalls so sein. Wer also auch endlich ein bisschen NSA-Aufmerksamkeit abgreifen möchte, tut es mir und aktuell 590.295 anderen gleich und folgt dem Staatsfeind Nr. 1.

Update, 02.10.2015: Edward Snowden, mittlerweile mit mehr als 1,2 Millionen Followern, hat verraten, dass er es nach seiner Anmeldung bei Twitter vergessen hat, Twitters Email-Benachrichtigungen zu deaktivieren. Das Ergebnis: 47 GB an Emails in seiner Inbox.

Your favorite tumblr for the next 5 minutes (43): Pixel Dailies

Es wird mal wieder Zeit die hiesigen, allseits beliebten Serien wie das „favorite tumblr for the next 5 minutes“ zu reaktiveren. Den Auftakt macht Pixel Dailies, ein Tumblelog in dem die Bilder einer Twitter-Community von Pixel-Künstlern um Ben Porter gesammelt werden. Jeden Tag fertigt die lose Truppe zu einem vorher festgelegten Thema verschiedenste, sehenswerte Pixelbilder an und postet diese auf Twitter. In diesem Tumblr werden sie dann automatisch gesammelt. Sehr toll!

@POTUS

Bleiben wir bei Weltpolitik: Barack Obama ist neuerdings Twitter-Nutzer, was wiederum diese lustige Rückfrage seitens Bill Clinton zur Folge hatte:

(via Daring Fireball)

Und was macht unsere Kanzlerin derweil? Twitter- und Arbeitsverweigerung…

Update, 20.05.2015: Allerdings solltet ihr euch zwei Mal überlegen, ob ihr @POTUS antwittert oder erwähnen wollt, wie die Washington Post berichtet:

Not only does the Secret Service already monitor Twitter for threats, but the White House is archiving each and every thing @POTUS tweeters say.

Twittergeburtstag (8)

Heute vor acht Jahren, am 23. November 2006, habe ich mich als 16.563ster Nutzer bei Twitter angemeldet. Seitdem habe ich über 22.000 Tweets verfasst1, tausendfach gefavt, unzählige Stunden in die Tasten gehämmert und meine Wirbelsäule mit ausufernder Smartphone-Starrerei belastet. Grund genug um zur Feier des Tages die Statistik vom sechsten Jahrestag mal wieder aufzufrischen:

Daran ist dann auch gut zu erkennen, dass sich meine Twitter-Nutzung bei rund 3.000 Tweets pro Jahr, also rund 8,2 Tweets pro Tag, eingependelt hat.2 Damit dürfte Twitter neben Gmail der von mir am längsten und meistgenutzte Web-Dienst sein. Hätte mir das jemand vor acht Jahren gesagt! Auf die nächsten 8!3

  1. Wobei Twitters Zählung (22.400) sich etwas von der meines Twitter-Archivs (21.800) unterscheidet. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in den 600 Tweets dazwischen.
  2. Und die lassen sich neuerdings ja auch jenseits meines eigenen Archivs komplett durchsuchen. Juchu. Juchu.
  3. Was wirklich Wahnsinn wäre…