
Der Übersetzer von Kagi, meiner Suchmaschine der Wahl, transferiert jetzt etliche Sprachen in „LinkedIn Speak“.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »

Der Übersetzer von Kagi, meiner Suchmaschine der Wahl, transferiert jetzt etliche Sprachen in „LinkedIn Speak“.
Wikipedia has over 300 language editions. Each one picks different images to illustrate the same topic!
Interessantes, kleines Projekt von Riley Walz, den wir hier vorher schon mit seinem „Send to YouTube“-Viewer und nicht nur hier sondern überall mit seinem Epstein-Files-Interface „Jmail“ hatten. Nun vergleicht er wie Wikipedia in unterschiedlichen Sprachen dieselben Themen bebildert. Oben verlinkt ist Happiness, hier Infant, Sandwich, God und Toilet.
Wikipedia has over 300 language editions. Each one picks different images to illustrate the same topic!

Alex hatte drüben im iphoneblog vor ein paar Tagen einen erneuten Hinweis auf KI-gestützte Sprachdiktat-Apps. In dem Videobeitrag empfiehlt er Willow Voice. Davor hatte er bereits in seinem Premium-Feed, den ich selbstredend schon ewig abonniert habe, Wispr Flow empfohlen.
Letzteres nutze ich seit September. Seit November auch im kostenpflichtigen Abo, denn tatsächlich möchte ich die Funktion sowohl auf dem Desktop, als auch auf meinem Smartphone nicht mehr missen.
Auf macOS zeichnet die App bei gedrückter fn-Taste oder nach Double Press der fn-Taste zum Aktivieren / Deaktivieren auf, was ihr ins Mikrofon sprecht1 und fügt euch den verschriftlichten Text anschließend – je nach Länge nach weniger oder mehr Sekunden – in das aktuell ausgewählte Textfeld ein. KI macht hier im Vergleich zu klassischer Diktatsoftware den Unterschied, wie auch Alex bestätigt2, da sie (kleine) Korrekturen erlaubt und oftmals treffsicherer ist. Für unbekannte Worte gibt es eigene Dictionaries, die automatisch erweitert werden. Selbst der Stil (casual, professionell, etc.) lässt sich oftmals sogar pro aktiver App, aus der heraus aufgezeichnet wird, vorgeben.
Unter iOS stellt Wispr Flow ein Keyboard bereit, über das systemweit die Spracheingabe getriggert werden kann. Eine Live-Aktivität zeigt dabei an, wie lange die App noch mithört, und lässt sich per Dynamic Island beenden. Unter den geltenden iOS-Vorgaben sicherlich die bestmögliche Implementierung.
Das Ganze ist für mich tatsächlich ein Game Changer, was meinen Textinput angeht. Während ich meine Blogeinträge noch gar nicht damit schreibe, verfasse ich während der Arbeit Tickets, Prompts und E-Mails oftmals direkt per (redigiertem) Voice-Diktat. Auf dem iPhone lasse ich mir meine Messaging-Antworten oftmals transkribieren, um nicht für jeden Blödsinn Sprachnachrichten zu verschicken. Es ist sogar schon so weit, dass ich in unserem offenen Büro manchmal den Eindruck habe, dass ich durch das Tippen etwas ausgebremst werde im Vergleich zum niemanden störenden Diktat im Homeoffice.3
That said: eine klare Empfehlung für derartige Software. In wenigen Monden wird die sicherlich durch gesherlockedte KI-Diktat-Funktionen eher auf Betriebssystemebene wandern, bis dahin kann man aber auch jetzt schon vorzüglich mit seinem Device sprechen.45
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Und wenn ihr (m)einen Affiliate-Link wollt, der euch einen Monat Wispr Flow Pro schenkt, dann dürft ihr den hier nehmen (Affiliate-Link).
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Update, 31.01.: Ich habe ein paar über Nacht reingeschmuggelte Typos korrigiert (war wohl spät gestern) und noch einen Absatz zur Funktionsweise unter iOS ergänzt.
Merriam-Webster’s human editors have chosen slop as the 2025 Word of the Year. We define slop as “digital content of low quality that is produced usually in quantity by means of artificial intelligence.”
Like slime, sludge, and muck, slop has the wet sound of something you don’t want to touch. Slop oozes into everything.
Könnte für die ganze zweite Hälfte des Jahrzehnts ganz passend sein.
Plus 'gerrymander', 'touch grass', 'performative', and other words that defined the year
The Homosaurus is an international linked data vocabulary of Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, and Queer (LGBTQ) terms.
Great name and great logo. (via Kottke)
Zwei Nachrichten, heute in der Prime-Time-Tagesschau aneinander gereiht:
Dass der WMO-Klimareport in der Tagesschau erst als vierter Beitrag dran kam, weil die Eröffnung richtigerweise dem Ukrainekrieg gehören muss, ist schlimm genug.
Dass das Gender-Verbot etwas ist, mit dem sich eine Landesregierung in Anbetracht aller gegenwärtigen Krisen ernsthaft beschäftigt (was uns dann in Nachrichtenformaten präsentiert werden muss), ist eine Katastrophe.
Ein Eingeständnis von Dilettanz und Ignoranz. Bitte priorisieren Sie Ihre Politik.
Begleite in dieser kurzen Doku den Citroën-Händler Michael. Und erlebe, wie unsere Frohnatur erstmal sein Lachen wiederfinden musste. Unser neuer Name kam eben nicht bei jedem gut an – zumindest nicht sofort.
Als ich klein war, hat mein Vater bei Citroën gearbeitet. Die zutiefst deutsche und vor allem zutiefst kölsche Aussprache als „Zitrön“ ist mir daher seit Kindertagen mehr als geläufig. Nur konsequent, dass der französische Automobilhersteller nun zum 100. Firmenjubiläum endlich seine deutschen Kunden adelt und hierzulande konsequenterweise zu Zitrön wird.
Zumindest wenn es nach der Düsseldorfer Werbeagentur Havas geht, die sich für Citroën den Online-Marketing-Gag und die hervorragende, Stromberg-eske Minidoku ausgedacht haben. „Nach einiger Zeit werde man zum bewährten Namen zurückkehren“, weiß die Welt. (via @ot)
Herrliche Parodie der unzähligen Pronounciation-Channels. (via Mediasteak)

Großartige Idee und großartiges Projekt von Jez Burrows: Mit den Beispielsätzen aus Wörterbüchern Geschichten erzählen. Genau das macht er mithilfe des New Oxford American Dictionary in Dictionary Stories. (via Yewknee)