#smarthome

Sehr cool: Mit dem FRITZ!Smart Energy 250 gibt es nun einen Sensor zur digitalen Erfassung eures Stromzählers für 89 Euro, der sich einfach in das DECT-basierte Fritz-Smarthome-System integrieren lässt (und von da aus sicherlich weiterverarbeiten).

Ich nutze dafür den ebenfalls sehr empfehlens­werten Sensor von Tibber (Partnerlink mit 50€-Bonus), aber der macht halt mit einem Tibber-Stromvertrag am meisten Sinn. Dennoch: Nachdem der Verbrauch für uns so erstmals unmittel­bar sichtbar wurde, war das ein ganz neuer Anreiz zum Stromsparen. Ich alter Grünen-Sympathisant würde sowas fast schon verpflichtend machen. (via vowe)

Update, 24.03.: Volker hat das Teil nun auch zuhause in Betrieb genommen und findet es weiterhin gut.

HomePad

Der stets gut informierte Mark Gurman hat vor kurzem die Spekulationen für ein Home-Tablet von Apple entfacht, das sich wie ein kleineres, quadratisches iPad mit Fokus auf Apple Intelligence- und HomeKit-Features gestalten soll. Andreas von Spiel und Zeug, der audiovisuellen Pflichtlektüre der deutschen Smarthome-Ernstmeiner, hat die Gerüchte zum „HomePad“ in diesem Video zusammengefasst. MacRumors in diesem Artikel (mit einem furchtbaren Produkt-Rendering) ebenso.

Wir leben seit 10 Jahren in einem ziemlich vollausgestatteten Smarthome, haben ein halbes Dutzend HomePods in Betrieb und stets ein ausgemustertes iPad als Steuerzentrale in der Küche positioniert. Wenn ich dieses iPad und darüber hinaus vielleicht auch noch das ein oder andere Zimmer mit einem Display ausstatten könnte, das uns Zugriff auf die Home-App bringt, wäre das highly appreciated.

Das beschnittene homeOS klingt zwar ein bisschen wie ein CarPlay, aber selbst das nutze ich täglich & gerne (auch wenn ich unterwegs gerne ein paar mehr Features hätte, aber wer weiß, vielleicht bekommt man die ja mit dem Apple Intelligence-Ausbau) und vermutlich ist das in v1 auch ausreichend.

⚡️ Gleich um 1 Uhr fällt der Strompreis auf unter 17 Cent, Zeit das E-Auto aufzuladen.

Seitdem wir Tibber (Empfehlungslink) haben, haben wir unseren vergleichsweise hohen Stromverbrauch nochmal deutlich reduzieren können und liegen jetzt nur noch knapp über den laut Tibber energieeffizientesten Häusern. 🎉

Hauptursache dafür sehe ich in der allgegen­wärtigen Sichtbarkeit, die der Tibber Pulse und damit die Tibber-App ermöglicht: Live-Verbrauch und Kosten im Gegensatz zu dem ansonsten abstrakten Thema Strom, das einmal im Jahr rückwirkend zu Buche schlägt.

Wenn wir als Gesellschaft wirklich Strom sparen wollen, sollte diese Sichtbarmachung und Abrechnung verpflichtend werden. Damit wir den Überblick behalten, habe ich uns jetzt zum Tagesende zusätzlich noch folgende Push Notification per Home Assistant / Pushover eingerichtet:

Screenshot einer Push Notification mit dem Text „Home Assistant (23:59): Stromverbrauch heute von 12.34 kWh für 3.43 Euro. Insgesamt 235.43 kWh für 69.54 Euro in diesem Monat.“

Eine Woche Smart Lock an der Haustüre. Wieso habe ich bis jetzt damit gewartet? Haustür per Watch oder Sprachbefehl aus dem Auto heraus öffnen ist life changing, wenn man z.B. noch ein Baby jonglieren muss. Heute direkt ein zweites für die Kellertür geordert. #Smarthome

Habe den Black Friday dazu genutzt, meine AirPlay2-isierung zu vollenden und den letzten Nicht-AirPlay-Lautsprecher – eine 5 Jahre alte JBL Charge – durch einen Sonos Roam ausgetauscht. Wegen Betrieb im Bad sollte es nämlich wasserdicht sein, was viele Geräte disqualifizierte.

Ersteindruck ist auf jeden Fall schon mal gut: Nicht ganz so laut wie die Charge, dafür aber vor allem bei Sprache klarer. Setup lief im Gegensatz zu den Symfonisk-Lautsprechern problemlos. Das Onboarding in der Sonos-App ist vorbildlich (auch im Gegensatz zu Symfonisk):

Nach mittlerweile schon zwei HomePod Minis geht die AirPlay2-ifizierung unseres Hauses weiter. Ersteindruck des Symfonisk Bookshelf ist sehr gut, aber natürlich dem Preis (der für einen AirPlay2-Lautsprecher sogar sehr günstig ist) angemessen. Das Sonos-Tracking habe ich per NextDNS (Partnerlink) unterbunden.

Was mir allerdings noch fehlt: Eine einfache Möglichkeit bestehende Musikanlagen per AirPlay2 anzubinden – ohne direkt den jeweiligen Verstärker austauschen zu müssen. Ich habe nämlich sehr gute Denon/Canton-Kombis hier im Betrieb, die einwandfrei funktionieren, aber eben keinerlei Musikstreaming entgegen nehmen können. Klar, ließen sich die bspw. mit einem Raspberry Pi mit AirPlay ausstatten, aber eben nur Version 1, was – außer via Desktop-iTunes – kein Multiroom kann.

Zwei Hoffnungsschimmer für baldige Besserung:

  • Im Shairport-Repo, der Lib für AirPlay-Unterstützung, auf die zahlreiche andere und insbesondere DIY-Lösungen aufsetzen, gibt es im 4 Jahre alten AirPlay2-Issue derzeit wieder etwas Bewegung und sogar eine Proof of Concept-Umsetzung.
  • Vor einem Monat ist mit dem „Belkin Soundform Connect“ ein AirPlay2-Adapter geleaked, der bald für ~100€ auf den Markt kommen soll und bestehende Anlagen per Klinke oder optischem Kabel anbindet. Leider gab es seitdem noch keine weiteren Infos (ich prüfe das praktisch täglich 😅), aber das klingt vielversprechend.