#shortfil.ms (11)

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Status 2026-05-30 23:36

Erfolgreicher Web-Nerd-Samstagabend:

Ich habe weiter an shortfil.ms gear­beitet und zudem endlich mal die längst schon begonnene Arbeit an meiner Personal Website – stefangrund.de – fortge­setzt, die seit 2014 nicht mehr wirklich aktualisiert wurde, was man eigentlich niemandem erzählen darf. 🙈

Alternativprogramm wäre gewesen: Filme, Comics oder mal »Replaced« fortsetzen oder »Mixtape« beginnen, denn auch im nun zurück­liegenden Paris-Urlaub habe ich Programm und Hitze1 sei Dank wie eh und je nichts davon geschafft.

  1. For future reference: Jeden Tag 31 Grad – und natürlich ein nicht klimatisiertes Ferienhaus. 🫠 []

Lebenszeichen von shortfil.ms

Guter, überraschender Abend, denn ich habe an shortfil.ms gearbeitet.

Falls ihr euch nicht erinnert: Das war die Kurzfilm­plattform, die ich 2014 (🤯) gestartet habe und die 2018 in v2.0 erschienen ist. Danach wurden zwar noch rege Filme gefeatured, aber ansonsten ist ehrlicher­weise nichts mehr passiert.

Tatsächlich sitzen wir auch auf einem riesigen Backlog an Submissions, es gab und gibt unzählige Möglich­keiten zur Weiterentwicklung1 und mittlerweile vor allem Bedarf das Projektsetup zu aktualisieren und zu modernisieren.

Die ersten Schritte dafür habe ich heute getan. Lokal läuft shortfil.ms 2.0 2.1 jetzt auf PHP 8.5, hat einen modernen Build-Prozess, Accessibility-Opti­mier­ungen und gestrichene Social-Dienste (👋 Google+ & Twitter). Veröffent­licht ist das ganze noch nicht, aber das ist eigentlich nur noch Formsache2.

Aber dann – wer weiß! 😅

  1. Was 2017 als Phase 4 noch kaum erreichbar war, ist heute mit vergleichsweise günstigen Dienstleistern wie Mux, die wir auch super gerne, z.B. auf der Hypercode-Website, einsetzen, überhaupt kein Problem mehr. []
  2. Und damit langweilig. 🙈 []

Projektstatus

Ich arbeite gerade übrigens wieder vermehrt an shortfil.ms 2.0. Die im letzten Jahr begonnene Version habe ich mittlerweile wieder verworfen und stattdessen einen etwas anderen Ansatz verfolgt.

Damit dürfte ich auch in den nächsten Wochen durch sein. Allerdings geht’s dann direkt mit der shortfil.ms App weiter, die sich langsam zu meinem persönlichen Duke Nukem Forever entwickelt, aber gleichzeitig mit der 2.0 veröffentlicht werden soll. Alles andere würde aus Marketing-technischer Sicht keinen Sinn machen.

Und zwischendurch (genau genommen immer dann, wenn ich keine Lust auf shortfil.ms habe) geht’s auch noch mit Jeffrey Jacob 2.0 oder – ganz neu – verschiedenen Hausautomatisierungs- und Quantified-Self-Projekten weiter, über die ich hier demnächst auch mal mehr verraten möchte.

shortfil.ms‘ #1000

Wir haben heute mit der Geschichte von Detective Edwin Rimmer den eintausendsten Kurzfilm zu shortfil.ms hinzugefügt. In Zahlen heißt das derzeit für unsere Filmdatenbank:

We have 1000 short films from 63 countries in 18 genres made by 1057 directors, 1001 writers, and 10676 cast & crew members in our database. That’s 138.1 hours of entertainment in total or an average of 8.3 minutes per film.

Ende November feiert shortfil.ms zudem sein zweijähriges Jubiläum. Wir hoffen dann unsere 2.0 an den Start bringen zu können und unsere Kurzfilmplattform, die sich weiterhin wachsender Beliebtheit erfreut, so mit interessanten, neuen Features auszustatten. Und dann ist da natürlich auch noch die App…

Lieblingskurzfil.me

Vor einer Woche ist die neue Kurzfilm-Plattform shortfil.ms, die ich mit meinen Partnern in Crime Peer und Sebastian gegründet habe, gestartet. Es war eine großartige erste Woche, in der wir auch gleich ein paar Premieren feiern konnten: So erhielten wir am Montag mit »Wanderers« unsere erste User Submission und konnten am Samstag die 24-Stunden-Marke bei der Gesamtlänge aller Kurzfilme knacken. Darüber hinaus durften wir uns bereits über zahlreiches positives Feedback, dutzende Tweets und auch den ein oder anderen wohlwollenden Artikel aus der deutschen und amerikanischen Blogosphäre freuen.

Insgesamt haben wir nun über 180 Filme auf shortfil.ms (zum Start waren es 120), darunter einige echte Perlen. Zwar habe ich im Gegensatz zu Peer noch längst nicht alle Kurzfilme, die wir da vorstellen, gesehen, ich möchte euch aber dennoch auf meine bisherigen Favoriten aufmerksam machen – und plane das jetzt immer mal wieder zu tun. Ich befürchte, dass das bei mir recht Science Fiction-lastig werden könnte, aber für sowas seid ihr ja unter anderem auch hier.

Rh’a (2013) · Ein Animationsfilm vom deutschen Regisseur Kaleb Lechowski, der das Verhör eines Aliens auf dessen Heimatplaneten zeigt, nachdem dieser von den Maschinen der Alienspezies übernommen wurde. Hollywood ist auch hellhörig geworden und will einen Spielfilm draus machen.

Lunar (2013) · Einblick in eine düstere Zukunftsvision, in der Straftäter auf den Mond verbannt werden. Und man bereits für unangemeldete Geburten zum Straftäter wird. Unglaublich, aber wahr: die Produktionskosten lagen bei $5000.

PostHuman (2012) · Wunderbar animierte Befreiungsaktion einer Person mit übernatürlichen Kräften, die in einem geheimen Forschungslabor gefangen gehalten wird. Anime-typisch ziemlich blutig.

Time Trap (2014) · Ein außerirdischer Raumfahrer landet nach einer Panne auf der ausgestorbenen Erde. Mithilfe eines kleinen Time-Travel-Gadgets reist er in die Vergangenheit, um sich passende Ersatzteile für sein Raumschiff zu suchen.

Envoy (2014) · Idealer Spielberg- oder heutzutage Abrams-Stoff: Ein Junge entdeckt einen außerirdischen Killer-Roboter, dem das Militär auf den Fersen ist, weigert sich aber diesen zu verraten.

The Silent City (2006) · Kurze Episode aus einer vom Krieg gezeichneten Welt, in der drei Soldaten versuchen zu überleben. Hervorragende, spannende Arbeit von Ruairi Robinson, der mit »The Last Days on Mars« mittlerweile auch einen Spielfilm im Kasten hat – allerdings mit eher mäßigen Kritiken.

Tears of Steel (2012) · Abgedrehte Zukunftsvision, in der eine zurückgewiesene Cyborg-Dame die Welt (und hier endlich mal keine amerikanische Großstadt, sondern Holland) zerstört. Ihre gealterte Liebe versucht derweil sie aufzuhalten.

The Gunfighter (2014) · Und zum Schluss kein SciFi, sondern eine großartige Western-Komödie, in der die Stimme des etwas blutrünstigen Erzählers plötzlich von allen Protagonisten gehört wird und für Verwirrung sorgt.


Wer nun Spaß am Minimedium gefunden hat, weiß ja spätestens jetzt, wo er jeden Tag auf’s neue sehenswerte Kurzfilme entdecken kann (hint: hier).