Nicht nur, dass es mit Kelber sowieso nur besser als mit Andrea „The Invisible Woman“ Voßhoff werden kann, nein, der Mann ist auch noch gelernter Informatiker.
#netzkultur (555)
You Are Jeff Bezos, A Billionaire Simulator
A simple text-based adventure exploring the age-old question: What would you do if you had more money than any single human being should ever have?
By Kris Ligman. (via @elchgeweih)
Tweetbot 5
Tweetbot 5 is such a nice app. A shame it’s based on and build for a platform, whose management doesn’t value and encourage a rich ecosystem of third party clients and instead pushes a „one size fits all“ approach for millions (!) of users, just because they don’t understand their own product (which could have been the centralized real time layer of the web) and how to monetize it.
In the long-term their missing understanding will turn out to be a good thing, because it forced us relatively early to create truly open and independent microblogging alternatives, which will replace their privately owned predecessor sooner rather than later.
Programming Sucks
All programming teams are constructed by and of crazy people
Sehr unterhaltsames, überspitztes, aber eben auch sehr wahres Essay von Peter Welch über all das, was beim Programmieren falsch läuft. Der Text ist von 2014, gilt heute aber noch genau so. (via Chris Hannah)
Google stellt Google+ ein
2011 als vielversprechende Alternative zu Facebook gestartet, wurde Google+ schon kurz nach dem Start eine Geisterstadt. Kein Wunder also, dass Google neben Sicherheitslücken auch die geringe Nutzung (90% der Sessions waren kürzer als 5 Sekunden) als Schließungsgrund anführt. RIP Google+, viele Grüße an Ping!
The future is here today: You can’t play Bach on Facebook because Sony says they own his compositions
Boing Boing-Posting von letzter Woche, das zeigt, was für ein Wahnsinn nach der Pro-Upload-Filter-Abstimmung von heute absofort noch viel häufiger auf uns zukommen wird:
James Rhodes, a pianist, performed a Bach composition for his Facebook account, but it didn’t go up — Facebook’s copyright filtering system pulled it down and accused him of copyright infringement because Sony Music Global had claimed that they owned 47 seconds‘ worth of his personal performance of a song whose composer has been dead for 300 years.
Europaparlament stimmt für Upload-Filter und ein EU-Leistungsschutzrecht
Genau, lassen wir doch den Rest der Welt Innovation betreiben, während unsere eigene IT-Branche, eingezwängt durch dieses neue Rechtskorsett, stagniert und wir zur Aufrechterhaltung von überholten Geschäftsmodellen auch gleich eine weitreichende Zensurmaschinerie etablieren. 🤦🏻♂️
Smelvetica, Helvetica for your worst enemies
Tim Holmann hat eine Variante von Helvetica mit extrem schlechtem Kerning in Umlauf gebracht:

Smelvetica is a craftily edited version of the infamously robust Helvetica. The kerning has been specially altered, to be … well, bad, terrible, awful and painful.
#SaveYourInternet ⚠️
Wer’s noch nicht getan hat, sollte heute unbedingt die letzte Gelegenheit nutzen und sich gegenüber unseren EU-Abgeordneten gegen die geplanten Upload-Filter aussprechen, auf das diese morgen gegen Etablierung einer Überwachungs- und Zensurmaschinerie stimmen. Julia Reda erklärt dazu im Detail, was es zu verhindern gilt.
Über #BreakingMyTwitter und Microblogging-Alternativen
Twitter hat es heute nicht nur geschafft seine beeindruckende Negativserie von Fehlentscheidungen fortzusetzen, nein, sie haben heute nochmal einen drauf gesetzt, indem sie zahlreiche Schnittstellen offline genommen haben, die für Third-Party-Clients wie Tweetbot oder Twitterrific elementar wichtig waren. Deren Funktionsumfang ist seit heute beschnitten.
So gibt es z.B. keine Push-Notifications mehr. Diese und zahlreiche andere Features gibt es fortan nur noch über die unsägliche offizielle Twitter-App, die mit ihrem furchtbaren Design und der vorsortierten, nicht chronologischen Timeline nicht nur für Power User ein wahrer Graus ist. Sinn und Zweck ist klar: mehr Engagement in der eigenen App bedeutet mehr Werbedollars. Dass man auf dem Weg dahin die Zielgruppe verprellt, die den Service einst ausgemacht hat und ihm immer noch Leben einhaucht, nimmt man offenkundig in Kauf.
Es ist an der Zeit, sich nach Alternativen umzusehen!
22.000 Nutzer haben diese allein heute (!) in Mastodon gefunden, einem dezentralen Microblogging-Service, der sich bereits über ein vergleichsweise großes Ökosystem an Apps und Erweiterungen erfreut. Nach Anmeldung bei einer Mastodon-Instanz ist man Teil des „Fediverse“ und kann auch mit Nutzern aus anderen Instanzen interagieren. Das Zeichenlimit von 500 Zeichen ermöglicht dabei noch ausführlichere Diskussionen als bei Twitter, fühlt sich aktuell aber dennoch an wie Twitter in seinen glorreichen Anfangstagen. Demnächst dürfte die 1,5-Millionen-Nutzer-Marke für „Gesamt-Mastodon“ überschritten werden.
Eine weitere, vielversprechende Alternative ist Micro.blog, das ich hier (und bei Twitter) schon mehrfach erwähnte und das einen etwas anderen Ansatz verfolgt. Bei Micro.blog gibt es nämlich keine klassischen Accounts. Stattdessen setzt die Plattform auf bestehende (oder neue) Blogs auf und aggregiert deren kurze Status-Posts in eine Twitter-ähnliche Timeline, in der wiederum wie gewohnt interagiert werden kann. Der größte Selling Point hier: Mehr „Own your Content“ geht nicht, schließlich basiert alles auf dem eigenen Blog. Was aber natürlich auch eine Einstiegshürde sein kann, insbesondere für weniger technisch versierte Nutzer. Damit diese dennoch mitmachen können, bietet Micro.blog alternativ auch das Hosting von (Micro-)Blogs für fünf Dollar/Monat an. Was aber, wie gesagt, mit einem bestehenden Blog nicht notwendig ist.
Ich bin aktuell schon auf beiden Plattformen anzutreffen und plane auch, das in den kommenden Wochen noch zu intensivieren. Würde mich freuen, die/den ein oder andere/n von euch hier wie da wiederzusehen. Solltet ihr Twitter-Aktien haben, würde ich in Betracht ziehen, diese langsam abzustoßen.