#kunst (101)

Seite 6 von 11

Ralph McQuarrie, 1929 – 2012


Ralph McQuarrie, legendärer Concept Artist der originalen Star Wars-Trilogie, ist gestern im Alter von 82 Jahren gestorben. Seiner Fantasie sind Popkulturikonen wie Darth Vader, der Millennium Falke, der Todesstern und R2-D2 & C-3PO entsprungen. Und wenn es euch geht wie mir, dann findet ihr seine Star Wars-Bilder sogar fast besser als die Filme, da sie einen viel raueren, abenteuerlustigeren Sternenkrieg zeigen, als den, den wir dann tatsächlich bekommen haben. Ebenso unvergessen sind seine Arbeiten für »Star Trek«, »Kampfstern Galactica«, »E.T.« oder »Jäger des verlorenen Schatzes«. Er war in seinem Handwerk einer der besten und seine Arbeiten werden noch viele Generationen inspirieren. Rest in Peace.

Tiger & Turtle


Ich gerade so: „Hey, eine begehbare Achterbahn? Boah, du, die würde ich gerne mal begehen, aber wo die wohl wieder steht? Amiland oder sowas?“ Und dann sehe ich, nee du, die steht in Duisburg. Verantwortlich dafür ist das Künstlerduo Heike Mutter und Ulrich Genth, eröffnet wurde die auf den Namen „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ getaufte Achterbahn erst vor wenigen Tagen, am 13. November. Endlich gibt es also einen Grund Duisburg anzusteuern, wo ich bisher nur einmal war, als ich mich verfahren hab. Hoffen wir nur, dass es nicht so ein total Reinfall wie Gelsenkirchen (worst city ever!) wird. (via Laughing Squid, Foto unter CC-Lizenz von Eichental)

Netflix-Umschlagkunst


Das überaus empfehlenswerte Skizzenblog Doodlers Anonymous bringt uns den neuesten Kunsttrend aus den US of A: Netflix Envelope Art, sprich: mehr oder weniger aufwändige Kritzeleien auf den Briefumschlägen des DVD-Verleihers Netflix. Hier haben sie einige gesammelt. Gute Sache, die die Frage aufwirft, ob das schon jemand hierzulande mit seinen Lovefilm-Briefen gemacht hat? (via Laughing Squid)

The Cosby Sweater Project

Your favorite tumblr for the next five minutes: The Cosby Sweater Project, ein Tumblr, in dem jemand die Muster der Pullis der Huxtables malt. Allein die Screenshots der stylischen 80er-Jahre-Pullover wären schon Gold wert, aber so: grandios!

Btw: Hat sich eigentlich schon mal jemand in einer wissenschaftlichen Arbeit mit diesen monothematischen Kreativ-Tumblrs beschäftigt? Denn so Dinger wie Tom Hanks is a lot of animals, Chicks with Steve Buscemeyes oder eben dieser hier schießen ja im Moment aus dem Boden und erfreuen sich innnerhalb der Linkschleuderssphäre™ einiger Beliebtheit… (via Laughing Squid)

Einkaufen nach Farbe

Auf der Abschlussfahrt nach Italien haben wir unsere alkoholischen Getränke nicht etwa nach Alkoholgehalt oder – noch absurder – nach Geschmack gekauft, nein, wir haben ausschließlich Spirituosen erstanden, auf deren Flaschen und Etiketten Tiere abgebildet waren. So landet man bei viel zu viel Eierlikör als gut für einen ist, weil Tiere zwar auf vielen, aber halt doch nur auf begrenzt vielen Flaschen vorzufinden sind. Das wollte ich euch immer schon mal erzählt haben.1

Irgendwie related ist das, was der holländische Künstler Marco Ugolini macht: Er kauft nach Farben ein. Das sieht zwar völlig irre und gut aus, dürfte aber auch (jenseits von grün) völlig ungesund sein. Also nicht nachmachen, Kevin. Auch wenn’s gut ist.


(via Komm mach)

  1. Ach, einen haben wir doch nach Alkoholgehalt gekauft: Alcoholo Puro. 95%. Nur zum kochen geeignet, wie wir nach den ersten Erblindungen feststellen mussten. [↩]

„Eyehole Paintings“ – präsentiert von Adam West

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wo eigentlich all die gruseligen Gemälde mit ausgeschnittenen Augen herkommen, durch die in etlichen Krimis heimlich die Opfer beobachtet werden? Funny or die hat die zuerst sehr verblüffende, dann aber doch offensichtliche Antwort auf diese Frage: die „Eyehole Paintings“ werden über einen Teleshopping-Spot an den Mörder gebracht und waren eigentlich nicht als Instrument blutrünstiger Voyeure, sondern zur Einbrecher- und Gefahrenabwehr gedacht, wie niemand geringeres als Adam West eindringlich erklärt:


(Funny or die Direktteleshopping)