#köln

Karnevalisten gegen Leukämie

Dennis, der einen Ort weiter aufgewachsen ist, früher in unserer Stammkneipe kellnerte und mir während des Studiums einen Nebenjob organisiert hat, ist an Leukämie erkrankt. Seine Karnevalsgruppe veranstaltet daher eine große Typisierungsaktion, um einen passenden Stammzellenspender für ihn zu finden. Die Aktion findet am Samstag, den 3. Februar, von 11 bis 16 Uhr in den Räumen der Friedenskirche der Baptisten (Holzgasse 12, 50676 Köln; direkt am Schokoladenmuseum) statt. Mund auf, Stäbchen rein, helfen! Mache ich auch.

Kickstarter-Kampagne für »Trüberbrook«, das Sci-Fi-Mystery-Adventure der bildundtonfabrik

Köln schreint sich zur Hochburg für handgemachte Indie-Adventures zu entwickeln: Nach dem leider nicht erfolgreich per Crowdfunding finanzierten Stop-Motion-Game Harold Halibut kommt mit Trüberbrook nun schon ein zweites Point-and-Click-Adventure aus der schönsten Stadt Deutschlands – diesmal mit IRL gebauten und per Photogrammetrie digitaliersten Modell­landschaften als Hintergrund.

 
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Trüberbrook ist dabei der Name des abgelegenen 60er-Jahre-Luftkurörtchens, der als Schauplatz des Mystery-Abenteuers herält und dessen Geheimnisse es für den amerikanischen Physikers Tannhauser zu lüften gilt. Stimmung und Dramaturgie sind von TV-Serien wie »Twin Peaks« und »Akte X« inspiriert, verwoben mit einem ähnlich subtilen Humor.

Dahinter steht mit der bildundtonfabrik die Firma, die den geneigten GEZahlern u.a. als Produktionstätte des »Neo Magazin Royale« mit Jan Böhmermann bekannt sein dürfte und die mit den beiden »Game Royale«-Adventures »Jäger der verlorenen Glatze« und »The Secret of Jannis Island« auch schon Erfahrung auf dem Spielesektor sammeln konnte.

Das ganze sieht ziemlich vielversprechend aus, so dass ich meinen Kickstarter-Support für November soeben in die bereits finanzierte, aber noch 27 Tage laufende Kampagne zu »Trüberbrook« gesteckt habe. (via PewPewPew)

Update, 14.12.2017: Finanziert und mit 198.142 Euro das in 30 Stunden erreichte Funding-Goal von 80.000 Euro mal eben mehr als verdoppelt. 👍🏻

Harold Halibut – A Handmade Adventure Game

A modern adventure game about the daily routine on a spaceship stuck undersea. Stop-motion look, exploration, story and humor!

 
(YouTube Direktlink)

Sehr schöne Idee: ein Retro-SciFi-Adventure in Stop-Motion-Optik. Und als wäre das nicht schon genug, kommen die dahinter stehenden Slow Bros. auch noch aus Köln. Team, Konzept und vor allem die eigentliche Arbeitsweise machen einen echt netten, guten und innovativen Eindruck, so dass ich eben die noch neun Tage laufende und bisher erst zu einem Drittel finanzierte Kickstarter-Kampagne unterstützt habe. Wenn ihr Adventures und/oder Stop-Motion mögt, solltet ihr es mir unbedingt gleich tun!

Update, 04.08.: Die Kampagne wurde leider nicht gefunded, aber das Team ist optimistisch, dass es alleine schon durch die erhöhte Aufmerksamkeit dennoch weitergeht. „Our Kickstarter has reached it’s end and we did not reach our set goal. Buhuuut we’re in good spirits!“

Das offizielle »The Force Awakens«-Poster und Star Wars Identities

Die Marketingmaschine erwacht so langsam und hat heute, genau zwei Monate vor dem Start von »The Force Awakens« das offizielle Poster veröffentlicht. Das darf hier der Vollständigkeit halber natürlich nicht fehlen:

Da ich bisher erfolgreich sämtliche Spoiler umschifft habe, sehe ich gerade zum ersten Mal diesen Todesstern-Lookalike. Aber warum auch nicht auf Bewährtes setzen? Nur wo ist Luke? Ich bin gespannt. Vor allem darauf, was es mit diesem silbernen Storm Trooper auf sich hat, der bereits in seinem Miniauftritt im zweiten Teaser ziemlich cool und vielversprechend aussah.

In other Star Wars news: Wir haben diese Woche die Star Wars Identities-Ausstellung hier in Köln besucht. Nachdem ich das eigentlich als uninteressante Geldmacherei abgetan hatte, haben Sascha und Alex in ihrem Podcast über die Ausstellung dann doch mein Interesse geweckt, so dass wir uns dann doch mal auf die andere Rheinseite und zwischen die Kinderscharen getraut haben.

Ich kann mich den beiden jedenfalls nur anschließen: Der Preis ist mit rund 20 bis 25 Euro natürlich deutlich zu hoch, aber wenn man Spaß am Sternenkrieg hat, kann man sich das durchaus mal geben. Es ist nett, die Modelle, Requisiten und Kostüme zu sehen. Den interaktiven, pseudo-pädagogischen Teil („Wie wird man zu der Person, die man ist?“) empfanden wir als nette Kinderbelustigung, die die unzähligen Kinder jedoch eher zu langweilen schien. Unsere Star Wars Identities möchte ich euch natürlich dennoch nicht vorenthalten: Eay, den dunklen Wookiee-Kopfgeldjäger und Kira, die gute Jedi-Rodianerin.

Unsere #StarWarsIdentities.

Ein von Stefan Grund (@eay) gepostetes Foto am