#idee

braincrack.de

Ze Frank at its best on July 11th, 2006 in The Show:

 
(YouTube Direktlink)

I run out of ideas every day! Each day I live in mortal fear that I’ve used up the last idea that’ll ever come to me. If you don’t wanna run out of ideas the best thing to do is not to execute them. You can tell yourself that you don’t have the time or resources to do ‚em right. Then they stay around in your head like brain crack. No matter how bad things get, at least you have those good ideas that you’ll get to later.

Some people get addicted to that brain crack. And the longer they wait, the more they convince themselves of how perfectly that idea should be executed. And they imagine it on a beautiful platter with glitter and rose petals. And everyone’s clapping for them. But the bummer is most ideas kinda suck when you do ‚em. And no matter how much you plan you still have to do something for the first time. And you’re almost guaranteed the first time you do something it’ll blow. But somebody who does something bad three times still has three times the experience of that other person who’s still dreaming of all the applause. When I get an idea, even a bad one, I try to get it out into the world as fast as possible, ‚cause I certainly don’t want to be addicted to brain crack.

Transcript via The Wiki.

Update, 14.12.2016: Vom 20. Januar 2013 bis zum 19. Januar 2016 war dieser Blogeintrag unter der URL braincrack.de erreichbar, daher diese Überschrift. Sie fiel dann dem großen Domainputz von Dezember 2016 zum Opfer. 😉

Gotham High


Wie genial ist das denn? Oder vielmehr: Wie genial hätte das denn werden können? Eine Highschool-Serie rund um einen jugendlichen Bruce Wayne, der sich zusammen mit Gothams zukünftigen Superschurken mit den Problemen des Erwachsenwerdens rumschlagen muss. Mit dabei: der Klassenclown Jay, ein rüpelhafter Footballspieler und natürlich Pamela Isley, das Flittchen. Leider wurde die Idee von Celeste Green und Jeffrey Thomas nie von DC umgesetzt, was in Anbetracht einer Bizarro-Serien wie »Smallville« schon sehr verwunderlich (und ärgerlich!) ist. Im Blog der beiden gibt’s mehr Artworks von Gotham High, hier nochmal obiges Bild in groß. (via Amy&Pink)

Cologne Comic Con (C3)

Nur zur Absicherung und falls mal jemand auf die Idee kommt: ich habe gestern den (Veranstaltungs-)Titel „Cologne Comic Con“ also known as „C3“ respektive „C Three“ erfunden. Etwaige Lizenzzahlungen sind also zukünftig und für alle Zeiten an mein Schweizer Kölner Bankkonto abzurichten.

The Missing Link

Seit Jahren gibt uns die Werbeindustrie einen Leitfaden zum Zähneputzen an die Hand:

Morgens Aronal, Abends Elmex.

So einfach kann die Welt sein. Zumindest wenn man die allgemeine Lehrmeinung westlicher Zahnärzte wissentlich ignoriert und sich nur zwei Mal am Tag die Zähne putzt.1 Doch das kann ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein und spätestens zur halbjährlichen Kontrolle bekommt man dann in Form einer Ermahnung des Zahnarztes die Konsequenzen aufgedrückt. „Aha, Herr Grund, haben sie sich etwa nur Morgens und Abends die Zähne geputzt? Schämen Sie sich, Sie Unhold!“

Als langjähriger Aronal– und Elmex-Kunde bin ich mir der Gefahr der Ermahnung natürlich bewusst und habe ein ausgeklügeltes System entwickelt, das mir ermöglicht, meine Zähne auch zur Mittagszeit zu pflegen: ich wechsele Mittags täglich zwischen beiden Pasten. Leider jedoch versagt mein System so ziemlich jedes Wochenende, weil mein Kater-Ich sich partout nicht daran erinnern will, welches Produkt heute anzuwenden wäre. Verzweifelung mischt sich zur Fahne; ich greife wahrscheinlich zur falschen Zahnpasta.

Dabei wäre eine Lösung des Problems so einfach und ökonomisch so rentabel2: Die Aronal- und Elmex-Produktpalette muss um eine dritte Zahnpasta erweitert werden, die sich dem hartnäckigen Kampf der mittäglichen Zahnzerstörer widmet. Doch warum hat Aronal- und Elmex-Hersteller GABA Deutschland dieses fehlende Bindeglied noch nicht in die hiesigen Badezimmer gebracht? Als Fuchs, der ich bin, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass den Machern nur ein passender Produktname für Zahnpasta X fehlt.

Hier kommt ihr, liebe Leser, ins Spiel: Postet eure Namensvorschläge für den Missing Link zwischen Aronal und Elmex in die Kommentare!3

Der beste Vorschlag wird von mir mit einem Doppelpack prämiert. Selbstverständlich handelt es sich bei dieser kleinen Aktion nur um einen kleinen, privaten Spaß, der nichts mit dem Aronal- und Elmex-Hersteller zu tun hat. (Also bitte nicht verklagen.)

  1. Tatsächlich putzt man sich die Zähne – richtig! – nämlich drei Mai am Tag. Und zwar nicht hintereinander, sondern nach einem überaus komplexen System, dessen Erklärung an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde.
  2. Nein, der Wechsel zur eintubigen Konkurrenz stellt keine Option dar.
  3. Limpis Vorschläge Eronal und Almex sind aus offensichtlichen Gründen disqualifiziert.

Der Kampf der Kämpfe

Das, was später als der Kampf der Kämpfe, die Krönung des menschlichen Schaffens, der Prototyp der sportlichen Auseinandersetzung und „the biggest ‘Clash of the Titans´ in the history of mankind“ (via via) in die Geschichtsbücher Einzug finden wird, began in der sonst so von Kreativen vernachlässigten, und generell (zu Unrecht!) unterschätzten Nacht von Donnerstag auf Freitag. Nach einer kleinen, aber heftigen und vor allem nicht ganz ernst gemeinten und mittlerweile Web-bekannten Auseinandersetzung per Twitter befand ich mich mit dem Blogger-Kollegen Asphar im wohl wahrlich gefährlichsten, offensichtlich attraktivsten, wahrscheinlich anstrengendsten und meist diskutierten Duell der Menschheitsgeschichte:

Der SEO-Battle 2008: SWDD vs. eayz!


Die Regeln waren sofort jedem Beteiligten klar: Es muss eine Wortneuschöpfung kreiert werden, die bis dato nicht existierte und vom Volksmund aufgegriffen werden. Da sich letzteres allerdings als schwer nachzuvollziehender Maßstab erwiesen hat (die Leute sind halt doof), einigten wir uns auf den gemeinsamen Nenner von Elementarteilchenphysiker und Hartz-IV-Empfänger: Google. Bis zum 2. Januar 2009 gilt es die eigene Wortneuschöpfung in den weiten des Internets auf jede nur erdenkliche, legale und egale Art und Weise so populär zu machen, dass sie mehr Suchergebnisse aufweist als das lächerliche Wortspiel des Konkurrenten. Am heutigen Tag sind die Neologismen zu veröffentlichen und dem Gewinner gebührt neben Rum Ruhm und Ehre, das, was alle wirklich erfolgreichen Männer auszeichnet – und ebenfalls Elementarteilchenphysiker und Hartz-IV-Empfänger vereint: ein Kasten Bier.

Meine Damen und Herren, nachdem das Wort meines Herausforderers bereits vor einigen Stunden seinen quasi im Nichts resultierenden Streifzug durchs Internet begonnen hat, möchte ich Ihnen mein Wort ebenfalls nicht weiter vorenthalten. (Na gut, doch noch ein bisschen, denn ich hole aus:) Mit meinem Neologismus stelle ich mich in die Tradition des großartigen, sagenumwobenen Marcel Reich-Ranicki und der unausstehlichen, sicherlich auch mit irgendetwas umwobenen Elke Heidenreich, die ja beide in die aktuelle Debatte über die Qualität des hiesigen Fernsehens verwickelt sind. Leider fehlt der Presse und allen Beteiligten bisher das entsprechende Schlagwort, um den Kern dieser Debatte dem kleinen Mann von der Straße auf möglichst einfache, aber effiziente Weise zu vermitteln. Klar, jeder weiß, dass deutsches Fernsehprogramm scheiße ist, aber allein diese Aussage gesteht besagtem Fernsehprogramm bereits mehr Worte und ergo geistige Leistung ein, als sie tatsächlich verdient. Nennen wir das Kind also einfach beim Namen. Beim deutschen Fernsehen handelt es sich, wie uns Literaturpäpste und Trittbrettfahrer verdeutlichen, um nichts anderes als

Exkrementenfernsehen!

Ich, meine Damen und Herren, schenke diese Wortneuschöfpung der deutschsprachigen Welt und möchte jedermann, ob Sympath oder Franz Josef Wagner, dazu ermutigen Exkrementenfernsehen in seinen eigenen Wortschatz einfließen zu lassen und darüber zu bloggen, twittern oder der passenden StudiVZ-Gruppe beizutreten. Zum Beiweis, dass das Wort bis vor wenige Zeilen nicht existierte und damit unser Notar beruhigt ist, hier noch ein aktueller Screenshot der Google-Suche nach Exkrementenfernsehen. Mögen die Spiele beginnen, die deutsche Sprache um ein entscheidendes Wort erweitert werden und ich am 2. Januar einen mit Fug und Recht von Asphar wiederwillig finanzierten Kasten Bier (@Asphar Reissdorf bitte!) mein Eigen nennen!

Mehr Informationen zu exkrementellem Fernsehen demnächst hier!

Krieg der Schlümpfe


Der brasilianische Illustrator Marcelo Braga hat in seinem Blog ein geniales Konzept für ein Schlümpfe-Comic der etwas anderen Art veröffentlicht. In seinen „Smurfs Wars“ haben die Schlümpfe Gargamel und seine Kater Azraël getötet und leben somit in Frieden. Bis zu dem Tag, an dem Papa Schlumpf stirbt und Hefti zum neuen Anführer der Schlümpfe wird. Schlaubi Schlumpf beneidet Hefti um seinen Posten und seine Beziehung zu Schlumpfine. Also gründet er einen eigenen Schlumpf-Stamm der fortan Krieg gegen Heftis Schlümpfe führt.

Wer an dieser Story und vor allen Dingen den dazugehörigen Illustrationen gefallen findet, kann nur hoffen, dass die Rechteinhaber sich rgendwann auch dafür begeistern lassen, was aber zu 99.9% niemals geschehen wird. Was sehr schade ist, ihr Trottel. (via)

Flaschenspritzer & Co.

Ich, die anderen und das Gros unserer Leser sind Teil einer Generation in der „die Bereit- schaft, sich schnell und gründlich zu betrinken, wächst“ (Quelle). So saßen wir und weitere Vertreter dieser Generation also neulich, selbstredend gänzlich nüchtern, bei Rock am Ring und sinierten über Flatrate-Parties, Komasaufen und den Stürzer, die selbsternannte „ultimative Saufmaschine“. Und siehe da: es machte kollektiv ‚Klick!‘; wir hatten eine Idee.

Und die Idee geht so: Ihr erinnert euch an das Non plus ultra der Wasserpistolen, die Super Soaker? Gut, dann sind wir schon zu einem Drittel fertig. Das dritte Drittel wäre eine Flasche, meinetwegen auch Alkohol. Wie schön wäre es im Sommerurlaub mit Kölsch rumzuschiessen? Ja, sehr schön. Demnach fehlt also nur noch das zweite Drittel – und hier kommen wir ins Spiel: Die Welt braucht ein Verbindungstück, das den Drehverschluss einer Super Soaker zu einem genormten Drehverschluss für Getränkeflaschen umwandelt. Flasche reingedreht, der Spaß kann losgehen und wir, die Macher, erfreuen uns an unseren ersten Negativschlagzeilen und Verbotsforderungen der Politiker.

Denkste! Soweit wird’s nämlich gar nicht kommen, weil niemand anderes als das Micky Maus Magazin bereits unsere potentiellen Kunden bedient, indem man der aktuellen Ausgabe den so genannten „Flaschenspritzer“ beigelegt hat. Ein Schelm, wer da an Schund fernab der Micky-Maus-Kultur denkt. Die Heftchenbeilage kommt, im Gegensatz zu unserem ominösen Verbindungstück, sogar ohne weitere Gerätschaften aus, was jedoch die Effektivität zugunsten des Preises deutlich nach unten drückt.

Man muss die Konkurrenz im Auge behalten und so haben wir uns den Flaschenspritzer samt Heft mal genauer angesehen: Nach dem Aufschrauben auf eine Flasche wird per Griff hin- und hergepumpt (siehe Nahaufnahme), wodurch die Flüssigkeit verspritzt wird. Die Power unserer Super-Soaker-Alternative wird natürlich nicht erreicht. Des weiteren steht im Heft auch „Bitte keine anderen Flüssigkeiten außer Wasser verspritzen.“ Aha, man möchte einer Auseinandersetzung mit uns aus dem Weg gehen. Der Flaschenspritzer disqualifiziert sich direkt selbst als „ultimative Saufmaschine“. Uns soll’s recht sein, aber wir wollen mündige Kunden: Das Micky Maus Magazin #25 inklusive Flaschenspritzer liegt seit gestern an eurem Kiosk und darf im Tausch gegen 2,10 Euronen mitgenommen werden.

Alle die’s eher wie Tim Taylor halten und „mehr Power“ wollen, sollten auf die Weltpremiere der ersten Produktionserie unserer Verbindungstücke warten, die irgendwann in diesem Jahrzehnt erscheinen. Oder auch nicht … immer diese Rauschideen. (thx, Enigma)