#hommage

📺 Die erste Staffel von »Everything Sucks!« gesehen, Netflix’ Hommage an die Teen Sitcoms der 90er. Punktet zunächst durch seine Retro-Referenzen, später dann auch mit dem Geschehen. Nette, kleine Serie, gerne mehr davon.

Kingsman: The Secret Service

Regisseur Matthew Vaughn und (Comicbuch-) Autor Mark Millar haben das Kunststück, dass sie 2010 mit »Kick-Ass« für den Superheldenfilm vollbracht haben, mit »Kingsman: The Secret Service« für Agentenfilme wiederholt: eine detailverliebte, lustige, nie alberne, dafür aber stets mit der Persiflage liebäugelnde, moderne Hommage an das Genre abgeliefert.

Denn »Kingsman« hat wirklich alles, was einen guten Spionagefilm ausmacht: Rückblenden in Schneelandschaften, einen streng geheimen Geheimdienst, entführte Wissenschaftler1, einen superreichen, superbösen Superschurken (inkl. obligatorischer Schwäche!), der sich nicht nur auf eine Stadt begrenzt2, sondern aus seiner in einem Berg versteckten Basis gleich global denkt, dabei von einem Assistenten (mit Feature!) unterstützt wird und nur von einem englischen Problemkind wird Gentleman samt Kollegen und tödlichen Gimmicks aufgehalten werden kann. Hinzu kommt eine gehörige Portion Humor, etwas das allen JBs ja irgendwo zwischen Love Interest und Water Boarding verloren gegangen ist, die eben diese aber gekonnt aufs Korn nimmt und sie in ihrer Konsequenz3 schließlich deutlich übertrifft. Hinzu kommen hervorragend choreographierte Actionszenen und eine tolle Besetzung, in der mein rotes Tuch Mark Strong endlich mal nicht der Schurke ist.

Wer – wie auch der Überagent und der Bösewicht in »Kingsman« ganz intertextuell von sich verraten – an den alten, übertriebenen Bonds Gefallen fand, wird auch hieran seine Freude haben. Für mich der Agentenfilm der letzten Jahre. Teil 2, der dank abgehakter Originstory gleich loslegen dürfte, darf liebend gerne kommen.

EMDb – Rating: 4,5/5

  1. Die die Freude auf das Jahresende nochmal haben ansteigen lassen! []
  2. *verächtlichen Blick auf Marvel, Transformers & Co. werf* []
  3. Spoiler-Stichworte: Gewalt, Prinzessin und Politiker. []

Something, Something, Something, Dark Side

Als Blue Harvest, die Star Wars-Parodie von Family Guy, vor zwei Jahren erschien, war ich als alter Sternenkrieg- und Griffin-Fanboy natürlich hellauf begeistert. Glücklicherweise wurde alsbald bekannt, dass das nicht der letzte Ausflug ins Star Wars-Universum gewesen sein sollte und die Zeichen für eine Hommage an „The Empire strikes back“ ziemlich gut standen.

Nun, zwei Jahre später, ist es endlich soweit. Der Release des zweiten Family-Guy-Star-Wars-Specials steht unmittelbar bevor. Der Name „Something, Something, Something, Dark Side“, der Inhalt – wie erwartet – Episode V, welche übrigens meine absolute Lieblingsepisode ist. Am 22.12. soll’s in den USA soweit sein, in Europa erscheint die DVD am 27.1. und der Trailer lässt hoffen, dass es ähnlich gut wird wie beim ersten Mal.

A fantastic journey into a past – that looks like the future…


(YouTube Direktdarkside, via)

Kommerz-Gimmick: Sämtliche DVDs, Blu-Rays und Limited Editions lassen sich bereits bei Amazon.de vorbestellen.

Dude, where’s my Hangover?

Diese Woche hatte ich dank @Asphar und einer großen deutschen und vor allem bösen Boulevardzeitung die Chance, bereits die demnächst startende Komödie The Hangover im Preview zu sehen. Wenngleich mir momentan noch die Zeit fehlt ein ausführliches Review abzuliefern, sei schon mal (und nochmal) verraten, dass es großartig war. Aber: den Jungs von College Humor, die zuletzt aufzeigten, dass der neue Star Trek quasi nur ein Star Wars-Ripoff war, ist nun aufgefallen, dass The Hangover außergewöhnlich stark an die neun Jahre alte Komödie Ey Mann – Wo is‘ mein Auto? erinnert. Hier der Videobeweis, selbstredend mit Spoiler-Warnung:


(CollegeHumor Direktvergleich, via)

Abrams put the Star Wars into Star Trek

Warum mir altem Star Wars-Fanboy der abrams’sche Star Trek so gut gefallen hat, ist mir natürlich schon im Kinosaal wie Peperonis von den Nachos gefallen: Regisseur und Autoren haben sich für ihren Franchise-Reboot vom ewigen Konkurrenten Star Wars inspirieren lassen. Eisplaneten hier, Todesstern-ähnliche Raumschiffe da und dass sich Kirk nicht direkt in der Cantina prügelt, ist auch das einzige. Um all das zu beweisen, haben die Jungs von College Humor („We didn’t start the Flame War“) quasi den Videobeweis nachgeliefert:


(CollegeHumor Direktfavorit, via)

Das Family-Guy-Star-Wars-Special

A long time ago, but somehow in the future…

Gestern Abend lief in den US and A das langerwartete Family-Guy-Star-Wars-Special mit dem Namen Family Guy: Blue Harvest (Fanboy-Funfact: „Blue Harvest“ war der Produktionstitel für Episode VI). Die flinken eayz-Agenten vor Ort haben uns die 40 Minuten lange Folge direkt rübergefaxt und wir sind hellauf begeistert! „Blue Harvest“ erzählt nämlich die komplette Geschichte von „A New Hope“, im Family-Guy-Stil versteht sich.

Super Produktionsqualität, Respekt vor dem Original (vgl. Bilder: Anzahl der Storm Trooper, Leichen etc. stimmt), Family-Guy-Charaktere und die Originalmusik machen die Sache rund. Dass einige Logikfehler im Krieg der Sterne aufgedeckt werden, Obi Wan plötzlich auf Luke steht und die Cantina Band nur einen Song kennt: herrlich! Es hat mir sogar besser als das Robot-Chicken-Special gefallen (ein genialer Schlussgag nimmt sogar Bezug hierauf; Seth Green, der Sprecher von Chris/Luke produziert nämlich Robot Chicken) und man fragt sich, wie inoffizielle Parodien das noch toppen wollen.

„Blue Harvest“ ist die Star-Wars-Parodie schlechthin! Und als alter Sternenkrieger hoffe ich inständig darauf, dass auch noch die anderen Episoden Family-Guy-mäßig verfilmt werden.


Update: Die Fox-IP-Adresse die diese Webseite immer wieder ansurft, scheint einem Fox-Verantwortlichen, der des Deutschen mächtig ist, zu gehören. Denn: „A parody of ‚The Empire Strikes Back‘ seems likely“, berichtet AICN. Meine Wünsche wurden erhört! (via F5)