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Google is shutting down Stadia

Ich hatte Stadia 2019 vorbestellt und dann gecancelt. Technologisch sicher eine Leistung, als Produkt jedoch Totalversagen.

Allerdings habe ich zuletzt mit dem Geschäfts­führer eines deutschen Indie-Entwicklungs­studios zufällig über Stadia gesprochen, da ich verwundert war, dass sein Team immer noch Stadia-Versionen entwickelte. Er meinte, dass der Aftermarket hier sehr interessant wäre und die Stadia-Technologie mittlerweile von Third Parties, z.B. bei Hotels und in Set-Top-Boxen, inkludiert wäre, was den Vertrieb dorthin für ihn und seinen international agierenden Publisher weiterhin interessant mache. Mal sehen, ob das jetzt so bleibt.

Google is shutting down Stadia | OpenGraph Preview Image
theverge.com

Google is shutting down Stadia

Google’s cloud gaming service launched three years ago.

Google’s Messaging Mess: A Timeline

16 Jahre Produktchaos von Google Chat über Google Talk, Google Hangouts, Google Allo, Google Hangout Meet und zurück.

Wir benutzen die mittlerweile „Google Meet“ getaufte Video-Conferencing-Lösung von Google seit Beginn der Pandemie bei Hypercode. Und während wir mit der Technik und Qualität sehr zufrieden sind, ist der Rest in der Tat “a mess”: Regelmässig wechselnde Namen, Features und User Interfaces – und das in der Regel ohne Info oder Vorwarnung. (via Daring Fireball)

99 Smartphones im Bollerwagen führen zum virtuellen Stau in Google Maps

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen.
(YouTube Direktlink)

99 second hand smartphones are transported in a handcart to generate virtual traffic jam in Google Maps. Through this activity, it is possible to turn a green street red which has an impact in the physical world by navigating cars on another route to avoid being stuck in traffic.

Wer auf seiner Straße Ruhe haben will, weiß dank des Berliner Künstlers Simon Weckert nun wie.

„Getting things done ist eine Falle“

Gute Beobachtung von @mkalina, der am Beispiel von Google Duplex, Googles neuem KI-Assistenten für Telefonate, aufzeigt, wie das Privatleben immer mehr zugunsten der Erledigung von Arbeit reduziert wird:

„Get things done“, das Vaterunser der letzten und bestimmt auch der kommenden Jahre. Es ist zu wenig Zeit, um ein 30 Sekunden lang dauerndes Telefonat mit einem Friseur zu führen. […]

GTD ist eine Falle. Eine trügerische, das Leben verachtende Falle, wenn „Getting things done“ zur obersten Prämisse allen Tuns wird. Niemand kritisiert dabei das Vorhaben, Dinge abzuschließen, zu erledigen und hinter sich zu bringen, aber GTD bedeutet ja auch etwas anderes. GTD hat seine Bedeutung verändert und steht für die Aufgabe des privaten zugunsten eines beruflichen Lebens.

Auch ich kann mich davon leider nicht frei sprechen, aber Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.