#comicverfilmungen

Shazam (2019)

Kurz nach Marvels »Captain Marvel« kommt nun DCs »Captain Marvel« in die Kinos, der wegen Rechtsstreitigkeiten heutzutage allerdings auf den Namen »Shazam« hört. Shazam wiederum ist nun DCs Interpretation einer Superheldenkomödie, die unweigerlich Erinnerungen an »Kick-Ass« oder »Deadpool« weckt. Während diese jedoch durch Grenzüberschreitungen punkten, bleibt »Shazam« jugendfrei und brav und erinnert mit seinem Superkraft verleihenden Zauberer eher an einen 80er-Jahre-Fantasyfilm.

Konsequenterweise steht dann auch eine Familie aus Pflegekindern im Mittelpunkt der Geschichte, aus deren Reihen Neuzugang Billy zu Shazam und schließlich zum festen Bestandteil der Familie wird. Eben diese Familie ist dann auch der eigentliche USP des Films, funktioniert die Konstellation der Kinder doch hervorragend. Aber: Während die Verwandlung zum Superhelden sehr amüsant ist, ist alles originär superheldenhafte in Anbetracht des Marvel-Kanons eher mäßig und unspektakulär. Dennoch: Guter Film, vielleicht sogar der beste DCEU-Eintrag seit »Man of Steel«.  Rating: 3.5/5

📺 »Umbrella Academy« ist nicht nur der Beweis dafür, dass Netflix auch ohne Marvel-Lizenzen gut zurecht kommen wird, sondern auch eine hervorragende, kleine Superhelden­serie mit wunderbaren Figuren (#TeamHazel) und perfekter Musik­untermalung. Season 2 kann kommen!

Venom (2018)

Tom Hardy als Enthüllungsjournalist. Klingt nicht nur, sondern ist tatsächlich so dünn, wie die Besetzung verfehlt ist. Aber gut, dass besagter Journalist dann von einem Alien-Parasit übernommen wird und all das schlagartig glaubwürdiger wird. Dass dabei Body-Horror auf Buddy-Komödie trifft, ist eine willkommene Abwechslung zu den kindgerechten Materialschlachten von Disney’s Marvel.

Klar, so oder so hätte das ganze niemals so schlecht wie Venoms letzter Auftritt in »Spider-Man 3« werden können. Vielmehr: trotz der offenkundigen Schwächen („Ich weiß alles von dir. — Wer ist Anne?“), ist »Venom« doch recht unterhaltsam, so dass einem Sequel oder – noch besser – einem Aufein­ander­treffen mit Spidey auch aus meiner Sicht nichts mehr im Weg steht.  Rating: 3/51

  1. Nur warum der Titelsong von Eminem und nicht von Busta Rhymes kommt, ist mir absolut unverständlich… []

Ant-Man and the Wasp (2018)

Das zweieinhalbte Abenteuer von Mini-Paul-Rudd, dem zunächst etwas anders wirkenden, dann aber doch der allseits bekannten Marvel-Erfolgsformel folgenden Nachwuchs-Avenger, ist wieder mal ein rundum gelungener Sommer-Blockbuster. That’s it. Nicht wichtig für’s Franchise, nicht wichtig für den Zuschauer, nur 2 Stunden seichte, aber solide Unterhaltung, der man den fehlenden Spannungsbogen dann auch gerne verzei… Äh, was?  Rating: 3/5

Thanos-Subreddit bannt die Hälfte seiner Mitglieder

Once mostly a place for jokes, memes, and chatter about the mad Titan’s ideologies, the more than 200,000 members of r/ThanosDidNothingWrong have turned their attention to fulfilling a one-off joke that will decimate their community: randomly banning half of their members. Today, a moderator announced that they’d finally received permission from the subreddit’s administrators.

Nice one. 😂 (via @PlayStarRocker)

Wilson (2017)

Nichts besonderes und nicht so gut, wie die Vorlage. Ein paar okaye Momente gibt’s, aber meist habe ich doch eher das Ende herbeigesehnt. Daniel Clowes‘ Arbeiten lassen sich einfach nicht ins Bewegtbild transferieren.  Rating: 1.5/5

Ich hoffe inständig, dass meine beiden Clowes-Favoriten (und All-Time Top 10 Attendees) „Like a Velvet Glove Cast in Iron“ und „David Boring“ niemals verfilmt werden…

FX orders »Y: The Last Man« pilot

Michael Green (“American Gods,” “Blade Runner 2049,” “Logan”) and Aida Mashaka Croal (“Luke Cage,” “Turn”) are set to serve as co-showrunners on the project, and will executive produce alongside Nina Jacobson and Brad Simpson of Color Force (“American Crime Story,” “Pose,” “The Hunger Games”) and Brian K. Vaughan. Melina Matsoukas (“Insecure,” “Master of None,” “Beyonce: Formation”) will direct the pilot and also serve as an executive producer.

\o/ /via @reeft

Justice League (2017)

Bereits seit über zehn Jahren – also noch bevor die unsägliche Green Lantern-Verfilmung DCs zweitcoolsten Superhelden für die Leinwand verbrannte und Zack Synder zum unumstrittenen Herr des DC-Filmuniversums wurde – fiebere ich hier auf einen Justice League-Film hin. Nun war es endlich soweit – und ich bin nicht sonderlich begeistert.

Während ich »Man of Steel« zur Verwunderung des Netzes sehr mochte, »Batman v. Superman« mit zugedrückten Augen was abgewinnen konnte und nach »Wonder Woman« dem „DC Cinematic Universe“ sehr aufgeschlossen gegenüber stand, ist das hier wieder ein kleiner Rückschlag: Ben Afflecks Batman ist eine Witzfigur, Cyborg und Flash ebenso und der Antagonist ist die größte Lachnummer. Die guten Momente spielen sich erneut mit DCs gottgleichen Titanen ab (ließ: keinem der gerade genannten).

Stellt euch einen schlechteren Marvel-Film vor, dann habt ihr »Justice League«. Aber gegen mehr Wonder Woman, Aquaman und, klar, Superman hätte ich dennoch nichts einzuwenden.  Rating: 2.5/5