Gerade meine “Side Project-Vorsätze 2017” gefunden. Von zwölf Punkten habe ich bisher zwei geschafft. 2018 kann kommen! 😅
#best of (254)
X gon give it to ya

Blade Runner – The Game
Die Sichtung von »Blade Runner 2049« hat mir – wie auch jede Sichtung des Originals –, eines der besten Gamingerlebnisse meiner Jugend1 in Erinnerung gerufen: Westwoods offiziell lizensiertes Blade Runner-Game von 1997.
Das auf vier CD-ROMs unter gebrachte Adventure bestach nicht nur durch originalgetreue Atmosphäre und eine packende Story, die für damalige Verhältnisse hervorragend präsentiert wurde, sondern auch durch einiges an Innovation: So fand das Spiel in „Real-Time“ statt, d.h. das jede Figur ihren eigenen Tagesrhythmus hatte und nur zu bestimmten Zeitpunkten an bestimmten Schauplätzen angetroffen werden konnte – oder gar nicht.
Es gab insgesamt 13 unterschiedliche Enden, in denen der vom Spieler gesteuerte Blade Runner Ray McCoy wahlweise ein Mensch oder Replikant war oder sein Hintergrund nicht geklärt werden konnte. Ich habe damals in Speed-Run-artigen Sessions alle Enden erspielt (die Spiellänge variiert von rund 5 bis 25 Stunden) und würde das gerne wiederholen, am besten mit einem modernisierten HD-Remake. Das scheint jedoch leider unmöglich zu sein, da der Quellcode als verloren gilt:
Speaking in 2015 regarding a possible re-release of the game via Steam or GOG.com, Louis Castle explained the source code and assets were lost when Westwood moved its studio from Las Vegas to Los Angeles, thus making a re-release or a HD-remaster impossible. Even if the code was found, to restore almost a terabyte of assets, whether for new pre-rendered backdrops or full real-time 3D, would cost tens of millions of dollars, making a re-release as unlikely as a sequel.
Zum Glück’s gibt, aber YouTube, wo man sich in dieser rund siebenstündigen Playlist einen Lauf durch’s Spiel ansehen kann. Zugegebenermaßen sieht das heute etwas befremdlich aus, aber 1997 war das ziemlich high end, so dass Westwoods »Blade Runner« seinen Platz in meinem All-Time-Gaming-Top-Ten auf ewig sicher hat.
- Hach, damals™ 😘 [↩]
Good Science Fiction
A good science fiction story should be able to predict not the automobile but the traffic jam.
– Frederik Pohl, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor über gute Zukunftsgeschichten. (via Dave Rupert, der mit dem Zitat seine Beobachtung illustriert, dass die sozialen Medien unfähig/unwillig waren/sind ihre Nebenwirkungen – Stichwort „The Donald“ – zu antizipieren)
The Web in 2050
Is anybody still reading this?
Gruselige Web-Dystopie von Jacques Mattheij, in der die Welt zwischen Google und Facebook aufgeteilt wird und das freie Web verloren geht.
Die „Masters of Germany“-Actionfiguren
„Ich bin Echsen-Merkel! Ich werde ewig regieren!“
„Deine Zeit ist um! Hier kommt der Gottkanzler!“ – Transformiere zum Schulzzug für noch mehr Angriffspower!
„Mach die Raute, Merkel! Rauten-Power!“
(via Nerdcore)
Nobel geht die Welt zugrunde
Man kann die G20-Gipfel verurteilen und die Krawalle von Hamburg sowieso, aber mit dieser Übertragung des Beethoven-Konzerts aus der Elbphilharmonie und gleichzeitigem Live-Bild der Ausschreitungen per Splitscreen (!) hat N24 – bewusst oder nicht – ganz große Medienkunst geschaffen. Auf der linken Seite Aufbegehren und Zerstörung, auf der rechten Hochkultur und Unterhaltung. Rechts für die Führungselite des Planeten, links für die übrigen Milliarden vor ihren heimischen Fernsehgeräten oder Social-Media-Screens. Alles live und in Farbe dokumentiert von Fernsehteams und den anwesenden Passanten.
Der Titel, den N24 dafür bei YouTube gewählt hat („G20-Kulturunterschied: Beethoven in der Elbphilharmonie – Rock’n Roll im Schanzenviertel“), ist in Anbetracht der Ausmaße der Ausschreitungen zwar sehr unglücklich, aber das ist medienwissenschaftlich auf so viele Weisen interessant (René, bei dem ich das Video entdeckt habe, bringt selbst zu Recht ein »Clockwork Orange«-Zitat an), ich erwarte Dutzende von Aufsätzen dazu in den nächsten Jahren.
#YourFirstAmazonOrder
Schöner Hashtag bei Twitter für etwas persönliche Webnostalgie (und Verwunderung wie spät manch einer Amazon erst für sich entdeckt hat). Meine erste Bestellung ging am 25. November 2002 raus und umfasste zwei Mal die damals frisch erschienene System of a Down-Platte „Steal this Album“ zum Preis von je 14,99 Euro. Eine CD war für mich, die andere für meine damalige Freundin – und jetzige Frau. 😄

Bestellung Nr. 2 war dann im Dezember 2002 schon ein aus diversen Alben, Büchern und Filmen bestehender Rundumschlag, den ich mir selbst zu Weihnachten gönnte. Damals noch mit Spannung erwartet, trudeln hier heutzutage so oft und so viele Amazon-Bestellungen ein, dass ich mir fast gar nicht mehr vorstellen kann, dass es jemals anders war.
Do what you can’t
And never forget: You don’t have to listen to anyone. Because in this new world no one knows anything.
Woman Acceptance Factor
Der Woman Acceptance Factor oder Woman Approval Factor (WAF) ist eine Einschätzung der Zustimmung oder Ablehnung der Ehefrau oder Partnerin bezüglich einer Neuanschaffung durch den Ehemann oder Partner.
Der Woman Acceptance Factor ist umgekehrt proportional zum möglichen Konflikt, der aus den unterschiedlichen Ansichtsweisen der Ehepartner resultiert. Je niedriger der WAF, desto mehr Überredungsarbeit muss aufgebracht werden, oder desto mehr Konflikt resultiert aus der Anschaffung oder dem Projekt.
Wieder was gelernt. (via wirres.net)