King Arthur: Legend of the Sword

Nach den unsäglichen »Sherlock Holmes«-Verfilmungen nimmt sich Guy Ritchie der nächsten klassischen, gar klassischsten, britischen Heldenfigur an: König Arthur. Sein Arthur hat dabei wenig mit der Artussage zu tun, aus der er nur ein paar Figuren und Motive abgreift. Stattdessen inszeniert Ritchie »King Arthur: Legend of the Sword« als alternative Origin-Story, in der ein verwaister, nicht um seinen Stammbaum wissender Arthur widerwillig vom Bordellbetreiber zum König aufsteigt. Direkt aus dem »Herr der Ringe« kommen – Flashback if you use it – Excalibur, das Schwert to rule them all, und die magisch beschworenen Riesentiere, die es zwischendurch immer wieder zu bekämpfen gilt. Dazu gibt’s stimmigen Folk-Rock und Ritchie’eske Heist-Montagen, die den Eindruck vermitteln, dass man hier vielmehr einen mittelalterlichen Gangster-Streifen guckt, anstatt den Auftakt von Warner Bros.‘ neuem, bei Erfolg sechsteiligem (!) »Knights of the Roundtable«-Filmuniversum.

Ich für meinen Teil hätte erstmal auch nichts dagegen. »King Arthur« hat für mich als wenig tiefsinniger Fantasy-Action-Hybrid bestens funktioniert, Stichwort: Popcornkino. Ritchies Stil ist dabei eine willkommene Abwechslung zum seelenlosen Geplänkel der Konkurrenz und mir allemal lieber als die drölfte Fassung eines »Fluch der Karibik«. 

EMDb – Rating: 3,5/5

Amazon Echo Show

Nachdem Amazon vor zwei Wochen mit dem Echo Look das erste Alexa-Device mit Kamera (aber ohne Display) vorgestellt hat, kommt heute der Echo Show1, konsequenterweise nun auch mit Display. Neben Videotelefonie mit anderen Alexa-Geräten kann man sich auf Zuruf YouTube-Videos ansehen oder das Bild von kompatiblen Kameras anzeigen lassen („Alexa, show me the nursery.“). 

Genau genommen hat Amazon damit den Teleschirm aus George Orwells 1984 gebaut, wie Motherboard zu Recht anmerkt. Ich persönlich kann mich ganz gut mit der potentiellen Audioüberwachung eines herkömmlichen Echos abfinden (schließlich haben wir auch eins in Küche/Wohnzimmer stehen, sowie noch einen Dot in meinem Arbeitszimmer), mir Videoüberwachung ins Haus zu holen, seh ich aber erstmal nicht. Vor allem wo doch bereits jedes Smartphone alle visuellen Vorzüge des Echo Show abdeckt.

  1. Warum auch Marketing-effektiv an einem Tag releasen?

Kurzes Update zu meinem Beitrag zum Ende von FFFFOUND!: Pinterest ist kurz vor knapp mit einem eigenen Importer auf den Plan getreten, woraufhin FFFFOUND! das eigene Ende vom 8. auf den 15. Mai verschoben hat. Ich habe den Importer sämtliche meiner Bilder in meinen kaum genutzten Pinterest-Account importieren lassen, was erstaunlich schnell und einfach ging.

Solltet ihr also noch ein kinderleicht zu erstellendes FFFFOUND!-Backup brauchen, solltet ihr hierauf einen Blick werfen. (Um die weitere Sicherung kümmern wir uns dann, wenn Pinterest dicht macht.)

Introducing Neill

Alles neu macht der Mai: Nachdem Jeffrey Jacob, das hiesige Haus- und Hof-Theme, jetzt schon seit dreieinhalb Jahren im unermüdlich Dauer­einsatz war, wurde es langsam mal wieder Zeit hier neue Farbe aufzutragen. Mit “Neill”, dem neuen Theme, das in alter Blogtradition nach einem Über-Regisseur benannt wurde (vorher: Stanley, Steven und eben JJ), habe ich genau das heute getan. Namenspatron ist Neill Blomkamp, seines Zeichens Regisseur und Autor von so wunderbaren Dystopien wie »District 9«, »Elysium« und »Chapie« (was zugegebenermaßen bisher all seine Feature­filme sind, die ich aber mit Ausnahme von »Elysium« beide großartig fand 😉 – nein, ernsthaft, ich glaube, der vollbringt noch großes). Und da wir uns ja mit Brexit, Trump und Erdogan mittlerweile inmitten einer dystopischen Parallelwelt zu befinden scheinen, dachte ich, passt das doch ganz gut.

Was das Theme neues mit sich bringt? Zuallererst ist das mein “take on one column theme in 2017”. Wie immer recht schmal und diesmal noch reduzierter als zuvor: Selbst auf ein Logo habe ich bei Neill komplett verzichtet. So wird der Inhalt zum Eye-Catcher, gefolgt von der Infobox oben rechts, die kurz und knapp erklärt, was das hier ist. Auch gibt es keine herkömmliche Navigation mehr. Stattdessen gibt es neben der Startseite und den mittlerweile rund 2.750 Einzelposts quasi nur noch die About-Seite und das Archiv, die immer da verlinkt sind, wo sie gerade benötigt werden. Die Idee dahinter war es, das Blog zu einem schnell rezipier- und produzierbaren Stream zu machen, wie es den Nutzungs­gewohnheiten dieser Tage entspricht.

Unter der Haube hat sich auch einiges getan, aber davon sind einige Features noch nicht abgeschlossen (z.B. der Webmention-Support). Hier wird also in den nächsten Tagen und Wochen noch gearbeitet, trotzdem freue ich mich wie immer über Feedback, am besten direkt hier in die Kommentare. 😊

P.S.: Ist das zu glauben, dass es bei Giphy noch kein GIF mit Neill Blomkamp gab, das ich zur Illustration dieses Blogeintrags heranziehen konnte? Alles muss man selber machen…

Princess Leia’s Stolen Death Star Plans

This year marks two important pop-culture milestones: The 40th anniversary of Star Wars on May 25, and the 50th anniversary of The Beatles’ Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band a week later, June 1. Our new album merges both into one full-length concept album titled Princess Leia’s Stolen Death Star Plans. It’s the entire Beatles album as accurately as we could record it, only now it tells the story of Star Wars: A New Hope — in order.

A New Hope trifft auf Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band in diesem kongenialen Mashup-Album von Palette-Swap Ninja. Get it while it’s hot there!

Luke is in the desert and whining!