Letzte Woche habe ich Transporter 3 gesehen und seitdem nicht mehr an diesen Film gedacht. Dass es dennoch zu diesen wenigen Zeilen kommt, ist einzig und allein meinem Wunsch auf Vollständigkeit des Kinologs zu verdanken. Nicht, dass Transporter 3 ein schlechter Film wäre, aber seien wir doch mal ehrlich: wie schon die beiden Vorgänger handelt es sich dabei um kurzweilige Unterhaltung ohne jeden Anspruch auf Tiefgang. Fast zumindest: den der Rhythmus des aktuellen Films wird zwischenzeitlich durch eine öde Lovestory gestört. Nichtsdestotrotz: Die Actionszenen werden auf gewohntem Niveau fortgeführt und weiterentwickelt, ergo werden Fans und Freunde der vorherigen Episoden auch am dritten Transporter ihre (wie schon gesagt, aber um es nochmal zu unterstreichen: kurzweilige) Freude haben. Hatte ich schließlich auch.
Einträge von Januar 2009
Life, outsourced
Ich glaube, die Kategorie Life, offline könnte eigentlich wegrationalisiert werden. Alles, was ich über mein Privatleben preisgeben möchte, steht eh bei Twitter. Und lässt sich weil ich so langweilig bin zumeist in 140 Zeichen sagen.
Zurück in die Lego-Kiste

Hach, wann immer ich sowas wie einen Lego-DeLorean sehe, möchte ich am liebsten den nächsten Spielwarenladen überfallen und mich selbst auch wieder mit Lego eindecken. Doch die ganzen coolen Lego-Bauten, die der Legohaulic neben dem DeLorean in seinem flickr-Stream präsentiert, könnte ich eh nicht erreichen1. (via)
- Ach quatsch, I think I can! Ich kann alles bestimmt erreichen! Ganz bestimmt! [↩]
Programmtipp
Bloggerkollege Andi hat sich auch im vergangenen Jahr wieder jede Serie angesehen, die über die amerikanischen Bildschirme flimmerte. Dementsprechend hat er gestern seinen alljährlichen TV-Serien-Rundumschlag veröffentlicht, in dem er dem geneigten Serien die Hochs von 2008 präsentiert. Ich weiß zwar nicht, wie er die Zeit dazu aufbringt, all diese Serien zu verfolgen, aber so weiß ich immerhin einmal mehr, dass ich einiges sehenswerte verpasst habe. Weshalb ich direkt mal meine Torrent-Software angeschmissen habe meinen ferngesteuerten Videorekorder in Obamaland programmiert habe.
‚Bride Wars‘-Rant von Mark Kermode
Mark Kermode ist ein bekannter, englischer Filmkritiker, der u.a. für die renommierte (und bei Film-Hausarbeiten unausweichliche) Sight & Sound schreibt und jeden Freitag bei BBC Radio 5 zu unterhalten weiß. Außerdem ist er wegen seiner Vorliebe für Genre-Filme und sein erzkonservatives Festhalten an deren Konventionen ziemlich umstritten (so kommt’s, dass er Star Wars wegen der Infantilisierung der Science Fiction verabscheut, einem High School Musical hingegen positiv gegenüber steht, weil es die Genre-Erwartungen erfüllt. At least he loves Cannibal Holocaust…).
Jedenfalls hat dieser Mark Kermode dieser Tage den Film Bride Wars rezensioniert und kurzerhand verkündet, dass er seinen Job kündigen wird, wenn Bride Wars nicht in seiner ‚Worst Movies of 2009‘-Liste auftaucht, sprich: es 2009 zehn Filme gibt, die noch schlechter als Bride Wars sind. Im folgenden könnt ihr euch den Gefühlsausbruch selbst ansehen:
Hoffen wir also das beste für 2009 – und für Kermode, dass es Til Schweigers furchtbare anderthalb Ritter nicht auf die Insel schaffen. (via)
The Dark Knight (8-Bit Edition)
Falls ihr euch schon immer gefragt habt, wie eine Umsetzung von The Dark Knight auf eurem alten, höchstwahrscheinlich nicht mehr funktionstüchtigem NES aussehen würde, seht selbst:
Fox-Serien reduziert
Vielleicht hat es ja der ein oder andere noch nicht gesehen (wat ein Service, wa?): die jeweils erste Staffel von verschiedenen Fox-Serien kostet bei Amazon zur Zeit nur 9,97 €. Darunter etwa Perlen wie Futurama, Die Simpsons, Family Guy, American Dad, King of the Hill, Akte X, The Outer Limits und Bosten Legal. Bei der Anwaltsserie mit Captain Kirk hab ich auch direkt mal zugegriffen. Hier geht’s zur Angebotsseite (Amazon-Partnerlink).
„You can’t park here, Sir!“

Das perfekte Kleidungsstück für geekige Politessen und Liebhaber des Batmobils Batpanzers. Mit rund 27 Dollars Unkostenbeitrag zwar kein Schnäppchen, aber was ein wahrer Fan ist… Und zum Glück gibt’s auch andere Farben als Gotham-City-Police-Department-Blau. (via)
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Liebling, ich habe die Nazis geschrumpft
Deutschlands beliebtestes ‚Nazi & Popkultur‘-Watchblog schlägt wieder zu: Bisher haben wir uns hier hauptsächlich nur mit Nazis im Comic beschäftigt, weshalb wir uns heute dem Medium Buch widmen wollen. Denn auch Buchautoren ziehen für ihre fiktionalen Geschichten, die braunen Trottel heran. Etwa John Christopher in seinem 1966 erschienen Horror-Roman „The Little People“. Darum geht’s: Bridget erbt ein Schloss in Irland und damit nimmt das ganze Elend seinen Lauf…
When she decides to run it as a hotel, she and her guests discover the previous inhabitants: seven miniature people inhabiting a room of dollhouses. But why do they only speak German, and what mysterious powers do they possess? (Quelle)
Warum die Zwerge Deutsch sprechen? Mensch, ist doch ganz klar, weil es Nazi-Zwerge sind. Nazi-Zwerge mit irgendwelchen Kräften, die fortan ein zum Hotel umfunktioniertes irisches Schloss terrorisieren. Das ist der Stoff aus dem die Alpträume sind!
Und weil Nazi-Zwerge ja das Kaufargument schlechthin sind, hat man auch das Cover einer Ausgabe von „The Little People“ kurzerhand mit den kleinen Faschos verziert (die aktuellen Ausgaben haben da viel neutralere, spoiler-freie Cover):

Grandios, oder? Was kommt als nächstes? Nazi-Dinosaurier? (via)

