
Falls ihr über die Feiertage zu viel Zeit haben solltet, etwa weil eure Xbox kaputt gegangen ist oder sowas, dann könnt ihr eure Freizeit zwischen den Familienfeiern auch damit verbringen, dieses äußert detailgetreue Papercraft von Han Solos Millennium Falcon zu basteln. Ich werd’s tun, mir bleibt ja auch nicht anderes übrig. Hier geht’s zum PDF-Download. (via)
Einträge von Dezember 2008 (46)
Fanmade Thundercats-Trailer
Bereits vor 1 ½ Jahren haben wir uns an dieser Stelle darüber gefreut, dass die Thundercats es irgendwann demnächst mal auf die große Leinwand schaffen. Damals war noch von einem CGI-Abenteuer die Rede und über die diversen Synchronsprecher wurde spekuliert. Seitdem ist es jedoch ruhig um eine Thundercats-Verfilmung geworden und lediglich ein mysteriöser IMDb-Eintrag lässt auf Realisierung und eine Veröffentlichung im Jahr 2010 schließen.
All das klingt nicht wirklich gut, dachte sich wohl auch Thundercats-Fan und Video-Jongleur WormyTV und hat die letzten 1 ½ Jahre kurzerhand damit verbracht, seine eigene Vision einer möglichen Realverfilmung umzusetzen. In qualitativ absolut hochwertiger Trailerform zeigt er uns hier, wie das aussehen könnte, wenn u.a. Brad Pitt, Vin Diesel und Hugh Jackman in einem Thundercats-Film mitwirken würden. Und das sieht wirklich gut aus! Auch wenn Brad Pitt als Lion-O einfach zu gut (& trashig) ist, um wahr zu sein…
Flugzeugunglücktwitterino
SpOn: Passagier twittert sofort nach Flugzeugunglück. @2drinksbehind ist der abgebrühte Mann der Stunde im ultraschnellen Twitterland. (via)
Error 74
Nachdem sich diese Woche bereits mein USB-Hub und der Audio-Ausgang meines PCs verabschiedet haben, hat sich gestern Abend auch noch die Xbox angeschlossen und sich in den digitalen Suizid geflüchtet. Doch – Haha! – wer jetzt mit dem Red Ring of Death um die Ecke kommt, den muss ich enttäuschen: meine 360 tickt natürlich anders und hat kurzerhand einfach mal die GPU gesprengt, nachdem ich bereits seit einigen Tag ein extrem grünstichiges Bild zu sehen bekam. Microsoft nennt das Ganze „Error 74“ und als armer Konsolero bekommt man dann folgendes zu sehen, sobald man die Kiste anwirft:
Ich habe mich dann heute pflichtbewusst beim Xbox Support gemeldet, wo ein wirklich sehr netter Mitarbeiter gute Trauerarbeit leistete und die Reparatur meines Geräts in die Wege leitete. Innerhalb der nächsten drei Werktage wird ein UPS-Mann bei mir auftauchen und die leblose Hülle mit sich nehmen (aufgrund der Feiertage kann sich sein Erscheinen jedoch bis nächsten Dienstag, den 30.12., verzögern).
Und als wäre es nicht schon tragisch genug, dass meine Xbox genau über Weihnachten, wo ich praktisch jeden Tag frei habe und mit Sicherheit gezockt hätte, kaputt geht, da setzt der sadistische Videospielegott heute noch einen drauf: ratet mal, was eben per Post kam?
Bacolicious
Jetzt neu: eayz.net mit der Extraportion Speck! (via)
Video-Grüße aus New York
Daddy’s got a brand new board

Ich habe mir gestern eine vorweihnachtliche Freude bereitet und mir das Apple Alu-Keyboard geschenkt. Tippt sich toll, wenn auch noch etwas ungewohnt. Und dank Boot Camp-Treiber weht nun auch ein Hauch von Mac OS durch’s Microsoft-Betriebssystem. (Und jetzt wisst ihr auch, wie Germany’s Next A-Blogger seine spätestens 2009 gefeierten und mit Preisen überhäuften lyrischen Meisterwerke verfassen wird. Als kleiner Vorgeschmack darauf darf die obige, fabulös formulierte Überschrift gewertet werden.)
Der braune Kapitän
Wer neulich dachte, dass DC Comics bereits mit dem Nazi-Dinosaurier Tyrannosaurus Reich (Zitat: „Fliegende Affen??!! Ich hab’s Gefühl ich bin nicht mehr in der Kaiserzeit…“) den nationalsozialistischen Vogel abgeschossen hat, den muss ich enttäuschen, denn scheinbar hat DC noch weitere, ebenso fehlgeleitete Figuren im Ärmel. Etwa Captain Nazi.

Hinter diesem einfallsreichen Namen verbirgt sich ein Erzfeind von (DCs) Captain Marvel, der das erste Mal 1941 in Whiz Comics #21 auftauchte und seitdem immer mal wieder sein braunes Unwesen im DC-Universum treibt und die Marvel Family auf die Palme bringt. Die obigen Panel („… nobody much liked this symbol in the past, and I guarantee it’s less popular now!“) stammen übrigens aus einer Ausgabe von „The Power of Shazam!“ von 1996, in der Captain Marvel Jr. den ollen Fascho zur Strecke bringt und ihn zurück nach Europa schickt, wo er für seine im Krieg begangenen Verbrechen verurteilt wird.
Im Januar 2006 wird Captain Nazi, der mit bürgerlichem Namen übrigens Albrecht Krieger heißt, in Batman #647 (!) endlich besiegt. Leider ist sein Ableben jedoch nicht von langer Dauer und schon bald taucht er wieder auf und macht der JLA und insbesondere Wonder Woman das Leben schwer. Bleibt zu hoffen, dass diese ihm schwer zusetzen kann. Und DC nicht noch mehr Nazi-Figuren rumlungern hat…
Update: Ohje. Haben sie doch. Baron Blitzkrieg zum Beispiel.
Mega Drive Portable (tätä!)

Heute ein Mega Drive Portable der etwas anderen Art: In Taschenform. Und wenn ich damit etwas anfangen könnte, dann wäre ich soeben um 55 Dollar leichter. Soviel kostet nämlich die obige, dem Mega Drive I nachempfundene Tasche aus diesem Shop. (via)
Mein Mega Drive I ist damals übrigens bereits nach zwei, drei Jahren Dauerbetrieb verreckt. Dem darauffolgenden Mega Drive II erging’s dan meinem jugendlichen kindlichen Leichtsinn ähnlich. Seit fünf Jahren bin ich dank Freundin wieder im Besitz eines Mega Drive II, und der wird so gut behütet, dass ich mich drin spiegeln kann.
Der Tag, an dem Klaatu kam
Vor einer Woche überlegten sich die zwei New York City Boys und meine neidische Wenigkeit den Abend mit leichtester Kost á la Death Race ausklingen zu lassen. Also Uhrzeit der Aufführung gecheckt, zum Kino gefahren und an der Kasse drei Karten bestellt. „Oh, die Herren, der läuft heute nicht.“ Aber, aber! „Es sind noch Plätze in der Premiere von Der Tag, an dem die Erde stillstand frei…“ Na gut! Drei Getränkebestellungen später betreten wir den menscheleersten Saal, den das Kino wahrscheinlich jemals bei einer Premiere hatte. Es handelt sich um ein Remake eines Sci-Fi-Streifen aus den 50ern, Neo spielt die Hauptrolle und auf dem Original-Poster ist ein Roboter, der Laserstrahlen aus seinem Auge schießt, zu sehen, soviel wussten wir. Und dass der Trailer beschissen war. Aber wir wollen ja fair bleiben und erst mal abwarten…
Da saßen wir also, sahen wie Sphären auf der Erde auftauchen und aus der größten ein riesiger Roboter und ein schmieriges Keanu-Reeves-Alien mit dem klangvollen Namen Klaatu rausstolpert. Die amerikanische Regierung bekommt’s natürlich mit der Angst zu tun und macht einen Film mehr alles falsch, was man nur falsch machen kann. Klaatu (Klaatu!) kann derweil flüchten und was der Zuschauer schon in den ersten zwanzig Minuten erahnt, erfahren die Verantwortlichen erst endlos lange 80 Minuten später: <Spoiler>Klaatu will die Menschheit vernichten, weil diese die Erde vernichtet. Und das, da sind sich Klaatus Volk und Al Gore einig, geht ja mal gar nicht.</Spoiler>
Woah. Ein weiteres Beispiel dafür, wie man 100 Minuten seines Lebens verschwenden kann und auch noch dafür zur Kasse gebeten wird. Während die Original-Story die Zuschauer 1951 noch fesseln, zum Nachdenken bewegen und schockieren konnte, ist das, was man dem Zuschauer 2008 vorsetzt einfach nur noch nervig. Liebe Filmemacher, wir wissen doch bereits das wir den Planeten zerstören! Warum also muss Klaatu kommen und erstmal sein Tänzchen aufführen, bevor er ebenfalls zu diesem Schluß kommt, dann aber doch irgendwie die Kurve kriegt? Ja, „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ ist in keiner Weise überraschend oder interessant und nur im Entferntesten unterhaltsam. Die Animationen sind schlechter als – festhalten! – bei Fantastic Four 2 und alles in allem verlässt man den Kinosaal mit dem Gedanken, dass es produktiver und amüsanter gewesen wäre, hätte 20th Century Fox die 80 Millionen Dollar, die der Film gekostet hat, im und mit dem Regenwald verbrannt und kurzen Prozess mit unserem Planeten gemacht. Damit die Erde nie mehr stillstehen muss.
Einziger Pluspunkt: Der M. Night Shyamalan-Film The Happening vom Sommer diesen Jahres, der uns ja mit einer ähnlich innovativen Handlung bekehren wollte, ist noch schlechter.


