Einträge von April 2007

Get some nuts

Mr. T, die Fleisch gewordene Parole des Durchhaltens, wirbt seit neuestem für Snickers. Einen halb-legalen user-generated Upload des Werbespots gibt’s bei YouTube. Außerdem beschert uns die Webseite zur „Get some nuts“-Kampagne kostenlose MP3-Klingeltöne á la „I pity the fool that don’t answer their phone! AAWWWRRR!“. Quasi die perfekte akustische Ergänzung zu meinem Mr. T Handywallpaper.

Henshin a go-go, baby!

Soeben habe ich Viewtiful Joe: Double Trouble fürn Nintendo DS durchgezockt. Hab’s bei Amazon für knapp 15 Oschen gebraucht gekauft und so, muss ich sagen, war das Preis-Leistungs-Verhältnis ganz gut. Während die Story des Spiels eher langweilig ist (da war Joe auf der PS2 besser), ist die Jump&Run-Action hingegen doch unterhaltsam. Hardcore-Gamer haben Double Trouble wohl nach maximal zwei Tagen durch, aber für Gelegenheitsspieler, die mal in der Bahn und auf dem Pott spielen, reicht’s vollkommen. Also wer ein Leben und/oder ne Freundin hat (hehe…), der ist mit diesem DS-Spiel gut bedient. Einziger Kritikpunkt neben der Kürze: Die Steuerung ist etwas fummelig, weshalb man manche Levels leider öfters versuchen muss, aber dank der automatischen Speicherung wird das schon.

Jetzt noch eine Viewtiful-Fortsetzung auf dem DS, die besagte Stellen ausbessert, und ich bin glücklich-a-go-go, baby! Aber die wird wohl, dank m*t*e*f*c*i*g Capcom, die des Viewtiful Joes Entwicklerstudio Clover geschlossen haben, noch etwas auf sich warten lassen.

Don’t write me off

Es ist mir immer wieder ein Rätsel, was hierzulande mit Filmtiteln veranstaltet wird. So sah ich gestern den Film Music and Lyrics, der bei uns in „Oh ja, wir lieben gleichgültige Liebeskomödien- klischeetitel“-Land den stumpfsinnigen Namen „Mitten ins Herz“ trägt; wie übrigens ein 83er TV-Film mit völlig anderer Handlung. Und als Freundin erfragte, ob wir uns denn „Mitten ins Herz“ ansehen können, erschrak ich. Doch das war unbegründet, denn wie in jedem seiner Film war auch hier wieder Hugh Grant zur Stelle und bereit mich als Mann an der Seite einer Liebes- filmsüchtigen zu unterhalten. Nachdem er letztens mit dem Castingformat abgerechnet hat, ist er dieses Mal ein 80er-Jahre-Popstar, der dieser Tage nur noch in Vergnügunsparks und bei Klassentreffen auftritt. Daher beginnt der Film auch mit dem großartigen Video zum großartigen Song Pop! Goes My Heart von Hugh Grants fiktiver Band Pop!. Im weiteren Verlauf soll er für die ebenso fiktive Cora (hier mit ihrem Hit Buddha’s Delight), die größer als Britney und Christina zusammen ist, ein Liebeslied schreiben, was er jedoch nur mit Hilfe von Drew Barrymore schafft. Die beiden verlieben sich, bla bla.

Während die Lovestory relativ uninteressant ist, ist die Art, wie hier das Musikbusiness auf die Schippe genommen wird, auch für diejeningen interessant und unterhaltsam, die nur notgedrungen in Filme gehen, die „Mitten ins Herz“ heißen. Bedeutet: Wenn eure Freundin mal wieder einen mädelgerechten Film sehen will, dann seht euch „Music and Lyrics“ an, denn da habt ihr auch was von. Und dann kauft ihr den singenden Hugh Grant.

Mir san a bayrische Band

Ich war ja übers Wochenende in München und „wenn man mal für knapp zwei Tage München erkunden kann“, dachte sich mein Köper, „dann kann man doch auch krank werden. Mit Fieber und so. Das wird ihn upfucken, den Eay.“ So ist er also zu mir, mein Körper. Nun ja, ich lag tatsächlich am Samstag flach im Hotelzimmer und konnte es selbst kaum glauben. Dennoch: Am Freitag war ich fit und konnte mir die Allianz Arena ansehen…

Und ja, ich muss es zugeben, die Bayern haben sich dort mitten ins Nirgendwo ein schönes Stadion gesetzt. Fußball gucken par excellence. Am Freitag spielten jedoch der 1. FC Köln und 1860 München: beide Mannschaften schwach und Torchancen waren nie Eigenwerk. Schließlich gewannen die Löwen, was ein paar Dutzend Kölner Fans jedoch nicht den Tag vertrübte, so dass sie den Weg vom Stadion zur Bahn mit „Nie mehr 2. Liga!„- und „Wir sind nur ein Karnevalsverein!„-Gesängen untermalten, was die Löwen-Fans offensichtlich nicht verstehen konnten: neben mir hörte ich einen 60er-Fan auf tiefstem Bayrisch einen anderen fragen, warum die FC-Anhänger immer noch singen, worauf dieser auf ebenso tiefstem Bayrisch mit „Du weisst schon: Jeder Jeck is anders“ antwortete. Schön.

Search and destroy


Absofort könnt ihr eayz direkt aus eurem Browser raus durchsuchen; OpenSearch macht’s möglich. Das ganze sieht aus wie oben und funktioniert mit unser aller Firefox 2 und dem IE7. Nachdem ihr die Suche von hier aus installiert habt oder irgendwo im Suchbereich eures Browsers auf „eayz.net hinzufügen“ geklickt habt, könnt ihr eayz fortan via Google nach den unsinnigsten Wortkombinationen durchsuchen. Ich weiss, darauf habt ihr alle gewartet…