Einträge von November 2017

Mord im Orient-Express (2017)

Ich muss zugeben, dass ich weder die Buchvorlage von 1934, noch die Verfilmungen von 1974 oder eine der nachfolgenden kenne, und daher nicht beurteilen kann, inwieweit das neueste Remake den Vorgängern gerecht wird.

An sich fand ich den Orient-Express im Vergleich zu seinem Staraufgebot, aber eher underwhelming. Die Dialoge waren nett, aber nach der ersten Hälfte verlor der Film seinen Witz und damit auch mich. Stattdessen sehen wir die Auflösung eines Kriminalfalls, den der Zuschauer niemals hätte lösen können, fehlt ihm doch das fiktionale Vorwissen, dass die Figuren hier haben und erst zum Ende der 114 Minuten offenbaren.  Rating: 2/5

Justice League (2017)

Bereits seit über zehn Jahren – also noch bevor die unsägliche Green Lantern-Verfilmung DCs zweitcoolsten Superhelden für die Leinwand verbrannte und Zack Synder zum unumstrittenen Herr des DC-Filmuniversums wurde – fiebere ich hier auf einen Justice League-Film hin. Nun war es endlich soweit – und ich bin nicht sonderlich begeistert.

Während ich »Man of Steel« zur Verwunderung des Netzes sehr mochte, »Batman v. Superman« mit zugedrückten Augen was abgewinnen konnte und nach »Wonder Woman« dem „DC Cinematic Universe“ sehr aufgeschlossen gegenüber stand, ist das hier wieder ein kleiner Rückschlag: Ben Afflecks Batman ist eine Witzfigur, Cyborg und Flash ebenso und der Antagonist ist die größte Lachnummer. Die guten Momente spielen sich erneut mit DCs gottgleichen Titanen ab (ließ: keinem der gerade genannten).

Stellt euch einen schlechteren Marvel-Film vor, dann habt ihr »Justice League«. Aber gegen mehr Wonder Woman, Aquaman und, klar, Superman hätte ich dennoch nichts einzuwenden.  Rating: 2.5/5

Celebrity Perv Apology Generator

As a person who was born in an era before women were “people,” I am deeply ashamed (but not “sorry” because that means I’m guilty of something).

In conclusion, I will wait 2-3 years before reappearing in film and TV and just sort of hope you all forget about this.

Gerade meine “Side Project-Vorsätze 2017” gefunden. Von zwölf Punkten habe ich bisher zwei geschafft. 2018 kann kommen! 😅

Kickstarter-Kampagne für »Trüberbrook«, das Sci-Fi-Mystery-Adventure der bildundtonfabrik

Köln schreint sich zur Hochburg für handgemachte Indie-Adventures zu entwickeln: Nach dem leider nicht erfolgreich per Crowdfunding finanzierten Stop-Motion-Game Harold Halibut kommt mit Trüberbrook nun schon ein zweites Point-and-Click-Adventure aus der schönsten Stadt Deutschlands – diesmal mit IRL gebauten und per Photogrammetrie digitaliersten Modell­landschaften als Hintergrund.

 
(YouTube Direktlink)

Trüberbrook ist dabei der Name des abgelegenen 60er-Jahre-Luftkurörtchens, der als Schauplatz des Mystery-Abenteuers herält und dessen Geheimnisse es für den amerikanischen Physikers Tannhauser zu lüften gilt. Stimmung und Dramaturgie sind von TV-Serien wie »Twin Peaks« und »Akte X« inspiriert, verwoben mit einem ähnlich subtilen Humor.

Dahinter steht mit der bildundtonfabrik die Firma, die den geneigten GEZahlern u.a. als Produktionstätte des »Neo Magazin Royale« mit Jan Böhmermann bekannt sein dürfte und die mit den beiden »Game Royale«-Adventures »Jäger der verlorenen Glatze« und »The Secret of Jannis Island« auch schon Erfahrung auf dem Spielesektor sammeln konnte.

Das ganze sieht ziemlich vielversprechend aus, so dass ich meinen Kickstarter-Support für November soeben in die bereits finanzierte, aber noch 27 Tage laufende Kampagne zu »Trüberbrook« gesteckt habe. (via PewPewPew)

Update, 14.12.2017: Finanziert und mit 198.142 Euro das in 30 Stunden erreichte Funding-Goal von 80.000 Euro mal eben mehr als verdoppelt. 👍🏻

Software matters in the world

Software didn’t eat the world: it bent the world to fit the values of people who make software. And not everybody was happy with the result.

In programmer speak, there’s one big question to answer: when software ate the world, was that a bug or a feature?

Anil Dash darüber, dass wir Entwickler uns neben den traditionellen Bugs nun den „Big Bugs“ annehmen sollten, der durch Software verstärkten und verursachten Diskriminierung, Ausspähung und gesellschaftlichen Ungerechtigkeit. Word!