
Schöne Design-System-Startseite des Telegraph mit Bonuspunkten für die nach Zuständigkeit filterbare Meet the Team-Seite.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »

Schöne Design-System-Startseite des Telegraph mit Bonuspunkten für die nach Zuständigkeit filterbare Meet the Team-Seite.
Quick start guides, Design system, Downloads
Unglaublich, aber wahr: jQuery existiert noch und ist in der vorletzten Woche in Version 4.0 erschienen. In der aktuellen Ausgabe des Bytes-Newsletters („Your weekly dose of JS“) heißt es dazu – neben der obigen Überschrift – sehr passend:
It doesn’t matter how many fancy coding agents or next-gen frameworks you throw at it — the
$God remains eternal. And it just celebrated its 20th birthday in style last week by dropping jQuery 4.0 out of nowhere.
Bis 2016/17 war es ein elementarer Bestandteil eines jeden Frontend-Entwickler-Skillsets, jQuery in- und auswendig zu kennen, gar zu beherrschen. 2006 als Library gestartet, die die unterschiedlichen JavaScript-Browser-APIs unter einem vereinten Interface zusammenfassen sollte, wurde es dank seiner Einfachheit für die Umsetzung von DOM-Manipulationen und Ajax-Requests bis zum Höhepunkt 2019 von 80% der Top-1-Million-Websites genutzt, so Wikipedia.
Ich bin recht froh, dass ich jQuery seit Hypercode-Gründung in 2019 tatsächlich kein einziges Mal mehr im Berufskontext anfassen musste oder ihm begegnet bin. Dafür sind unsere Projekte Evan You sei Dank zu modern.
Wenn ihr jQuery in 2026 immer noch benutzt, macht ihr vermutlich etwas falsch. Schließlich gibt es mit Vanilla JavaScript, also dem standardisierten Umfang unserer liebsten Script-Sprache, eigentlich alles, was das Frontend’ler-Herz begehrt. Spätestens in Kombination mit dem umfangreichen Node- und npm-Ökosystem. Wenn ihr jQuery in 2026 aber immer noch benutzen müsst, dann – auch cool – habt ihr jetzt eine neue Version.
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Speaking of Frontend-Entwickler*innen: Bei Hypercode suchen wir gerade alle Ausprägungen davon – Junior, Senior und Werkstudenten. Wenn ihr was braucht oder wen kennt, meldet euch gerne. Sagt mir, ich hab euch geschickt.
David Bushell hat vor über einem Jahrzehnt – als wir im Frontend noch nichts hatten – einen JavaScript-basierten Datepicker gebaut, den auch ich in diversen Projekten eingesetzt hat. Jetzt hat er die Pikaday-Website gegen einen kleinen Guide ausgetauscht, der aufzeigt, dass man 2025 keinen JavaScript-basierten Datepicker mehr braucht, sondern einfach native Funktionen nutzen soll:
Pikaday is no longer a JavaScript date picker. Pikaday is now a friendly guide for front-end developers. I want to push developers away from the classic date picker entirely. Especially fat JavaScript libraries.
Was eine schöne Idee ist, die mehr obsolete Projekte nachahmen sollten.
Who needs a JavaScript date picker? The answer, in most cases, is nobody! Complex UI leads to more errors and abandoned forms. There can be easier ways to pick a date than a calendar widget. This guide provides alternate ideas and aims to send developers on a path towards user-friendly interfaces.
Build a date picker with bad UX (the worse, the better)
Schöne Challenge von Nordcraft, in der man einen möglichst schlecht zu bedienenden, aber komplett funktionalen Datepicker bauen musste. Gewonnen hat dieser Beitrag von Dalia mit randomisierten, swipebaren Tages-, Monats- und Jahres-Cards; weiter unten gibt’s viele weitere „tolle“ Beiträge.
Build a bad date picker and win a shit trophy! Presented by Nordcraft.
Erster Urlaubstag: Die „vor kurzem“ (*hust*) begonnene Migration weg von DomainFactory ist nun endlich abgeschlossen. Nachdem ich in den letzten Wochen alle übrigen Domains wegtransferiert habe, habe ich heute alles plattgemacht und gekündigt. Was irre ist, weil ich deren Dienste seit Januar 2002 genutzt habe.
We’re not talking about changing Tumblr. We’re not turning Tumblr into WordPress.
This won’t be easy. Tumblr hosts over half a billion blogs. We’re talking about one of the largest technical migrations in internet history. Some people think it’s impossible. But we say, “challenge accepted.”
Nilay Patel on Threads: „And I thought our WordPress migration was complicated“, speaking of The Verge’s recent migration.
Since Automattic acquired Tumblr we’ve made it more efficient, grown its revenue, and worked to improve the platform. But there’s one part of the plan that we haven’t yet started, which is to run T…
Die Fortführung der ChatGPT-Blockierungsanweisung. Inklusive per API aktualisierbarer robots.txt und WordPress-Plugin.
Ich weiß noch nicht, was ich von der ganzen Thematik halten soll. Einerseits bin ich ganz klar dafür, dass Informationen, die im Netz veröffentlicht werden, frei verfügbar sein sollen, d.h. auch genutzt werden können. Andererseits missfällt mir natürlich, dass eine technologische und wirtschaftliche Vorherrschaft auf Basis dieser frei verfügbaren Inhalte ohne Consent der Autoren aufgebaut wird. Hm. (via Waxy)
Get realtime insight into the hidden ecosystem of crawlers, scrapers, and AI agents browsing your website
Terence Eden baut einen ActivityPub-Server in einer einzigen PHP-Datei und statt einer Datenbank, nutzt er JSON-Dateien zum Persistieren. Hier das Git-Repository, das auch auflistest, welche Features bereits bzw. noch nicht unterstützt werden.
In meiner Wunschvorstellung wird das Hosten einer eigenen ActivityPub-Instanz in Zukunft so einfach, wie das Hosten eines WordPress mit seiner berühmten „5 minute installation“. Damit – wie in meinem Use Case – eben nicht mehr eine ganze Mastodon-Instanz betrieben werden muss, sondern ein simples Single-User-System, das dann auch das Mastodon-Ökosysten an Apps & Services unterstützt. Interconnected mini social networks! (via Thomas)
Any computer program can be designed to run from a single file if you architect it wrong enough! I wanted to create the simplest possible Fediverse server which can be used as an educational tool to show how ActivityPub / Mastodon works. The design goals were: Upload a single PHP file to the ...
Für künftige Bloghistoriker: Jason Kottke hat sein Blog redesigned. Die fixierten „Planets“ finde ich noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber Jasons andere Überlegungen sind ganz spannend: So habe er Ideen von den Social-Media-Plattformen übernommen und tatsächlich sieht sein Blog nun weniger nach 27 Jahre altem Weblog und mehr nach Social-Newsfeed aus. Auch die Integration von Open Graph-Vorschaubildern und -texten zu jedem verbloggten Link – wie man sie von WhatsApp, Mastodon & Co. kennt –, ist eine spannende Erweiterung, bei der ich mich frage, warum da vorher noch niemand drauf gekommen ist? Generell: die seit Jahren auf der Stelle tretende Blogidee weiterzudenken, ist überfällig und daher sehr willkommen.1
Speaking of blog redesigns: Auch Alex Olmas iPhoneblog hat vor kurzem ein schickes, neues Design bekommen. Nette Randnotiz (unten zu finden im Redesign-Post): Zusammen mit seinem Entwickler Philip hat er einen 20 Minuten langen Podcast aufgenommen, in dem die beiden ihre Ideen und Herausforderungen bei der Umsetzung beschreiben. Sollte man auch viel öfter machen.
It’s the eternal battle between day and night, good and bad. Written in JavaScript with some HTML & CSS in one index.html.
Lustiges Miniprojekt von Koen van Gilst, der schreibt, dass das hier, was er an einem Freitagnachmittag gebaut hat, seine populärste Kreation im Web sei. Dabei hat er auch Prognosen für die Auswirkungen der Klimakatastrophe auf die Niederlande visualisiert, was ganz schön zeigt, wo allgemein unsere Prioritäten liegen.