#star wars (241)

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The Force Absorbed

The Force Unleashed CoverWie man so hört, verkauft sich The Force Unleashed, das neue Star Wars-Game, dieser Tage wie geschnitten Brot. Und auch ich konnte dem ollen Stollen nicht widerstehen, nachdem es als so furchtbar innovativ, Jedi-mäßig und toll angepriesen wurde.

Und keine Frage: The Force Unleashed hat seine Momente. Teils füllt man sich mitten in die Galaxie, weit, weit entfernt, versetzt und spätestens nach dem ersten Durchspielen ist der eigene Jedi so stark, dass man es Macht-technisch auch getrost mit ner ganzen Horde Sturmtruppen aufnehmen kann – was begeistern kann. Doch dann sind da haufenweise uninspirierte Stellen, die man in anderen 3D-Action-Adventure-Jump ’n‘ Runs schon vor 10 Jahren gemeistert hat. Später wiederum überwiegt wieder die Fanboy-Freude. Ein ewiges Auf und Ab im Gameplay. Die Präsentation des Spiels bleibt hingegen durchweg eine Talfahrt: hässlichste Menüs und abgeschnittene Cutscenes, die man nicht wegdrücken kann, gehören leider zu den härtesten Prüfungen, die ein Jedi respektive Sith bestehen muss. Und die Grafik schwankt zusehends zwischen grausig und grandios. Ich sag’s ja: ein Auf und Ab.

Nein, The Force Unleashed macht es dem Spieler wahrlich nicht leicht. Und wahrscheinlich hat man selten ein besseres Beispiel für einen verfrühten Release gesehen – hier wäre nämlich noch so viel mehr drin und Arbeit notwendig gewesen. Dennoch hat’s mir großen Spaß bereitet und ich habe wirklich gerne ganze Gegnergruppen durch Räume wirbeln lassen oder schlicht mit einem vorbeifliegenden TIE-Fighter erschlagen. Nur nach ungefähr sechs Stunden ist’s schon wieder vorbei. Klar, nochmal spielen, um seinen Jedi hochzuleveln und mächtiger zu machen, funktioniert ein mal, aber dann war’s das auch. Für 70 Euro erwarte ich mehr.

Folglich habe ich das Spiel heute wieder verkauft. Zum Ausleihen aus der DVDthek oder als Gebraucht-Kauf kann ich es jedoch jedem (Fan) empfehlen!

How Star Wars changed the world


Bei Wired hat man sich vor einiger Zeit mit den Auswirkungen beschäftigt, die Star Wars (und in Folge auch ILM, Lucas Arts und Skywalker Sound) auf die Welt gehabt hat. Dabei ist ein Paradebeispiel für mehr oder weniger sinnvolles name dropping in Mindmap-Timeline-Form herausgekommen: hier als interaktives Flashdings, hier als übersichtlicheres Bild. Eigentlich nicht mehr als eine Anwendung des Small World-Phänomens auf Star Wars & Co., aber immerhin sieht’s nett aus – und das reicht hier ja oft. (via)

Ob-La-Di, Ob-La-Darth

by Jim Hence
Jim Hance malt Popkultur-Mashup-Ölgemälde. Star Wars, Tarantino, Heath Ledgers Joker, die Beatles, die Muppets, das A-Team – alle sind dabei. Ich würde am liebsten jedes einzelne seiner Bilder hier posten und mir an die Wand hängen. Hier sein Portfolio und hier sein Blog mit weiteren Bildern. Wenn’s jetzt irgendwo Kunstdrucke davon gibt, bin ich glücklich… (via)

Update: Aha. Jim Hance verkauft ein paar seiner Originale bei Etsy. Das Geld zwar wert, aber leider nicht für den Hausgebrauch finanzierbar (solange ihr nicht täglich auf die Werbung hier klickt). Also: Jim, we want low priced reprints!

Worst Star Wars ever!

Zuallererst und unschwer erkennbar: ich liebe Star Wars – so wie ein Junge ein paar Filme lieben kann. Ich mag sogar die neue Trilogie wenngleich meine große Liebe immer noch die klassische ist. Ja, ich habe unterdurchschnittliche Spiele gespielt, sehr öde Comics gelesen und sogar die 2003er Klonkriege in meinem Besitz überführt. Und wenn irgendwo ein Lichtschwert auftaucht, bin ich Feuer und Flamme. Weil: Star Wars. Nicht weiter verwunderlich also, dass ich mir eben auch Star Wars: The Clone Wars blauäugig in der Vorpremiere gegeben habe.

Doch der Bogen ist überspannt: The Clone Wars ist ein unsägliches Stück Scheiße von einem Film. Damit daran kein Zweifel bleibt, lässt der Film nichts unversucht. Bereits zu Beginn wird uns ein Clone Wars-Logo um die Augen gehauen, wir hören das verzerrte Main Theme und ein Off-Erzähler (!) erklärt uns im Schnelldurchlauf den Stand der Dinge. Die nächsten 98 Minuten bekommen wir (erneut) fiese Computeranimation auf dem Niveau eines miesen 90er-Jahre-Technovideos, zutiefst platte Witze, einen nervigen neuen Padawan und Dialoge präsentiert, für die der Autor in der Hölle schmoren wird. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, versaut man schließlich noch das, was den Krieg der Sterne so unverwechselbar machte: die Musik. Statt auf das füllige Repertoire an grandiosen Melodien zurückzugreifen, verwendet man unpassende Orient- und Rockklänge. Zur belanglosen „Count Doku tut so als hätten die Jedis Jabbas Sohn entführt“-Pseudo-Story möchte ich gar nichts sagen, da ich daran schon 98 Minuten meines Lebens verschwendet habe.

Nein, Freunde, das hat nichts mehr mit Star Wars zu tun… Traurig, aber wahr.

EMDb – Rating: 0,5/5

Harry hated The Clone Wars!

I hated the film. HATED IT. REALLY HATED IT.

So Über-Nerd Harry Knowles in seinem Review zu Star Wars: The Clone Wars. Mittlerweile ist die Rezension auf Anfrage von Lucasfilm zwar wieder von seiner Webseite AICN genommen worden, aber in den weltweiten Weiten des Internets findet man sie natürlich immer noch (sie lernen’s halt nie!). Sieht nicht gut aus für The Clone Wars…

Na, wer traut sich und kommt morgen mit mir in die Vorpremiere? Oder doch lieber Zohan?

Update: Harry Knowles was right! Hier geht’s zu meinem Review.