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Jurassic Park computers in excruciating detail

Fabien Sanglard bloggte neulich über die Veränderungen, die Large Language Models (LLMs), gemeinhin KI genannt, für die Software-Entwicklung bedeuten, und verglich das mit dem „Don’t you mean extinct?“-Dialog aus Jurassic Park, dessen Ursprung nämlich darin lag, dass Phil Tippett, der zunächst eingeplante Stop-Motion-Künstler, nach Sichtung der CGI-Dinosaurier genau das sagte.

Dr. Ellie Sattler: So, what are you thinking?
Dr. Alan Grant: We’re out of a job.
Dr. Ian Malcolm: Don’t you mean extinct?

Er zieht daraus einige, meines Erachtens richtige Schlüsse („The best way to avoid becoming extinct is to evolve“; smaller teams; if you can’t beat them, join them) und nutzt seine JP-Analogie schließlich dazu, sich nochmal den Film von 1993 anzusehen und mit einem weiteren Blogpost schließlich komplett abzu­nerden, indem er jeden Computer in »Jurassic Park« auflistet, screen­shoted und mit Hinter­grund­infos ausstattet.

Szene aus Jurassic Park mit Dennis Nedry, der an seinem Schreibtisch vor dem Computer sitzt.

So lernen wir z.B., dass im Control Room des Parks ausschließlich echte Computer verwendet wurden, die heutzutage inflationsbereinigt rund 4 Mio. US-Dollar kosten würden und von Apple und SGI bereitgestellt wurden. Und dass es sich bei der legendären „It’s a Unix system. I know this“-Szene1 um eine experimentelle SGI-Datei-Explorer-Anwendung namens fsn handelt. (Mit fsv, dem File System Visualizer, gibt es übrigens einen OpenGL-Klon für Linux und Unix-like Betriebssysteme, der zwar seit 25 Jahren nicht aktualisiert wurde, aber theoretisch immer noch laufen sollte.)

That said, ich habe alles an diesem Blogpost geliebt. Und um den Bogen zum Beginn zu schlagen: Dank LLMs könnte selbst den Junior-Programmierern in einem Real-Life-Park heutzutage früher auffallen, was Nedry da im Schilde führt. Andererseits: small teams. 🤷‍♂️ (via Yewknee)

  1. Auch in unserem Büro vergeht keine Woche, in der diese Szene nicht mindestens einmal referenziert wird. []
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fabiensanglard.net

Jurassic Park computers in excruciating detail

After I mentioned a Jurassic Park anecdote the other day, I watched the movie again. I must have seen it at least ten times now. This time, I researched every computer/software I spotted.

Your favorite tumblr for the next 5 minutes: pixel skylines

Pixelgrafik der Skyline von Calgary mit dem Calgary Tower und den Rocky Mountains im Hintergrund aus dem Amiga-Sportspiel The Games: Winter Edition (1988).

urban backgrounds from old video games

Der erste Eintrag unserer einst beliebten ”Your favorite tumblr for the next 5 minutes“-Serie in drei Jahren. Und er könnte nicht schöner und passender sein: Ein Tumble­log, das Hinter­gründe von Retro­spielen sammelt, die Pixel-Städte und deren Skylines zeigen. (via Zwentner)

Related und auch aus dieser Reihe: Video Games Skies.

Web-Browser auf PDAs und AR/VR-Devices

Nachtrag zu Declan Chidlows „Web Browsers on Video Game Consoles“-Artikel, den wir neulich hier hatten:

Mittlerweile hat er sich auch mit Web-Browser auf PDAs sowie Web-Browsern in Augmented, Mixed und Virtual Reality-Devices beschäftigt. Beides ebenfalls sehr interessant, wenn man – wie ich etwa – mit und in Browsern aufgewach­sen ist arbeitet oder man – wieder wie ich – auf solche absei­tigeren Techno­logie­vor­komm­nisse steht.

Web Browsers on Video Game Consoles

Schöne Zusammenfassung von Declan Chidlow über die Histore von Browsern auf Konsolen und Handhelds. Inklusive meines All-Time Favorites: dem Nintendo DS Browser mit Memory Expansion Pack für den GBA-Modulschacht, weil der auf Opera 8.5 aufbauende Browser mehr Arbeitsspeicher benötigte. (via Waxy)

Hier habe ich auch von FrogFind (ohne HTTPS!) erfahren, einer DuckDuckGo-Variante von YouTuber Action Retro für alte Computer, die oftmals Probleme mit den modernen Websites haben. Hier ein deutscher Mirror, dessen Suche für moderne Browser gesperrt ist, um API-Requests für Vintage Devices aufzusparen.

Update, 06.07.: Nachtrag mit Declans neuen Artikeln über Web-Browser auf PDAs und AR/VR-Devices.

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vale.rocks

Web Browsers on Video Game Consoles

Exploring cyberspace with a thumbstick.

Save the Date – Every WWDC Invite since 1990

Every invitation Apple ever sent for WWDC, and the redesign each one quietly gave away.

One image a year, back to 1990. The art goes flat the year Apple kills skeuomorphism. It turns to glass the year everything turns to glass. It glows for years before Siri does. Apple keeps telling you what’s coming. In the invite.

Nach den 154 Macs seit 1983 hier passend zur heute beginnenden WWDC die nächste, schöne Apple-related Zusammenstellung bei The Data Drop. (via iPhoneBlog)

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sheets.works

Save the Date. Every WWDC Invite.

Every WWDC invitation, 1990–2026. Apple keeps telling you what's coming. In the invite.

CrankBoy, der GameBoy-Emulator für Playdate, nun im Playdate Catalog verfügbar

Hatten wir letztes Jahr schon hier, allerdings noch zum selber bauen und übertragen. Seit heute gibt’s den Emulator direkt im offiziellen Store für 10$ inkl. 3 Spielen und einem Lo-Fi-Album. Must-have wenn ihr eine Kurbelkonsole euer Eigen nennt.

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play.date

CrankBoy for Playdate

Full-speed GB emulator (games included!)

What now-familiar domain names looked like before they were bought by big-time companies

Jason Kottke weist auf diesen schönen Bluesky-Thread von Annie Rauwerda hin, in dem sie berichtet, was vorher auf den Domains von jetzt bekannten Firmen passierte:

What now-familiar domain names looked like before they were bought by big-time companies, e.g. openai.com was „the personal homepage of a guy named glenn“, doordash.com was a porn site, threads.com sold spools of thread.

Ihr Resümee ist dann auch sehr treffend:

before the internet was a corporate hellscape it was built by ordinary people!

Amiga Graphics Archive

Screenshot der Website „Amiga Graphics Archive“ mit grauer Top-Navigation und vier nebeneinander angeordneten Kacheln. Zu sehen sind die Bereiche „Applications“, „Artists“, „Games“ und „Logos“, jeweils mit farbigen Retro-Pixelgrafiken bzw. Amiga-Grafikmotiven.

Launched in 1985 the Commodore Amiga boasted graphics capabilities that were unsurpassed for it’s time.

It featured an intricate collection of custom chips that enabled it to do things that, until then, had been impossible to achieve with other personal computers.

This site is dedicated to graphics made with or for the Commodore Amiga home computer.

Schönes Projekt von Daniel Kürsten, der selbst passionierter Amiga-Nutzer war. Ich hatte in meiner Kindheit natürlich auch Berührungspunkte zum Amiga, aber eigentlich war dessen Zeit in meiner Digital­findungs­phase ab ca. 1992 schon vorbei. Dennoch kann ich mich dieser Pixelart natürlich nicht entziehen.

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amiga.lychesis.net

Amiga Graphics Archive

Launched in 1985 the Commodore Amiga boasted graphics capabilities that were unsurpassed for it's time. It featured an intricate collection of custom chips that enabled it to do things that, until then, had been impossible to achieve with other personal computers. This site is dedicated to graphi...

Kickstarter-Kampagne für Glitch Boy, ein 8-Bit-Video-Instrument und Chiptune-Synthesizer

A retro console that turns 8-bit games into glitch visuals. It also doubles as a chiptune synth and syncs with the rest of your setup!

Ich bin ja immer nur einen Hauch davon entfernt, mir technische Musikinstrumente à la Teenage Engineering zu kaufen, habe allerdings keine Ahnung davon, geschweige denn wie oder wofür ich die benutzen würde. Ähnlich geht es mir mit dem Glitch Boy, der das Ganze auch noch mit meiner Passion für Retro-Konsolen und insbesondere Retro-Handhelds verbindet.

Glitch Boy: 8-bit Video Instrument & Chiptune Synth | OpenGraph Preview Image
kickstarter.com

Glitch Boy: 8-bit Video Instrument & Chiptune Synth

I'm Martino from Melted Electronics, and I'm excited to finally announce the Glitch Boy: a compact device that turns a retro console into a video synthesizer and chiptune instrument.

50 Years of Thinking Different

Screenshot der Apple-Homepage von heute auf dem iPad.

Apple feiert heute sein 50 jähriges Firmenbestehen – unter dem Titel, den auch schon der dürftigen Tim-Cook-Brief hatte. Die Animationen auf apple.com sind allerdings ganz nett, mit nettem Rewind-Video samt rückwärts abgespieltem Think-Different-Soundtrack (yay) und falschem 1-Bit-Display-Font (nay). John Gruber, selbst übrigens 52 und seit 24 Jahren an der vordersten Front der Apple-Berichterstattung, hat die Animationen hier versammelt.

Und passend zum heutigen Datum ein guter, aber fieser Apple-Aprilscherz vom Basic Apple Guy: Apple verkauft den Little Finder Guy – wir erinnern uns – als Blindbox-Toy. Zu schön, um wahr zu sein, auch wenn er wieder auf Apples TikTok-Kanal aufgetaucht ist.