#politik (239)

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„Danke für nichts, Frau Merkel.“

Frank Stauss, Politologe, Werber und Wahlkämpfer, über Merkels „Vorstoß“ in der Gleichstellung der Ehe für homosexuelle Paare:

Das verschwurbelte und verstammelte „go“ der Kanzlerin zur Homoehe erinnert sehr an Günter Schabowskis Maueröffnung aus Versehen. Muss man als Schwuler Angela Merkel jetzt dankbar für die Ehe für alle sein? Keine fünf Sekunden. Für dieses unwürdige, zum Himmel stinkende und dann auch noch völlig verstolperte taktische Manöver nach über zwölf Jahren Vollblockade der CDU-Vorsitzenden kann man sich nur fremdschämen.

Thomas Lohninger fordert auf Telekom-Hauptversammlung Verbot von „StreamOn“

Guter Vortrag, vor allem bei diesem Rahmen. Snip von Netzpolitik.org:

In seinem zehn Minuten langen Beitrag auf der Aktionärsversammlung gibt Thomas Lohninger einen Überblick, warum der StreamOn-Tarif der Deutschen Telekom die Netzneutralität gefährdet, und argumentiert auch, warum das letztendlich der Telekom selbst schadet.

(via Logbuch: Netzpolitik #223)

Idioten

Brexit: 51,9%
Trump: 46,1%
Türkei: 51,4%

Halten wir fest:
Die Hälfte von uns sind Idioten.

Aber auch:
Die andere Hälfte von uns nicht. Es gibt also Hoffnung – wenn bis dahin noch ein bisschen EU/Welt/Demokratie übrig bleibt.

Merkel warnt vor digitalem Entwicklungsland Deutschland

Angela Merkel warnt davor, dass Deutschland zum digitalen Entwicklungsland wird – und zwar wegen eines überzogenen Datenschutzes. […] In Deutschland müsse man sich von dem Prinzip der Datensparsamkeit verabschieden und sich der Verarbeitung großer Datenmengen für neue Produkte öffnen. Daran messe sich auch die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft.

Genau, es liegt an der Datensparsamkeit – und nicht an fehlender Medien­kompetenz in der Gesellschaft und politischen Führung, international nicht konkurrenz­fähiger Infrastruktur oder Unsinnsgesetzen, wie dem Leistungs­schutz­recht, das einen z.B. im Unklaren lässt, ob ein Zitat von Titel und „Snippet“, wie gerade in diesem Blogeintrag geschehen, überhaupt zulässig ist.

Ich frage mich, welchem Lobbyisten wir diesen Sinneswandel zu verdanken haben.