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Neue Icons für Microsoft Office

Zwar hat Airtable die Nutzung meines letzten verbliebenen, häufig genutzten Office-Programms, Excel, mittlerweile drastisch reduziert, aber allein durch Kundenprojekte werde ich doch regelmäßig mit dem Öffnen von Word, Excel und Powerpoint ausgesetzt. Und dafür ist jeder Schritt dahin, die Office Suite1 moderner daher kommen zu lassen, willkommen – und überfällig. Von daher: 👍🏻

  1. Die Microsoft lustigerweise nicht mehr so nennt. Sie sprechen nur noch von „Office Apps“.

Microsoft Seeing AI

A free app that narrates the world around you. Designed for the low vision community, this research project harnesses the power of AI to describe people, text and objects.

Game Changer für Menschen mit Sehbehinderungen. Hoffentlich findet die App schnellstmöglich ihren Weg in alle Stores und zu allen beiden Plattformen. Dass solche Features direkt in Android und iOS integriert werden, ist dann auch nur noch eine Frage der Zeit. Good Times.

Microsoft HoloLens

 
(YouTube Direktlink)

Microsoft hat mit HoloLens eine Brille vorgestellt, die das Sichtfeld des Trägers um virtuelle Objekte, Bildschirme zum Fernsehen und für Skype-Konferenzen, Spiele („Minecraft“) oder gleich ganze Marslandschaften erweitert. Das Ganze soll so gut funktionieren, dass es Google Glass und Oculus Rift alt aussehen lässt. Bei The Verge ist man begeistert:

But before you can apply your jaded „I’ve done VR before“ attitude to this situation, you look down at the coffee table and there’s a castle sitting right on the damn thing. It’s not shimmery, but it’s not quite real, either. It’s just sitting there, perfectly flat on the table, reacting in space to your head movements. It’s nearly as lifelike as the actual table, and there’s no lag at all. The castle is there. It’s simply magic.

Einzig die Interaktionsmöglichkeiten mit den digitalen Objekten wird bisher (noch) bemängelt, da sich diese natürlich nicht anfassen lassen und die Illusion etwas zerstörende Gesten und Sprachkommandos notwendig sind.

Doch so oder so scheint Microsofts Research-Abteilung eine überzeugende, tatsächliche Implementierung von Augmented Reality gelungen zu sein. Etwas, was bei Google Glass bisher nur im Werbevideo funktionierte. Offenkundig möchte man bei der nächsten technologischen Revolution vor Anfang an mitmischen. Erscheinen soll das alles „in the Windows 10 timeframe“. Man darf gespannt sein, denn innovative Ideen, wie das vergleichsweise leicht zu realisierende IllumiRoom Project lassen immer noch auf sich warten.

Auf dem gleichen Event hat Microsoft übrigens auch verkündet, dass Windows 10 im ersten Jahr ein kostenloses Upgrade für Windows 7 und 8.1 sein wird, dass der Sprachassistent Cortana auf den Desktop kommt, dass Xbox-Spiele bald auf alle Windows-Systeme gestreamt werden können und dass das gute alte Startmenü im Kachel-Look zurückkehrt. Und es wird eine Tafelversion ihres Surface-Tischs geben, womit wir wieder bei so einem prinzipiell guten, aber nie wirklich marktreifen Microsoft-Research-Produkt wären.

Polygon’s Xbox One Review

Nach dem PS4-Review hat sich Polygon nun auch mit der Xbox One befasst. Herausgekommen ist ein ebenso ausführlicher und toll gestalteter Artikel, an dessen Ende die Polygon-Crew eine Bewertung von 8 von 10 Punkten vergibt (PS4: 7,5 Punkte) und zu dem Fazit kommt, dass die „Xbox One feels like it’s from the future“. Kritikpunkte sind das klobige Äußere und wieder das dürftige Launch-Lineup. Die Integration von Third-Party-Apps und der Wechsel zwischen den Apps und Funktionen scheint auf der Xbox One bisher aber besser zu sein.

Interessantes Detail: Dem 8-Stunden-Akku des DualShock 4 steht nun ein Xbox-Controller gegenüber, den die Polygon-Redakteure nach anderthalb Wochen Nutzung nicht leer bekommen haben. Standard-AA-Batterien/-Akkus sei Dank.