Speaking of Copilot-Nonsense: Tey Bannerman hat sich die Mühe alle 80 (!) Dinge aufzulisten, die Microsoft „Copilot“ nennt.
Ursprünglich ein guter Name, hat M$ den zielsicher ad absurdum geführt. Da wirkt mittlerweile selbst „…GPT“ besser.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »
Speaking of Copilot-Nonsense: Tey Bannerman hat sich die Mühe alle 80 (!) Dinge aufzulisten, die Microsoft „Copilot“ nennt.
Ursprünglich ein guter Name, hat M$ den zielsicher ad absurdum geführt. Da wirkt mittlerweile selbst „…GPT“ besser.
A few weeks ago, I tried to explain to someone what Microsoft Copilot is. I couldn’t… because the name ‘Copilot’ now refers to at least 75 different things.
Schöner Fund von vowe in den aktuellen Terms of Use von Microsoft Copilot:
Copilot is for entertainment purposes only. It can make mistakes, and it may not work as intended. Don’t rely on Copilot for important advice. Use Copilot at your own risk.
Und richtigerweise bringt er auch direkt das „Are you not entertained?“-Meme aus Gladiator.
Das Kraftwerk Three Mile Island steht für den schlimmsten Reaktorunfall in der US-Geschichte. Doch bald soll ein Teil des stillgelegten AKWs wieder hochgefahren werden. Der Grund: der Energiebedarf von künstlicher Intelligenz. [Anm.: Link von mir ergänzt.]
Microsoft nimmt den dort erzeugten Strom für 20 Jahre ab.
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Das Kraftwerk Three Mile Island steht für den schlimmsten Reaktorunfall in der US-Geschichte. Doch bald soll ein Teil des stillgelegten AKWs wieder hochgefahren werden. Der Grund: der Energiebedarf von künstlicher Intelligenz. Von Sarah Schmidt.
Alex hat im iPhoneBlog über das Branding der KI-Systeme von Apple & Co. geschrieben und dass Apple hier mit „Siri“ bereits eine hervorragende Marke besitzt. Eine Einschätzung die ich sehr teile, denn auch wenn Siri aufgrund ihrer begrenzten Fähigkeiten oft der Lächerlichkeit preisgegeben wird, ist es doch der einzige Assistent (neben J.A.R.V.I.S.), der popkulturelle Bedeutung erlangt hat. Siri ist für digitale Assistenten das, was die Marke Twitter für Microblogging war – allgegenwärtig.
Dass Google bei ihren Pixel-Phones nun mit „Pixie“ in eine auch phonetisch ähnliche Richtung geht, ist der richtige Schritt. Allen voran wenn man sich Googles katastrophale Markenstrategie ansieht (was mal ein eigener Post sein müsste). Und OpenAI lernt es wohl auch noch: Auf das viel zu technische „ChatGPT“ und „DALL•E“ folgte immerhin schon „Sora“.
Randnotiz: Meta, die im Gegensatz zu Google mit ihrer Dachmarke einiges richtig machen, setzt auf Meta AI, was aber ähnlich wie Microsofts Copilot ein guter Name für eine Metatechnologie ist, die in diverse Produkte Einzug findet.
Nicht, dass das noch irgendjemand brauchen würde (oder überhaupt noch benutzen sollte), aber der Aktivierungsalgorithmus von Windows XP wurde nun – nach 21 Jahren – gecracked.
Interne E-Mail vom 15.01.2003, die das 2000er Microsoft in a nutshell aufzeigt:
I decided to download Moviemake and buy the Digital Plus r pack [sic!] so I went to Microsoft.com. They have a download place so I went there. […] This site is so slow it is unusable.
So after more than an hour of craziness and making my programs list garbage and being scared and seeing that Microsoft.com is a terrible website I haven’t run Moviemaker and I haven’t got the plus package.
The lack of attention to usability represented by these experiences blows my mind.
I am quite disappointed at how Windows Usability has been going backwards and the program management groups don't drive usability issues.

Nachdem sich meine Gaming-Truppe in einem kurzen Moment der Verfügbarkeit gegenseitig da rein gegruppenzwangt hat, bin ich nach meiner geliebten Xbox 360 nun auch wieder im Besitz einer Microsoft-Konsole, namentlich der Series X.
In der letzten Generation setzte ich gut und gerne auf die PS4 (Pro), die auch immer noch zum Einsatz kommt. Um nun aber auch in den Genuss von GamePass und Xbox-exklusiven Spielen zu kommen und vor allem auch einige One-Titel nachholen zu können, nun also erstmal wieder eine Xbox.
Microsoft schließt seinen eBook-Store wegen Erfolglosigkeit zum heutigen 1. Juli, was bedeutet dass alle gekauften Bücher mit Abschaltung der dazugehörigen DRM-Server aufhören zu funktionieren (!). Das ganze wurde mit nur zwei (!) Monaten Vorlaufzeit angekündigt. Kunden sollen ihre Einkäufe erstattet bekommen. Wer sich Notizen in den DRM-geschützten Microsoft-eBooks gemacht hat, verliert diese, bekommt aber 25$ „Entschädigung“.
Der Fall unterstreicht einmal mehr die offenkundigen Probleme, die es mit dem DRM-gestützten Content-Vertrieb gibt: once it’s gone, it’s gone. Microsoft – und wenn es bei ihnen soweit ist wahrscheinlich auch Amazon und Apple – ist natürlich in der glücklichen Lage das Problem mit Geld aus dem Weg zu räumen, was für kleinere Anbieter mit DRM-Content oftmals keine Lösung ist und mit dem Abschalten der Rechteinfrastruktur wären Inhalte und Geld unwiderruflich weg.
Ich würde daher weiterhin dazu raten, DRM-freie Inhalte zu kaufen, wo es nur geht. (Streaming ist mit seiner sowieso zeitlichen Restriktion da eine Ausnahme.) Da ich aber hauptsächlich Sach- und Fachbücher auf meinem Kindle lese, kann ich die meistens direkt ohne lästiges DRM kaufen. Wenn es aber doch mal ein eBook direkt von Amazon sein muss, gibt es da auch Wege.
Also befreit euren Content, damit er so lange funktioniert (!), wie ihr wollt. Das ist die Welt, in der wir jetzt leben.
Interessante Einordnung von @SwiftOnSecurity zu Microsofts Wechsel von EdgeHTML zu Chromium: Es gehe nicht um den eigentlichen Browser, sondern vielmehr um Electron. „This is the end of desktop applications. There’s nowhere but JavaScript.“
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Zwar hat Airtable die Nutzung meines letzten verbliebenen, häufig genutzten Office-Programms, Excel, mittlerweile drastisch reduziert, aber allein durch Kundenprojekte werde ich doch regelmäßig mit dem Öffnen von Word, Excel und Powerpoint ausgesetzt. Und dafür ist jeder Schritt dahin, die Office Suite1 moderner daher kommen zu lassen, willkommen – und überfällig. Von daher: 👍🏻