#klimawandel

»Klimabericht«-Podcast: Wie nachhaltig ist Apple wirklich?

Im immer mal wieder hörenswerten »Klimabericht«-Podcast des Spiegels, den ich hier und hier auch schon mal lobend erwähnt habe, geht es in der aktuellen Ausgabe um Apple. Mit Chatleen Berger, ihreszeichens Expertin für nachhaltige Digitalisierung, wird darin geprüft, in wie weit der cringy bis gelungene Mother Nature-Clip (siehe unten) des letzten Apple Events tatsächlich zutrifft. Überraschung: es ist kompliziert.

 
(YouTube Direktlink)

This summer was officially the hottest on record – “It’s time to start telling the truth”

“It’s time for global leaders to start telling the truth,” said [Andrew] Weaver, a professor at the School of Earth and Ocean Sciences at the University of Victoria in Canada. “We will not limit warming to 1.5C; we will not limit warming to 2.0C. It’s all hands on deck now to prevent 3.0C global warming – a level of warming that will wreak havoc worldwide.”

Remember: Erderhitzung von 2,7 Grad wäre „ein anderer Planet“.

World registers hottest day ever recorded on July 3

Monday, July 3, was the hottest day ever recorded globally, according to data from the U.S. National Centers for Environmental Prediction.

The average global temperature reached 17.01 degrees Celsius (62.62 Fahrenheit), surpassing the August 2016 record of 16.92C (62.46F) as heatwaves sizzled around the world.

„This is not a milestone we should be celebrating.“ […] „It’s a death sentence for people and ecosystems.“

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Update, 07.07.: The Guardian: UN says climate change ‘out of control’ after likely hottest week on record. 🔥

“The fire equivalent of an ice age”: Humanity enters a new era of fire

Willkommen im “Pyrocene”! Der Klimawandel begünstigt im zunehmenden Maße die Ausbreitung und Häufigkeit von Waldbränden, die wiederum neben gesund­heits­schäd­licher Luftverschmutzung und wirtschaftlichen Schäden durch die freigesetzten Emissionen, klar, den Klimawandel begünstigen.

The East Coast, along with the rest of the planet, has entered a new fire era, or — as Stephen Pyne, an emeritus professor at Arizona State University, calls it — the “Pyrocene.”

Sooner, rather than later, it may all start to feel normal. There will be a smoke season, just like there is now an allergy season, Pyne said. Fires will become a part of the rhythm of our everyday lives.

“Regierung bereitet Frankreich auf den Atom-Blackout vor”

Mittlerweile ist das bevorstehende, französische Atom­kraftwerk­desaster auch in der tages­aktuellen Bericht­erstattung angekommen, aber hier werden all die Probleme und Ungereimt­heiten nochmal zusammengestellt.

Was ich hieraus gelernt habe: AKW sind nicht nur wegen ihrer Funktionsweise problematisch, sondern auch weil sie auf ein sie umgebendes System, wie z.B. das Kühlwasser, angewiesen sind. Und wenn etwa das durch eine Dürre knapp wird, gibt es auch jenseits GAUs katastrophale Folgen für Flora und Fauna.

Klimaforscher Johan Rockström: Erderhitzung von 2,7 Grad wäre „ein anderer Planet“

Die bislang bei den Vereinten Nationen eingereichten Pläne reichen bei Weitem nicht aus, um das Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf ein noch erträgliches Maß von 1,5 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts zu begrenzen. Der UN-Klimaagentur zufolge befindet sich die Welt stattdessen auf einem 2,7-Grad-Pfad. Dies würde eine so stark zunehmende Häufigkeit von Extremereignissen wie Dürren, Überschwemmungen, Brände, Krankheiten oder Hitzewellen bedeuten, dass diese der Menschheit ein angemessenes Leben auf der Erde beinahe unmöglich machen würden, so Rockström.

„Man würde praktisch auf einem zerstörten Planeten leben“, sagte der Klimaforscher. „Um es klar zu sagen: Man will dort nicht hin.“

Grüße nach Glasgow!