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„Einundzwanzig Jahre was ins Internet schreiben“

Und auch Tom a.k.a. Webrocker, den ich einst auf dem IndieWebCamp kennen­lernte und bei dem ich mich freue, ihn alle paar Jahre auf der beyond tellerrand wieder­zusehen1, feierte dieser Tage seinen 21. Blog­geburts­tag und beginnt seinen Blogpost dazu so:

Happy Birthday, liebes Blog, nun bist Du wirklich volljährig und darfst auch in den Vereinigten Staaten Alkohol kaufen. Also wenn Du einreisen dürftest, was derzeit wohl eher unwahrscheinlich wäre, mit Deiner linksversifften antifaschistischen Grundhaltung und der Autokraten- und Kapitalismus­aversion die Dir innezuwohnen scheint.

Was Grund genug sein sollte, ihn zu lesen!

Weiter überlegt er, ob WordPress, das sein Blog seit eben diesen einund­zwan­zig Jahren betreibt, nach all den Site-Builder- und Block-Editor-Ver­änder­ungen der letzten Jahre auch noch in Zukunft die richtige Wahl sein wird. Er fasst als Alter­native ProcessWire und Kirby ins Auge und, was soll ich sagen, ich habe vor wenigen Wochen mein erstes Projekt mit Kirby umgesetzt und war dann doch sehr angetan.

Aber so oder so: Gratulation und auf die nächsten 21 Jahre!

  1. Liegt an mir, nicht an ihm – er ist immer da. 😊 []
Einundzwanzig Jahre was ins Internet schreiben | OpenGraph Preview Image
webrocker.de

Einundzwanzig Jahre was ins Internet schreiben

Happy Birthday, liebes Blog, nun bist Du wirklich volljährig und darfst auch in den Vereinigten Staaten Alkohol kaufen. Also wenn Du einreisen dürftest, was derzeit wohl eher unwahrscheinlich wäre, mit Deiner linksversifften antifaschistischen Grundhaltung und der Autokraten- und Kapitalismusa...

Blogtech-Nerd-Update, Februar 2025

Blogtech-Nerd-Update:

Ich aktualisiere gerade den Frontend-Build-Prozess dieser Seite, der nämlich noch auf dem mittler­weile prähistorischen Node 12 basiert (released im April 2019). Vor zwei Wochen gab es schließlich ein neues M4 MacBook Pro und das soll sich – ebenso wie der M4 Mac mini – nicht mit solchen uralten, nicht auf Apple Silicon-ausgelegten Dependencies rumschlagen müssen.

Generell hatte ich zuletzt mit dem Wechsel von WordPress zu einem anderen System geliebäugelt. Zunächst mit einem Static Site Generator wie Eleventy. Dann insbesondere Kirby, das mir zuletzt positiv aufgefallen ist und auf Nachfrage hatte unter anderem Webrocker-Tom, dem ich ja bei Blogtech-Entscheidungen vollends vertraue, genau das bestätigt. Meine ersten Tests vor ein paar Wochen waren dann auch überaus positiv, allerdings bin ich an zwei Grenzen gestoßen: 1. Zum einen fehlt mir aktuell die Zeit, mich weiter in Kirby reinzuarbeiten (wobei der Quickstart vorbildlich ist). 2. Zum anderen habe ich im vorliegenden Setup ein liebgewonnenes Feature-Set, das ich erstmal duplizieren müsste:

  • Kommentare & Webmentions, die mit Datenbank, Webmention-Plugin von Matthias und Brid.gy hervorragend funktionieren. Ginge natürlich auch mit Kirby, aber nicht so out-of-the-box’ig, wenn ich das richtig sehe.
  • Eine bereits voll funktionsfähige Integration in meinen Workflow: Ich schreibe diese Zeilen in Drafts (zur Not meine einzige iPhone-App) und veröffentliche gleich direkt hieraus. Kirby hätte eine API, aber dann müssten meine Drafts-Actions/Scripts (Plural!) erstmal refaktoriert werden. Bei einem Static Site Generator müsste das auf Git umgemünzt werden, was mir wiederum zu wenig dynamisch/schnell ist.
  • Migration, Migration, Migration. Nicht das Schreckgespenst der deutschen Rechten, sondern das Exportieren & Importieren meiner vier Romane aus den letzten 18 Jahren plus Metadaten und Kommentare (die ich nicht verlieren will). Ein Eleventy-kompatibles Archiv habe ich bereits, aber bei Kirby wäre es in den gewachsenen Strukturen etwas komplizierter.

Aus diesen Gründen bleibe ich vorerst noch bei WordPress, auch wenn das zunehmender problematisch wird. Mal beobachten, wie es Thomas mit ClassicPress ergeht.