#journalismus (38)

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Wikitribune

The news is broken and we can fix it.

Neues Projekt von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, das sich der „Fake News“-Problematik annimmt und als Crowdfunding-finanzierte Plattform Journalisten, Experten und Community zusammenbringen will. Hört sich viel­ver­sprechend und dieser Tage unterstützenswert an – ich habe eben meinen Zehner eingeworfen (woraufhin mir allerdings 11 Euro abgebucht wurden).

„Renewing Medium’s focus“

Medium entlässt ein Drittel seiner Mitarbeiter und schließt seine Büros in Washington und New York. Laut CEO Ev Williams will man weg vom klassischen Werbegeschäft und neue Erlösmodelle und Wege finden. Für die Content­lieferanten… äh, Autoren… versteht sich.

So, we are shifting our resources and attention to defining a new model for writers and creators to be rewarded, based on the value they’re creating for people. And toward building a transformational product for curious humans who want to get smarter about the world every day.

Wie das genau aussehen soll, weiß man aber wohl noch nicht:

It is too soon to say exactly what this will look like.

Würde ich auf der Plattform veröffentlichen, wäre ich spätestens jetzt beunruhigt.

Zugriff auf die Inhalte der New York Times per API

Ich predige das ja schon seit Jahren für deutsche Medien (z.B. bei der ARD-ZDF-Onlinestudie), bei der New York Times macht man derweil ganz vorbildlich Nägel mit Köpfen und stellt eine eigene Programmierschnittstelle mit verschiedenen Zugriffspunkten bereit, über die man neben aktuellen Artikeln bspw. Bestseller-Listen, Immobilienanzeigen und Film-Reviews abrufen kann. Neben den offensichtlichen Nutzungseinschränkungen scheint die einzige Bedingung dabei eigentlich nur das Verlinken des Originalmaterials zu sein. (via D64 Ticker)

Währenddessen in Deutschland: Die Suchmaschinen von 1und1 und Telekom streichen die Verlage, die in der VG Media organisiert sind und sich für die Durchsetzung des Leistungsschutzrechts einsetzen, aus ihrem Index.