I’ve spent most of the last few days celebrating Ariane’s birthday, first with the family and then with her kindergarten friends, or working on Views‘ launch. However, I’ve managed to work on Yonks a little in between.
Since I had recently been working on the support for the outer display of the iPhone Duo, I naturally had to figure out what would happen when it was opened. The fact that the inner display is dual-sided inspired me to split Yonks into two sections: a list of counters on the left and details of a selected counter on the right. Once I had figured that out, support for the iPad and Android tablets followed easily.
The iCloud sync (oh, did I forget to tell you about that? 🤭), which will allow you to sync your counters from iPhone to iPad and vice versa, is already implemented and working great. 😌
Yonks 2.0 is coming soon, here are some previous previews:
Hier reiht sich Release an Release, aber hier ist sie nun, die Hypercode-App, von der ich hier zuletztimmerwieder berichtete: Views by Hypercode.
Die App ist tatsächlich aus einem einfachen Need heraus beim Befüllen dieses Blogs entstanden: Ich schreibe super viele Blogposts mobil oder auf dem iPad und wollte immer sehen, wie sie denn auf anderen oder größeren Displays aussehen und wie die Texte umbrechen. Was auf dem Desktop problemlos durch’s Browserfenster größer oder kleiner ziehen geht, ist auf dem Tablet ein Pain und auf dem Smartphone unmöglich. Hinzu kommt: seit letztem Oktober nutze ich ein Pro Max und hätte gerne regelmäßiger mobil gesehen, wie alles auf dem regulären iPhone Pro Min aussieht.
Und wenn man den Gedanken einmal weiterdenkt, bekommt man eine Ahnung, dass eine mobile Lösung insb. für Designer und Developer recht nützlich sein könnte: Bei immer mehr Formfaktoren (hello, iPhone Duo 👋) wird der Blick über den eigenen Device-Tellerrand immer wichtiger. Mit Views by Hypercode, liebevoll und kurz »Views« genannt, lassen sich nun unterschiedlichste Viewports direkt auf dem eigenen Gerät simulieren. Triple-Win, würde ich sagen!1
Dass sich Views dann auch noch per kostenfreier Companion CLI direkt mit dem eigenen Mac & PC verbinden lässt, um beim Speichern des eigenen Codes direkt einen Reload durchzuführen, ist Ehrensache. Auch die KI-Agenten eurer Wahl können Views so direkt steuern. Support für Shortcuts/Kurzbefehle und ein eigenes URL Schema inkl. Builder ist natürlich auch direkt mit an Bord. Hier ein tonloser Ausschnitt von meiner Videodemo für’s App-Store-Review:
Ausschnitt aus dem Demovideo für Apples App-Store-Review-Team, das die Verbindung zwischen Views und CLI zeigt.
Die App ist kostenlos, ohne Abo, ohne Tracking und mit, wie ich finde, großzügigen Limits in der Free-Version (Begrenzung auf drei, frei wählbare Viewport-Größen; Limit von 10 Minuten pro Woche für Live Reload und Auto Reload, Views-Badges bei den Device-Screenshots), die sich per In-App-Einmalkauf für 9,99 Euro unbegrenzt entfernen lassen.
Mir bis dato unbekannter Tipp vom iPhoneBlog: Drei Finger auf’s Display legen, öffnet ein Undo/Redo/Cut/Copy/Paste-Menü. Gamechanger. Aber keine Sorge, falls ihr jetzt wie ich denkt, wie lange kann das schon drin sein? Erst seit sieben ahnungslosen Jahren mit iOS 13. 🫠
Gute Tipps von Alex. Ich möchte ergänzen: Bei mir ist es auf dem Mac, klar, der hervorragende Clipboard-Manager von Raycast. Auf iPhone und iPad ist es das erwähnte PastePal, das ich via Shortcut im Control Center (links im Screenshot) und in meinem Action-Button-Menü (rechts) positioniert habe. Über die PastePal-Tastatur kopiere ich dann die so hinzugefügten Inhalte wieder raus.
Clips hatte ich auch ausprobiert, bin aber bei den ständigen Notifications – wenn ich nichts zwischenspeichern möchte – und dann doch notwendigen Interaktionen damit, wenn ich es doch tun möchte, etwas genervt gewesen. Da hat „Wischgeste für Control Center + Tap“ oder „Action-Button drücken + Tap“ für mich besser funktioniert.
Die Apple-Geräte sind nach Prüfung vom BSI die ersten Endkundengeräte, die ohne spezielle, weitere Software oder Einstellungen für sicher genug befunden wurden, um bei der NATO zum Einsatz zu kommen. Für die NATO-Mitarbeitenden unter euch sicherlich eine gute Information, für den Rest von uns aber auch, weil dann sollte es sicherheitstechnisch auch bei uns keine Totalkatastrophe sein.
That’s nice, but the iPhone is only the second phone to be approved for handling classified information for the Board of Peace. The first, of course, was the T1.
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Apropos Apple-Newsroom: Diese Woche ging eine Apple-Newsroom-Rickroll mit den dortigen Open-Graph-Tags rum. Hat man nämlich einen Suchlink aus dem Newsroom geteilt, bekam man z.B. folgende Vorschau zu sehen:
Ein großer Spaß, aber mittlerweile nicht mehr möglich. Ansonsten hätte ich hier mit „German Blogger Stefan Grund becomes next Apple CEO“ eröffnet.
Hot Take von Matt Bircher: Apple wird iPadOS zugunsten von iOS auf den Normalo-iPads und macOS auf dem iPad Pro einstellen. Nicht dieses Jahr, nicht nächstes, aber mittelfristig.
Er argumentiert, dass mit dem bevorstehenden Foldable iPhone die gleiche Display-Größe die aktuell exklusiv auf iPadOS läuft, nun auch auf iOS Einzug findet. Und dass iPadOS einerseits von den Pros für jedes macOS-ähnliche Feature gefeiert wird, während andererseits reguläre Nutzer*innen unter der steigenden Komplexität leiden – was sicherlich beides stimmt. Und wie wir wissen, belegt der Window-Management-Switcher ja ohnehin schon das Totalversagen.
Ich glaube, Matt hat recht. Was er aber ein bisschen außen vor lässt: iPadOS stammt nicht nur von iOS ab, sondern ich würde darauf wetten, dass es weiterhin iOS ist – so wie Windows XP eigentlich Windows NT war. Feature Flags und Treeshaking mögen die Mac-ähnliches Features aus der Smartphone-Variante von iOS rausstrippen, aber es dürfte ein Leichtes sein, diese wieder zu aktivieren.
Während iOS also wieder mächtiger1 und macOS touchlastiger werden dürfte, wird iPadOS der Geschichte angehören. Konsequenterweise würde Apple seine Produktpalette dann etwas anpassen oder umbenennen – MacPad, wäre mein Vorschlag – aber die Apple-eigene Nomenklatur folgt bekanntlich anderen Regeln.
iPhone mit iOS → iPad mit iOS → MacPad (formerly iPad Pro) mit macOS → MacBook & Macs (ohne Touch) mit macOS
So könnte die Produktpalette dann beispielsweise aussehen. Denn so sinnvoll ich einen Touch-Mac auch halte, warum der in Form eines MacBooks mit fest verbauter Tastatur kommen sollte, erschließt sich mir noch nicht. Eher werden alle Apple-Devices zum optionalen, touch-basierten Zusatzdisplay für die Macs.
Zur Vervollständigung der WWDC-Woche gehört natürlich wie jedes Jahr die Live Talk Show von und mit John Gruber of Daring Fireball1. In den letzten zehn Jahren gaben sich dort die höchsten Executives von Apple die Klinke in die Hand, in diesem Jahr ist Gruber in Ungnade gefallen, nachdem er Demos und Marketing von Apple Intelligence, die im letzten Jahr angekündigt und in dem Umfang bisher nicht veröffentlicht wurden, in „Something Is Rotten in the State of Cupertino“ zu Recht als Vaporware bezeichnete. Woraufhin man die Tradition seitens Apple nun brach und nicht mehr an dem Live-Podcast teilnahm.
Gruber sagt während der Show, er äußere sich nicht zu der Absage, um zwei Minuten später doch verklausuliert darzustellen, dass Apple wegen seiner kritischen Einordnung verstimmt sei. Stern und Patel lassen anschließend keinen Zweifel offen, dass sich Apple damit keinen Gefallen getan hat.
Neuerdings mit der Tagline: „Very insightful and not negative“. [↩]
Meine bisherige Lieblings-Extension in iOS 15 ist – als langjähriger Alfred-Nutzer unter macOS nicht verwunderlich – xSearch, das Such-Shortcuts zu Safari und Spotlight (!) hinzufügt, um z.B. per „g searchterm“ Google oder „d searchterm“ DuckDuckGo direkt durchsuchen zu können.
Das ganze ist dann auch fully customizable, sodass man die Search Engines selbst de-/aktivieren und auch neue hinzufügen kann. So kann ich jetzt per „e searchterm“ direkt dieses Blog durchsuchen, „yt“ durchsucht YouTube, „l“ (as in „languages“) dict.cc, usw. Alles Abkürzungen, die nun identisch mit meiner Alfred-Konfiguration sind.
Kostenpunkt für xSearch liegt bei 0,49 Euro. Zum Teil etwas holprig übersetzt, aber funktioniert sehr gut und bringt, wie gesagt, endlich ein paar Such-Shortcuts zu iOS. Zusammen mit dieser Geste auf iPadOS 15 unschlagbar.
Update, 22:30 Uhr: Es gibt mit Keyword Search auch eine kostenfreie Alternative, die genau so funktioniert. Einrichtung und UI finde ich nicht ganz so intuitiv wie bei xSearch, aber dafür kostet’s halt nichts.
Lustig: Ich habe all diese riesigen Bildschirme um mich herum, aber am spannendsten ist es gerade auf diesem kleinen Touch-Device per Trackpad und Tastatur rumzutippeln.
Es wurde bereits vielerorts gesagt, aber die Cursor-Eingabe in iPadOS 13.4 fühlt sich – nach einem kurzen Moment der Irritation – sehr erfrischend an: Der halbtransparente Cursor-Kreis passt sich den unter ihm befindlichen Gegebenheiten an. Nicht so, dass über Hyperlinks kleine Hände mit ausgestrecktem Finger angezeigt werden, sondern so dass er die Form von Icons und Buttons annimmt, die er gerade auswählen kann. Das sieht nicht einfach lustig aus, sondern denkt das ehemalige Touch-only Interface konsequent für die Bedienung mit externen Gerätschaften weiter. Für viele, gerade ungeübte Maus- und Trackpad-Nutzer könnte das eine echte Hilfestellung sein.
Soll heißen: Mit optionaler Tastatur und Cursor-Steuerung ist das sicherlich der optimale Computer für unsere Eltern, Reisende, Schüler (!) und alle Pros, die (zwischendurch) mal keine High-End-Workstation brauchen. Da viele Menschen ihren PC-Bedarf mittlerweile durch iPads gedeckt haben, wage ich sogar zu prophezeien, dass dies – iPad mit Touch-Steuerung für die Couch plus dasselbe iPad mit Cursor-Steuerung und physikalischer Tastatur für die Steuererklärung – das ist, was den Mainstream-Computer-Markt in den nächsten Jahren als vorherrschendes Nutzungsparadigma dominieren wird.
There, I said it.
(Selbstredend wurde dieser Blogeintrag komplett auf dem iPad geschrieben1 und veröffentlicht2, inklusive Bildbearbeitung3 und -upload4, was tatsächlich nur minimal langsamer zuging als auf dem Mac.)
In Drafts, das zum Glück ja auch meine TextExpander-Snippets versteht, die ich beim Schreiben definitiv brauche. [↩]
Über das WordPress-Admin-Interface im Browser. [↩]