Papa, why do they not love me?
#google (82)
Modulare Mobiltelefone
Der holländische Industriedesigner Dave Hakkens hat Anfang September das folgende Video veröffentlicht, in dem er das Konzept eines modularen Handys vorstellt. Jede Komponente besteht dabei aus einem eigenen Block, der sich bei Bedarf austauschen lässt. Der Wechsel eines kaputten Displays oder das Aufrüsten des Prozessors soll mit den so geannten „Phonebloks“ problemlos möglich sein. Lego(-Technik) lässt grüßen.
In dem Video hat Hakkens damals festgelegt, dass man sich bis zum 29.10., heute, Zeit lassen würde, um zu sehen, ob die Idee Anklang findet. Und natürlich hat sie das. Wie er in seinem neuen Video erläutert, sogar noch mehr als zunächst gedacht, denn wie sich herausstellte arbeiten Google und Motorola unter dem Namen „Project Ara“ bereits an einem ähnlichen Projekt, weshalb man sich kurzerhand zusammengetan hat. Dieses Jahr will Motorola sogar noch erste Entwicklerkits rausschicken. Wir dürften also gespannt sein, was aus der Idee wird. Einen Trend hin zu nachhaltigeren Telefonen würde ich jedenfalls sehr begrüßen (I’m looking at you, iPhone von vorletztem Jahr).
Status 2013-10-17 01:38
Ich möchte in einer Welt leben, in der Google bei „ray b“ Ray Bradbury und nicht Ray Ban vorschlägt.
Paranoid Browsing
Chrome-Plugin, das automatisch auf bestimmten Webseiten rumsurft, um so die Analyse eures Surfverhaltens zu erschweren.
Chromecast, Googles Video-Streaming-Lösung für 35$
Das Gerät, bei dem es sich „nur“ um einen HDMI-Dongle handelt, kommt zwar ohne Fernbedienung daher, soll sich aber von praktisch jedem Gerät mit aktuellem Chrome-Browser – inkl. Android und iOS (!) – steuern lassen. Wenn das gut funktioniert, könnte das bei dem Kampfpreis echt was werden.
„Google.“
Blogs brauchen unbedingt eine Reblog-Funktion, wie man sie von Tumblr oder als Retweets von Twitter kennt. So wäre in der Blogosphäre nicht nur viel mehr los, nein, ich könnte auch diesen kurzen Blogeintrag von Michael Heilemann komplett wiedergeben, anstatt nur folgende Essenz zu klauen: Michael hat nämlich in seiner 1975er Ausgabe von „Edgar Rice Burroughs: The Man Who Created Tarzan“ (Seite 104) folgende überraschende Anekdote gefunden:
Ed left Sears, Roebuck in August 1908, and the card he sent to Emma from South Bend, Indiana, shortly afterward indicates that he was preparing for some new enterprise or engaged in making contacts or purchases for his partnership with Dentzer. Dated September 15, 1908, the card was addressed to Emma at 197 Park Avenue. It reads: „This isn’t a half bad little town. Haven’t accomplished much yet. Not even my lunch — 12:15 p.m.“ On the same date he sent little Joan a card containing one word: „Google.“
Somit stellt sich die Frage: Was hat Burroughs gewusst und woher? Und wie bekommen wir ein seiten- und plattformübergreifendes Reblog-Dingsi hin?
The State of Google Reader Replacements
Am 1. Juli wird der Google Reader bekanntlich eingestellt. Ich teste gerade auch diverse Alternativen und werde hier bestimmt noch ein, zwei Worte zu meiner Wahl verlieren. Bis es soweit ist, lege ich euch aber John Centers‘ TidBITS-Artikel zum Thema ans Herz. Guter Überblick, dessen Fazit ich mich für Normalonutzer, denke ich, soweit anschließen werde:
Average users will be happy with Feedly, as it´s free, has good cross-platform support, and will have support for third-party readers in the future.
(Wichtig, wenn ihr euch für Feedly entscheidet: Am besten noch vor dem 1. Juli da anmelden, dann werden eure Google Reader-Abos einfach importiert. NOCH WICHTIGER: Feedly verfügt derzeit über keine Export-Funktion. Ihr solltet also unbedingt eure Feeds aus dem Google Reader exportieren und aufbewahren. Gut möglich, dass wir nächsten Monat einen neuen Über-Feedreader haben, den ihr dann ja auch irgendwie befüllen wollt.)
Google baut Hangouts zu Crossplattform-Messaging-Dienst um
Vorteil gegenüber iMessage, WhatsApp & Co. soll die direkte Integration von Videotelefonie sein.
Robert Scoble über Google Glass
I will never live a day of my life from now on without it (or a competitor). It’s that significant. […] This is the most interesting new product since the iPhone and I don’t say that lightly.
Robert Scoble ist seit einer Woche im Besitz von Google Glass und ist mehr als begeistert. Wenn wir nun den Techblogger-typischen Hype abziehen, dürfte es sich aber immer noch um ein bemerkenswertes Produkt handeln. Und wenn Scoble recht behält und Google die „Brille“ wirklich zu einem Kampfpreis von rund 200 Dollar anbietet, könnte es sich hierbei wirklich um das nächste große Ding handeln.
„Zerschlagt Google“, Zusammenfassung der Big Brother Awards 2013
Demnach sind die üblichen Verdächtigen eigentlich noch sehr viel schlimmer…