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Felix Schwenzel über eingemauerte Gärten und geteiltes Gemüse

wir sollten unser gemüse vor allem in unseren gärten anpflanzen, die kulturtechniken des gartenbaus weiter pflegen — ohne unsere gärten selbst zuzumauern. aber warum sollten wir unser selbst angebautes gemüse nicht auch auf dem grossmarkt anbieten, wenn dort die meisten interessenten sind? wenn es süsse trauben nur auf dem grossmarkt und nicht in den nachbargärten gibt, warum darauf verzichten?

Eigentlich geht es ums Bloggen und warum man seine Artikel mit AMP und als Instant Articles im Volltext zu Facebook & Co. schieben sollte.

Ich bin ja tendenz- und prinzipiell eher dafür die Leute zurück auf’s Blog zu holen, aber das ist wahrscheinlich eher utopisch und von Gestern. Im Moment werden ja nur die Headlines auf der chronisch unterliketen Facebook-Seite dieses sträflich vernachlässigten Blogs gepostet, aber ich könnte mir schon vorstellen hier bald eine ähnliche Strategie wie Felix zu fahren.

Syndizierte Königsklasse wäre dann natürlich noch ein Zusammenspiel von Blog und Messaging-Diensten zu bauen, so dass neue Artikel (in angemessener Form und Frequenz) zu WhatsApp & Co. geschoben werden. Hm…1

  1. @foodfindr, das wäre doch eigentlich unser Use-Case! []

Zur Zukunft von Autoindustrie und Straßenverkehr

Zwei gute Artikel, die mir in den letzten Tagen begegnet sind:

Hans-Arthur Marsiske bietet einen guten Überblick über die Fragen, die das autonome Fahren mit sich bringt und beschreibt dazu drei Asimowsche Grundregeln:

1. Ein autonomes Fahrzeug darf nicht mit einem Fußgänger oder Radfahrer zusammenstoßen.

2. Ein autonomes Fahrzeug darf nicht mit einem anderen Fahrzeug zusammenstoßen, es sei denn, die Vermeidung so einer Kollision führt zu einer Verletzung der Ersten Regel.

3. Ein autonomes Fahrzeug darf mit keinem anderen Objekt in seiner Umgebung zusammenstoßen, es sei denn, die Vermeidung einer solchen Kollision führt zu einer Verletzung der Ersten oder Zweiten Regel.

Derweil ist Martin Oetting (noch selbst) mit einem Tesla Model S gefahren, wodurch er endlich verstanden hat, warum Apple Autos bauen will. Darin eine eindringliche, für München, Stuttgart und Wolfsburg besonders harte, aber sehr richtige Erkenntnis:

Das einzige, was die klassischen Auto-Hersteller wirklich können, was ihren großen Vorsprung heute noch ausmacht, ist es, dass sie souverän die wirklich komplexe Aufgabe meistern, die anfälligen, lauten, schweren Verbrennungsmotoren heute — nach hundert Jahren — zur absoluten Perfektion zu beherrschen. Das — und das allein! — ist es, was den Vorsprung grade der deutschen Autobauer ausmacht.

Inbox by Google

Seitdem ich meine ausufernde Suche nach der perfekten Todo-App abschließen konnte und der Markt für meine Ersatzdroge Twitter-Clients über Nacht leergefegt wurde, habe ich mich die letzten Wochen, Monate und Tage aufgemacht, um mein Lieblings-Email-Programm zu finden. Dispatch, Boxer, Gmail oder schlicht die Standard-Mail-App auf iOS? Apple Mail, Mailbox pder MailMate auf dem Mac? Dann doch zurück zu Sparrow und seit heute Airmail 2.

Google will dabei nicht weiter nur die Infrastruktur bereitstellen und hat heute mit der neuen Web-, Android- und iOS-Oberfläche „Inbox“ die konsequente Weiterentwicklung von Gmail vorgestellt. „This feels like the future of email“ urteilt The Verge bereits. Ich bin gespannt, erwarte aber nicht allzu viel, hat dieses „Email als Todo-Liste“-Prinzip für mich schon nicht bei Mailbox funktioniert.

Zur Not habe ich weiterhin meine Exit-Strategie in der Hinterhand.

Project Wing, Googles Drohnenprogramm

Gutes Timing: Nachdem Amazon Google Twitch vor der Nase weggekauft hat und neuerdings sogar in Googles Allerheiligstes, den Werbemarkt, eindringt, nur konsequent, dass man in Mountain View an eigenen „delivery drones“ werkelt. Und die hier sehen auch irgendwie robuster und cooler aus. Einen ausführlichen Artikel Longread zu Project Wing gibt’s hier beim Atlantic.

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