#fernsehen

FCK 2020

 
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Am Freitag ist der mit dem ZDF Magazin Royale die Nachfolgesendung zum Neo Magazin Royale von und mit Jan Böhmermann gestartet. Krönender Abschluss des Auftakt der sehens­werten, aber deutlich von Corona-Arbeits­be­dingungen geprägten Show war obige Kolla­boration zwischen „einem der einfühl­­samsten Singer-Songwriter Nord­­deutschlands“ – gemeinhin als Hans Peter Baxxter bekannt – und dem Rundfunk­tanzorchester Ehrenfeld. Hörens­wert und genau der richtige Soundtrack für eure häuslichen 1-bis-2-Mann-Parties im der­zeitigen Lockdown.

Hier noch die Scooter-only Version mit mehr Bass, aber weniger Hochkultur. Update: Und hier noch ein Metal-Cover des Songs via @foodfindr. (Und wem das noch zu lahm ist, dem sei doch direkt Clowncore empfohlen.)

Das ZDF Magazin Royale gibt’s ab sofort jeden Freitag um 20 Uhr in der ZDF Mediathek. Und irgendwann danach auch im Hauptprogramm.

📺 I know, 3 years too late to the game, aber ich habe gerade die 1. Staffel von »Dark« beendet. Ja, es gibt ein paar Schwächen (Vorspann, Figuren, Musik), aber Kammerspielcharakter (ein Ort) & die Zeitebenen haben mich durchaus begeistert. Bin auf Zukunftstefans Fazit gespannt.

📺 Umbrella Academy – Staffel 2: Ja, die hohen Erwartungen, die wir nach der fantastischen 1. Staffel hieran hegten, werden nicht erfüllt. Aber dennoch haben mich die Hargreeves wieder ordentlich unterhalten. Besonders gut: Normalität von Vanyas Love-Interest, Herb und, klar, 5.

Podcast: Ta-dum! The never-before-told story behind the iconic Netflix sound

Guter, 26-minütiger Podcast zur Backstory des Netflix-Soundlogos, sowie der Theatrical-Version, die wiederum von Hans Zimmer kommt.

The Netflix ta-dum sound has quickly become one of the most iconic sound logos of our generation. I bet you can hear it in your head right now. This sound is heard countless times, every single day, all over the world. But the Netflix sound was almost very different than the one we know today. Hear the story of how one of the biggest sound logos of all time was made.

Direktlink zur Audiodatei (mp3)

📺 Gerade das »30 Rock: A One-Time Special« gesehen (hier der Trailer): Ein einstündiger Infomercial für NBCUniversal und deren neuen Streaming-Service Peacock mit dazwischen geschnittenen 30-Rock-Szenen (oder umgekehrt).

In diesem trommelt NBC-Chef Kenneth (!) die alte TGS-Crew für eine Reunion zusammen, was dieser Tage ganz im Zeichen der Pandemie per Zoom-Call passiert. Das ganze ist meta wie eh und je und lässt die Großartigkeit von Konzept und Figuren immer wieder aufblitzen. Umso trauriger, dass bei all den beworbenen neuen NBC-Sendungen kein fortwährender Platz für Liz Lemon & Co. besteht, aber schön sie zwischen all der Werbung wiedergesehen zu haben.

📺 Wir haben gerade die zweite (und weil gecancelled letzte) Staffel von »Single Parents« gesehen, in der eine unfreiwillig zusammengewürfelte Gruppe von Alleinerziehenden gemeinsam den Elternalltag bestreitet. Was in Staffel 1 als nette, kleine Comedy mit sympathischen, aber stereotypischen Figuren daher kam, wurde im zweiten Durchlauf perfektioniert. Gute Weiterentwicklung der kleinen (!) und großen Figuren, interessante Gruppendynamik als übergreifender Story Arc und viele kleine Insider, die zusammen so viel Material für weitere Staffeln gegeben hätten. Schade.

📺 Die erste Staffel von »Upload« gesehen, der neuen Prime-Serie von »The Office«-Creator Greg Daniels. Man stelle sich Black Mirror als Comedy vor, die in einer nahen Zukunft spielt, in der zahlkräftige Verstorbene in die Cloud hochgeladen werden können und dort in einer je nach Geldbeutel mehr oder weniger luxuriösen VR-Welt weiterleben. Kurzweilig, voller guter Figuren und genügend Backstory-Mystery, sowie zahlreichen Ideen und Anspielungen auf Gegenwarts-Tech („Oscar Mayer Intel“). Freue mich auf die bereits bestellte zweite Staffel.

📺 Meine Frau guckt seit einigen Tagen die Arztserie »New Amsterdam« über ein öffentliches Krankenhaus in New York und (natürlich) dessen Belegschaft, allen voran den ärztlichen Direktor. Klassisch erzählte Fiktion, lose basierend auf den realen Erfahrungen des Direktors des Bellevue Hospitals in NY, und überraschend fesselnd. Selbst für jemanden wie mich, der das eigentlich gar nicht sehen will und sich überhaupt nicht für das Genre interessiert, aber immer wieder dran hängen bleibt.

Seinfeld – The video game about nothing

Jacob Janerka und Ivan Dixon sind verständlicherweise große Fans von Seinfeld, der allseits beliebten „show about nothing“, die zwischen 1989 und 1998 alle Rekorde brach. Da sich die Show auch heute noch großer Beliebtheit erfreut und ungebrochen relevant ist, würden sie gerne ein Videospiel zur Serie machen, fürchten aber von Jerry Seinfeld & Konsorten nicht angehört zu werden.

 
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Weshalb sie unter seinfeldgame.com einen ausführlichen Pitch samt perfekter Pixel-Art und vermeintlichem Game-Trailer veröffentlicht haben. Auf das ihre Idee Anklang findet und womöglich realisiert werden kann. Ich für meinen Teil wäre definitiv dafür und dabei!