
Ich habe das „This is fine“-Meme mal aktualisiert. Auf Basis der Ideen von @schmofu und @Seb1982 im Thread von @mspro.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »

Ich habe das „This is fine“-Meme mal aktualisiert. Auf Basis der Ideen von @schmofu und @Seb1982 im Thread von @mspro.
Immer wieder gibt es fiktionale Filme, deren Bilder den Zeitgeist so überspitzen, dass sie einen Ausblick auf Perspektivisches bieten. »Outbreak« (1995) zeigt Bilder, die uns heutzutage allzu geläufig sind. »The Siege« (1998), hierzulande »Ausnahmezustand«, zeigt nach einer Serie von Terroranschlägen wie es zu Menschenrechtsverletzungen gegen arabischstämmige Amerikaner kommt.
»Civil War« versetzt uns nun in ein vom Bürgerkrieg entzweites Amerika, in dem ein fragwürdiger Präsident eine dritte Amtszeit bekleidet und das Militär gegen die eigenen Bürger eingesetzt hat. Ohne großes Setup begleiten wir eine Gruppe von erfahrenen Kriegsberichterstattern – ergänzt um eine junge Fotojournalistin, die wie wir die Grauen des Krieges auf heimischem Boden knallhart kennenlernt. Entsprechend bildgewaltig ist das, was Alex Garland uns hier präsentiert. Immer wieder kurz unterbrochen durch die festgehaltenen, eindringlichen Fotos unserer Protagonisten.

Dass wir vergleichsweise unvermittelt ins Geschehen einsteigen ist ebenso wie die Reise, auf der wir die Journalisten begleiten, eine Stärke des Films. Die blaupausenhafte Figurenkonstellation leider nicht, ebenso wenig das sich fügende Finale.
Dennoch überaus sehenswert, denn das Schlimme, und den Film so spannend machende, ist: Wir brauchen heute nicht weit weg zu schauen, um diese Fiktion Realität werden zu lassen. In der Ukraine sind die hier gesehenen Bilder von zerstörten westlichen Welten Realität. Und was wenn Trump sich nächste Woche nicht dem Votum der Wähler beugt, sollte Harris gewinnen? Oder alles verzögert? Was am Ende seiner zweiten Amtszeit? Hoffen wir, dass es Fiktion bleibt.
Weitere Rezensionen zum Film aus der Nachbarschaft:
How geopolitics can alter digital infrastructure
Gareth Edwards (der Autor, nicht der Filmemacher) darüber, wie die Rückgabe des Chagos-Archipel von Großbritannien an Mauritius das Ende der beliebten .io-Domain bedeuten könnte (.io steht für „British Indian Ocean Territory“). Dies zeigt, wie geopolitische Veränderungen die digitale Infrastruktur beeinflussen, ähnlich wie beim Fall der .su-Domain nach dem Zerfall der Sowjetunion oder .yu von Jugoslawien.1
How geopolitics can alter digital infrastructure
a genre of blogs in which the content means everything to the author but nothing to most everyone else; often abbreviated as „e/n“
Schöne Definition für persönliche Blogs, wie dieses hier. 😏 Gerade bei André entdeckt.
everything/nothing: a genre of blogs in which the content means everything to the author but nothing to most everyone else; often abbreviated as "e/n"
Zu diesem Blogpost habe ich von ben_ einen Punkt – also literally einen „.“ – als Kommentar erhalten. Ein mir bis dato unbekanntes, aber sehr sympathisches Konzept, das Isabel Bogdan bereits 2007 geteilt hat:
Der Punkt als Kommentar unter einem Eintrag bedeutet: ich habe den Eintrag gelesen. Er hat mich berührt, ich fühle mit, (ich finde den Eintrag gut), habe aber nichts Gehaltvolles hinzuzufügen. Ich möchte aber doch irgendwie kundtun, dass ich Anteil nehme, auf welche Weise auch immer. Kann unter anderem also heißen: fühl Dich mal gedrückt. Oder sowas in der Art.
Der Punkt ist sparsam und nur in besonderen Fällen zu verwenden.
Ich werde das in Zukunft aufgreifen. 😊

Wenn die Olympischen Spiele schon mal in einem unserer Nachbarländer sind, dachten sich mein Schwiegervater und ich, warum dann nicht einfach mal schnell rüber fahren?
Also haben wir uns im letzten Jahr Tickets geholt und sind gestern insgesamt 16 Stunden unterwegs gewesen: Von Köln nach Paris und wieder zurück. Vor Ort haben wir uns dann bei bestem Wetter und bester Stimmung mit 18.498 Anderen das Halbfinale und Finale der Männer im Kanu-Slalom angesehen. Ein spannender Wettkampf, den der 24. jährige Franzose Nicolas Gestin unter tosendem Applaus zu Recht für sich gewinnen konnte.
Die Veranstaltung war bestens organisiert, erschreckend/beruhigend stark abgesichert und durch und durch empfehlenswert. Das olympische Feuer in mir ist spätestens jetzt entfacht!

#JahrestagUndHochzeitstag
Mehr als zehn Jahre dauerte der Rechtsstreit um eine Auslieferung von Julian Assange an – nun darf er wohl in seine Heimat Australien zurückkehren. Hintergrund ist ein Deal mit den USA, der ein Schuldbekenntnis des Wikileaks-Gründers vorsieht.

Endlich! Thank you for your service! 🫡
Mehr als zehn Jahre dauerte der Rechtsstreit um eine Auslieferung von Julian Assange an - nun darf er wohl in seine Heimat Australien zurückkehren. Hintergrund ist ein Deal mit den USA, der ein Schuldbekenntnis des WikiLeaks-Gründers vorsieht.
Die Klimakatastrophe ist eine Reihe von Handyvideos, die immer näher kommt, bis du diejenige bist, die das Handy hält.
Von @Giliell nach @PerthshireMags.
A collection of innovations by women in the fields of computer science and technology.
Schöne Übersicht von Selman Design und direkt neueste Referenz in meinem Web-Technologien-Kurs, im dem die Historie von alten weißen Männern dominiert wird.
An educational website featuring a collection of innovations by women in the fields of computer science and technology.