#apps (135)

Seite 1 von 14

Launching On This Day

Drei nebeneinander dargestellte iPhone-Screenshots von “On This Say”. Links ist die Ansicht mit einer nach Jahren gruppierten Fotogalerie zu sehen. In der Mitte erscheint die Detailansicht eines Fotos mit Datumsangabe, großem Bild und kleiner Kartenansicht darunter. Rechts ist die Einstellungsseite mit Optionen zu Spaltenanzahl, Sortierung, Teilen, Benachrichtigungen zu sehen.

Today I’m launching my first app On This Day Rewind on the App Store. It shows you the photos and videos taken on today’s date in past years.

FlohGro hat vorgestern seine erste App On This Day Rewind für iOS, iPadOS und macOS veröffentlicht, die Fotos von heute vor einem, zwei, drei Jahren usw. anzeigt.

Ich durfte die App schon seit einigen Monaten betatesten, habe hier und da Feedback einstreuen dürfen (GIF-Support!) und die App bereits in ihrer frühesten Version in meine Morgenroutine aufgenommen.1

Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder vergleichbare Apps benutzt, die aber entweder enshitifiziert oder eingestellt wurden und ehrlicherweise auch nie so gut waren, wie Flohs App. On This Day macht nämlich genau das, was ich mir von einer solchen Rückblick-App wünsche, samt Blätterfunktion, Anpassungsmöglichkeiten und – ganz wichtig – ehrlichem Geschäftsmodell: Die App ist kostenlos, zeigt dann aber nur die letzten drei Jahren an. Wer mehr will, kann die Pro-Features 14 Tage lang testen2 und danach per One-Time-Purchase für 4,99 Euro kaufen oder die Entwicklung per „One A Month Club“ für 99 Cent pro Monat unterstützen.

So jeden Tag auf’s Neue die Fotos meiner Tochter aus den letzten 3 Jahren entdecken zu können, ist das allemal wert. Und mit On This Day Rewind, das ihr hier im App Store findet, funktioniert das hervorragend. Große Empfehlung!

  1. Meine Morgenroutine ist nicht nur eine morgendliche Abfolge, sondern tatsächlich auch ein Shortcut, der nacheinander verschiedene Apps aufruft. Ich muss das dem­nächst mal hier ausbreiten. Jedenfalls endet dieser Ablauf damit, dass nacheinander meine Journaling-App Everlog mit ihrer „An diesem Tag“-Ansicht, dann das besagte On This Day und schließlich Yonks aufgerufen werden. []
  2. Wenn ich das richtig gesehen habe, sogar am In-App-Purchase vorbei, d.h. ohne darauffolgende „Abofalle“, was recht einzigartig ist und ich ziemlich gut finde. []
Launching On This Day | OpenGraph Preview Image
flohgro.com

Launching On This Day

After two years of building and testing, I'm releasing my first app On This Day Rewind -- a simple app that shows you photos and videos from this day in past years.

Yonks v1.3.2 for Android released

Yonks v1.3.2 is out now on Google Play for Android only. It fixes a UI bug which happens on the latest devices on Android 16 and results in the top bar overlapping the counter list, making the first item unreachable. 🐛

Thanks to everyone who has reached out to inform me about this. 🙏

And speaking of Android: Some of you have asked if new features like the new design, search, categories and widgets will also be available on Android. I’m happy to confirm: yes, they will! Almost all features will be available on both iOS and Android. 🤖

I decompiled the White House’s new app

The official White House Android app has a cookie/paywall bypass injector, tracks your GPS every 4.5 minutes, and loads JavaScript from some guy’s GitHub Pages.

Das Weiße Haus hat eine neue App1 (Version 47.0.1 🙄) und Entwickler*in Thereallo hat sich diese mal genauer angeschaut und gröbste Fehler und Über­wachungs­infra­struktur darin entdeckt. Als jemand der sich zufälliger­weise mit genau diesem Tech-Stack auskennt, kann ich bestätigen: so macht man das nicht.

Is any of this illegal? Probably not. Is it what you’d expect from an official government app? Probably not either.

  1. Link direkt auf’s Internet Archive, weil ich nicht dorthin verlinken will. []
I Decompiled the White House's New App | OpenGraph Preview Image
blog.thereallo.dev

I Decompiled the White House's New App

The official White House Android app has a cookie/paywall bypass injector, tracks your GPS every 4.5 minutes, and loads JavaScript from some guy's GitHub Pages.

iMCP – A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminders and more

iMCP is a macOS app for connecting your digital life with AI. It works with Claude Desktop and a growing list of clients that support the Model Context Protocol (MCP).

KI-Zugriff auf den Apple Calendar, Contacts, Location, Maps, Messages, Reminders und Weather-Daten von macOS. Sehr spannend, wie aber zuvor bei OpenClaw vielleicht erstmal aus der Distanz beobachten… (via @marcelweiss)

Update, 19.03.: Somewhat related: Fantastical, die für mich immer noch beste Kalender-App auf macOS, hat jetzt auch einen MCP-Server für Claude.

GitHub - mattt/iMCP: A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminder... | OpenGraph Preview Image
github.com

GitHub - mattt/iMCP: A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminder...

A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminders and more

Wero Tracker – European Payment Adoption Progress

Follow Wero’s rollout across Europe’s banks and online shops.

Ich habe beim letzten Di-Day, wie es sich gehört, Wero in Betrieb genommen und muss sagen, dass das aktuell eine mittelschwere Enttäuschung ist. Technisch mag das ja alles funktionieren und die Idee, sich von den US-Zahlungsdienstleistern abzukoppeln, ist überaus begrüßenswert. Aber wie so oft im europäischen Tagesgeschehen finden wir bei Wero ein zerstückeltes und unzugängliches Wirrwarr vor – weshalb es ja so einen Tracker braucht. (via chez @heibie)

Macht meine Bank mit? Vielleicht. Gibt es eine App? Nein. Also doch, aber nur, wenn du Postbank-Kunde bist. „Bei allen anderen teilnehmenden Banken findest du Wero in deiner Banking-App“ heißt es im letzten Screenshot des App-Store-Eintrags der App. Kann ich damit schon irgendwo bezahlen? Nicht wirklich, aber die Website verspricht: „Schon bald kannst du mit Wero auch im Geschäft bezahlen, und weitere spannende Features stehen bereits in den Startlöchern.“

Und in meiner Banking-App: habe ich Probleme, Wero wiederzufinden. Kein Wero-Menüpunkt, kein Icon, kein gar nichts auf erster Ebene oder gar prominent platziert. Ich erinnerte mich dann daran, dass ich bei der Aktivierung widerwillig feststellte, dass Wero direkt mit meinem Girokonto verknüpft ist (und nicht wie bei PayPal ein eigenes „Konto“ darstellt), was mich Wero dann auch wiederfinden ließ – innerhalb meines Girokontos. 🤷‍♂️

Nutzeransprache und UX sind hier aktuell überaus dürftig. Eine Ausweitung der App auf weitere Banken wäre wünschenswert. Die Integration in bestehende Banking-Apps muss prominenter, mehr on brand und intuitiver werden. Ich wüsste nicht, wie man das gerade guten Gewissens seinen Eltern oder nicht technisch affinen Freunden erklären sollte. Insofern wäre meine Empfehlung, abwarten und nichts tun – was aber auch genau das ist, was ich mit aktivier­tem Wero jetzt tun werde bzw. tun muss, weil ich kann es ja nirgendwo benutzen.

Wero Tracker - European Payment Adoption Progress | OpenGraph Preview Image
werotracker.eu

Wero Tracker - European Payment Adoption Progress

Track Wero payment adoption across European banks. See which banks support P2P, online, and in-store payments.

iPhanpy – The best Mastodon client now has an iOS version

TL;DR: I’ve just released an iOS version of Phanpy on the App Store and AltStore. It provides better performance and a Liquid Glass icon compared to the installed web app.

Phanpy ist schon lange mein Lieblings-Client für Mastodon auf dem iPhone, iPad und macOS (auf letzteren sogar im Dock) – bzw. überall, denn erstaun­licher­weise handelt es sich „nur“ um eine Web-App. Und ich würde sogar soweit gehen, dass Phanpy sogar einer der besten Microblogging-Clients ever ist. Der alleinige (!) Entwickler Chee Aun hat so viele kleine und große Ideen formvollendet und mit wahnsinnigem UX-Gespür umgesetzt, dass ich immer wieder freudig erstaunt bin.

Als Matt Fantinel also vor ein paar Wochen die Idee hatte, das Open-Source-entwickelte Phanpy in einen iOS-App-Wrapper zu bringen, war nicht nur Chee Aun, sondern auch ich begeistert – und einen Austausch und einen Fork später nutze ich bereits die TestFlight-Version von Matt.

Die iPhanpy getaufte iOS-App steht nun öffentlich zur Verfügung und wird bevorzugt – und heute ist ja schließlich auch wieder Di-Day! – kostenlos über den AltStore PAL angeboten, die übrigens auch Matts Apple-Developer-Account finanziert haben. Hier der AltStore-Direktlink, der aber nur bei installier­ter AltStore-App funktioniert. Alter­nativ gibt es iPhanpy aber auch im regulären App Store. Und natür­lich weiterhin als Web-App mit identischem Feature-Set.

The best Mastodon client now has an iOS version! - Matt Fantinel | OpenGraph Preview Image
fantinel.dev

The best Mastodon client now has an iOS version! - Matt Fantinel

Meet iPhanpy, the best way to use Phanpy on iOS.

KI-gestützte „Sprache zu Text“-Apps

App-Icon for Wispr Flow

Alex hatte drüben im iphoneblog vor ein paar Tagen einen erneuten Hinweis auf KI-gestützte Sprachdiktat-Apps. In dem Videobeitrag empfiehlt er Willow Voice. Davor hatte er bereits in seinem Premium-Feed, den ich selbstredend schon ewig abonniert habe, Wispr Flow empfohlen.

Letzteres nutze ich seit September. Seit November auch im kostenpflichtigen Abo, denn tatsächlich möchte ich die Funktion sowohl auf dem Desktop, als auch auf meinem Smartphone nicht mehr missen.

Auf macOS zeichnet die App bei gedrückter fn-Taste oder nach Double Press der fn-Taste zum Aktivieren / Deaktivieren auf, was ihr ins Mikrofon sprecht1 und fügt euch den verschrift­lichten Text anschließend – je nach Länge nach weniger oder mehr Sekunden – in das aktuell ausgewählte Textfeld ein. KI macht hier im Vergleich zu klassischer Diktat­software den Unter­schied, wie auch Alex bestätigt2, da sie (kleine) Korrekturen erlaubt und oftmals treff­sicherer ist. Für unbekannte Worte gibt es eigene Dictionaries, die auto­matisch erweitert werden. Selbst der Stil (casual, professionell, etc.) lässt sich oftmals sogar pro aktiver App, aus der heraus aufgezeichnet wird, vorgeben.

Unter iOS stellt Wispr Flow ein Keyboard bereit, über das systemweit die Spracheingabe getriggert werden kann. Eine Live-Aktivität zeigt dabei an, wie lange die App noch mithört, und lässt sich per Dynamic Island beenden. Unter den geltenden iOS-Vorgaben sicherlich die bestmögliche Implementierung.

Das Ganze ist für mich tatsächlich ein Game Changer, was meinen Textinput angeht. Während ich meine Blog­einträge noch gar nicht damit schreibe, verfasse ich während der Arbeit Tickets, Prompts und E-Mails oftmals direkt per (redigiertem) Voice-Diktat. Auf dem iPhone lasse ich mir meine Messaging-Antworten oftmals transkribieren, um nicht für jeden Blödsinn Sprach­nach­richten zu verschicken. Es ist sogar schon so weit, dass ich in unserem offenen Büro manchmal den Eindruck habe, dass ich durch das Tippen etwas ausge­bremst werde im Vergleich zum niemanden störenden Diktat im Homeoffice.3

That said: eine klare Empfehlung für derartige Software. In wenigen Monden wird die sicherlich durch gesher­lockedte KI-Diktat-Funktionen eher auf Betriebs­system­ebene wandern, bis dahin kann man aber auch jetzt schon vorzüglich mit seinem Device sprechen.45

Und wenn ihr (m)einen Affiliate-Link wollt, der euch einen Monat Wispr Flow Pro schenkt, dann dürft ihr den hier nehmen (Affiliate-Link).

Update, 31.01.: Ich habe ein paar über Nacht reingeschmuggelte Typos korrigiert (war wohl spät gestern) und noch einen Absatz zur Funktionsweise unter iOS ergänzt.

  1. Apropos Mikrofon: Da empfiehlt sich immerzu Micro Snitch von den Machern von Little Snitch, das euch auf macOS das sichere, globale Deaktivieren des Mikrofons erlaubt. []
  2. „Klar, das wird alles als AI und volle Kanne Produktivität verkauft. In der Praxis macht das aber ernsthaft einen Unterschied.“ Fun-fact: Das Zitat habe ich per Wispr Flow aus dem Video mithören und transkribieren lassen. []
  3. 😅 []
  4. 😅🙈 []
  5. Nicht auszudenken, wohin sowas in Kombination mit einem AI-Assistenten wie Clawdbot Moltbot OpenClaw führen würde bzw. wie das, wenn man diesen mit Sprach­funktionali­täten ausstattet, schon jetzt funktioniert. Ich empfehle gerade jedem diesen Artikel von Federico Viticci zum Einstieg ins Thema OpenClaw. []

The Next Version of Yonks

Seven years ago today, Yonks, my small day counter app for iOS & Android, was released. Over the past few weeks, I’ve been working on the next version, and today – on this special occasion – I’d like to give you a small preview of what’s coming. New features include, among others:

  • 🌈 Updated design that feels right at home among your Liquid Glass apps (while still staying true to Yonks).
  • 📆 Filters for all, past and future counters directly in the overview (above the list).
  • 📦 Categories! Counters can now be assigned to any number of freely configurable categories, which can also be selected directly above the list (see also categorized items).
  • ↕️ Sorting of counters directly from the overview (top right).
  • 🔍 Search that scans all information within your counters (top right).

There’s still a bit of fine-tuning needed for some new features not mentioned here, but once that’s done, the update will soon make its way to a smartphone near you. 🤗

Update, 20.02.2026: Here’s Part 2 of our Sneak Preview.