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The Next Version of Yonks

Seven years ago today, Yonks, my small day counter app for iOS & Android, was released. Over the past few weeks, I’ve been working on the next version, and today – on this special occasion – I’d like to give you a small preview of what’s coming. New features include, among others:

  • 🌈 Updated design that feels right at home among your Liquid Glass apps (while still staying true to Yonks).
  • 📆 Filters for all, past and future counters directly in the overview (above the list).
  • 📦 Categories! Counters can now be assigned to any number of freely configurable categories, which can also be selected directly above the list (see also categorized items).
  • ↕️ Sorting of counters directly from the overview (top right).
  • 🔍 Search that scans all information within your counters (top right).

There’s still a bit of fine-tuning needed for some new features not mentioned here, but once that’s done, the update will soon make its way to a smartphone near you. 🤗

Ich verwende ja einen nicht zu unterschätzenden Anteil meiner kognitiven Kapazitäten darauf, über Apps nachzudenken (🙈). Vielleicht sollte ich dieses Jahr ähnlich wie Apples »App Store Award Winners« einfach auch mal meine Apps des Jahres zusammenstellen?

„back­log­gen statt web­log­gen“

Felix verweist heute auf eine seiner t3n-Kolumnen, in der er erklärt, warum er sich dank Aufschiebens nicht mehr aufrege. Darin beschreibt er dann auch, wie sich diese Prokrastinationsmaxime auf sein Bloggen auswirkt:

Mitt­ler­wei­le blog­ge ich fast nur noch auf­schie­bend: Ich set­ze mir Le­se­zei­chen und no­tie­re mir Sa­chen, über die ich schrei­ben könn­te, und schie­be sie dann vor mir her – bis ich sie im Back­log ver­ges­se: back­log­gen statt webloggen.

Und mit „backloggen statt webloggen“ beschreibt er, ohne dass es mir hier um Empörung geht, ziemlich genau das, was ich hier auch betreibe. 50 bis 60% meiner potentiellen Posts verlassen niemals meinen Kopf, meine Bookmarks* oder meinen Entwurfsordner**. Arbeit und Leben (oder, im Urlaub, Schlaf!) kommen dazwischen und lassen mich die Posts vergessen oder später an ihrer Relevanz zweifeln. Und ich möchte mir das gar nicht selbst ankreiden, sondern finde einfach schön, dass ich das Verhalten dank Felix nun umschrieben weiß.


* Aber um hier doch noch etwas rauszuziehen: Capture! Eine kleine, feine Apple-OS-App, die das schnelle Reinstopfen von Links, auch in optionale Listen, ermöglicht. Diese Bookmarkstelle – „Möchte ich mir noch ansehen, aber nicht jetzt“ – hat mir in der Form ewig gefehlt, denn Artikel, die ich noch lesen möchte, wandern in GoodLinks, Videos in Play und Bookmarks für die Ewigkeit in Anybox.1 Capture nutze ich nun seit April und sortiere dort alle Links „dazwischen“ ein, z.B. in Inbox, Hypercode- oder Blogmaterial-Listen, die ich dann später erneut checke (oder eben nicht). Zuvor hatte ich dazu eine Liste in Things, deren Last mich in diesem produktiven Todo-Umfeld jedoch irgendwann erschlug. (Aktuell gibt es eine tonnenschwere, 865 Items umfassende Link-Liste in den Tiefen von Things.)

** All meine Texte leben (oder verbleiben) weiterhin in Drafts. Es bleibt die größte Empfehlung!

  1. Klar, fraglich ist, wie oft man sich diese anschaut, aber in Anybox lebt mein seit Jahrzehnten mitgenommenes del.icio.us- und später Pinboard-Archiv lokal und iCloud-gesynct weiter. []
Aufgeschoben ist gut aufgehoben (t3n 62) | OpenGraph Preview Image
wirres.net

Aufgeschoben ist gut aufgehoben (t3n 62)

„Din­ge ge­re­gelt krie­gen ohne ei­nen Fun­ken Selbst­dis­zi­plin“ – Kath­rin Pas­sig …

OpenAI acquires Apple Shortcuts Creators to bring deep Mac Integration to ChatGPT

Die Macher der App Workflow, die 2017 nach Aquihire die Grundlage für die Shortcuts-App (deutsch: Kurzbefehle) von Apple wurde, haben sich – nachdem sie ihre Apple-Zeit abgesessen haben – zuletzt wieder mit „Software Applications Incorporated“ selbständig gemacht und den hier auch gefeaturedten AI-Layer „Sky“ für macOS entwickelt, der bald erscheinen und AI-Funktionen systemweit und App-übergreifend bereitstellen soll.

Ich schrieb dazu im Mai, dass es „mich nicht wundern würde, wenn eine dieser Firmen [OpenAI, Google, Microsoft oder insbesondere Apple] (wieder) bei diesem Team zugreift“ und das ist nun geschehen. OpenAI war’s, die gerade im Rahmen der Veröffentlichung ihres aktuell Mac-exklusiven Chromium-Forks ChatGPT Atlas überall erzählen, „ChatGPT [is] evolving to become the operating system for your life“.

Für Menschen, die ein Apple-Life führen, könnte das seit heute ein bisschen mehr wahr werden.

OpenAI Acquires Apple Shortcuts Creators to Bring Deep Mac Integration to ChatGPT | OpenGraph Preview Image
macrumors.com

OpenAI Acquires Apple Shortcuts Creators to Bring Deep Mac Integration to ChatGPT

OpenAI today said that it has acquired Software Applications Incorporated and its AI app, Sky. Software Applications Incorporated and Sky were...

Yonks: Updates und Pricing-Strategien

Am Freitag ist Yonks v1.3.1 erschienen, nachdem Cinematze einen selten auftretenden, dann aber doch sehr ärgerlichen Bug beim Import/Export-Feature entdeckt hat und den dankenswerterweise meldete. 24h später war Matze dann Teil des TestFlight-Teams und der Fehler gefixed. Anschließend haben wir nur noch auf Apple gewartet.

Auch mit im Release: Jahre werden jetzt immer mit einer Dezimalstelle angezeigt, wenn ungleich Null (danke an Wayne für den Vorschlag, der es nämlich zu Recht merkwürdig fand, dass sein noch 16 jähriger Sohn bereits zu 17 Jahren aufgerundet wird 😅). Und im Emoji-Picker sind die Emojis etwas größer geworden.

Coming soon

Weil ich dann schon mal dran war, habe ich auch direkt an der v1.4.0 gewerkelt, die dann u.a. endlich ein URL Scheme (yonks://) und Spotlight-Support unter iOS mit sich bringt. Für das Release habe ich aber noch zwei, drei andere Features vorgesehen, sodass es noch etwas dauern wird bis es kommt.

Money, Money, Money

Ich überlege seit längerem, wie ich in Zukunft mit dem Preis von Yonks umgehen will. Als die App 2019 startete, waren App-Abos zwar auch schon die Norm, einen Einmalkauf fand ich in dem Umfeld aber persönlich besser, wie ich damals schrieb:

Yonks ist ganz bewusst eine kostenpflichtige App und kostet 2,29 Euro. Nicht weil ich damit reich werden will*, sondern weil Arbeit entlohnt werden muss und ich auf Tracking, Werbung oder In-App-Purchases verzichten wollte.

Das sehe ich auch bis heute so (auch wenn ich hauptberuflich natürlich auch andere Modelle mittrage) und im Gegensatz zu Dollar, Bitcoin & Co. ist Yonks auch überaus preisstabil: Es gab nur einen Sale zum 1. Geburtstag (1€), ansonsten waren es immer 2,29 Euro. Allerdings glaube ich, die App könnte eine deutlich höhere Verbreitung erreichen, indem sie, wie es heute auch Usus ist, for free mit Beschränkungen bereitgestellt wird. Sprich kostenloser Download, und dann sind nur 3 oder 4 Daycounter möglich. Wer mehr möchte, wird zur Kasse gebeten. Die Gesamt-Downloads wären sicherlich deutlich höher, dafür aber auch das Support-Aufkommen etc.

Ich überlege derzeit noch, wie ich es anstelle, dass Bestandskunden (immerhin ein paar Tausend!) ohne erneutes Payment alle Features nutzen können1, aber die Frage ist, ob das den Aufwand wert ist. Unter Android geht beispielsweise verkaufstechnisch nicht viel für Yonks: wenige Hundert User*innen gegen ein paar Tausend auf iOS (!). Oder vielleicht doch eher komplett kostenlos und dann ein Tip Jar anbieten?

Ich mag jedenfalls die Idee, dass ein 2-Euro-Kauf von vor sechs Jahren heute noch funktioniert wie am ersten Tag bzw. vielleicht sogar etwas besser. 😉

  1. Die Lösung ist vergleichsweise einfach: v1-Nutzer bekommen ein Update, das ihnen einen kostenlosen In-App-Purchase zuteil werden lässt. Wenn sie dann auf die Freemium-v2-Variante wechseln, haben sie mit besagtem IAP schon alles freigeschaltet. Jedoch unterscheiden sich iOS und Android hier im Flow. []

Es scheint aktuell größere Probleme mit macOS Tahoe und dem Einsatz von Apps zu geben, die veraltete Versionen des Cross-Platform-Frameworks Electron nutzen. Craig Hockenberry hat ein Detection-Script für diese Apps erstellt und bei mir sind einige betroffen. Was sich auch mit meiner Beobachtung deckt, dass auf dem M4 immer mal wieder die mit dem Script ausgemachten Apps einfrieren.

Das Problem ist mittlerweile aber wohl von Electron-Seite gefixed und sollte in den nächsten Tagen & Wochen durch Update der besagten Apps korrigiert werden. 🤞

Ein kleiner Milestone, der sich bald in euren Hosentaschen wiederfindet – zumindest wenn ihr Yonks-Nutzer*innen seid: Ich habe die technische Basis meiner seit Januar 2019 verfügbaren Daycounter-App für Android & iOS runderneuert. Die App funktioniert zwar auch bisher einwandfrei, aber damit ist sie nun auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

Das Ganze wird gerade noch getestet und in den nächsten Tagen mit Version 1.3.0 – dem insgesamt zwölften Update – auf beiden Plattformen veröffentlicht.

Update, 06.08.: Die Version 1.3.0 ist nun veröffentlicht und enthält u.a. eine neue Suche beim Emoji Picker, haptisches Feedback, ein In-App-Changelog, Support für Custom URL Schemes in den Counter-Notizen und einen verbesserten Export.

MacStories-Preview für „Sky for Mac“

 
(YouTube Direktlink)

Super spannender, erster Einblick von Federico Viticci in Sky, die neue macOS-App vom Team der ursprünglichen iOS-Automations-App Workflow, aus der dann die offizielle iOS-Shortcuts-App wurde. Dahinter verbirgt sich ein LLM-basierter Chatbot, der um den Kontext auf deinem macOS-Bildschirm, -Dateisystem, usw. weiß und dann entsprechend damit weiterarbeiten kann. Selbst­redend mit Integration weiterer Automationen, AppleScript und, natürlich, Shortcuts.

Quasi das, was OpenAI mit Work with Apps on macOS in ChatGPT oder Raycast mit AI Extensions versucht – nur halt für alles. Federico nennt das „Hybrid Automation“, bei der klassische Automation mit der Flexibilität von LLMs kombiniert wird. Etwas, was, wie er weiter schreibt, sicherlich auch Apple mit Apple Intelligence, OpenAI (siehe oben) oder Google und Microsoft versuchen werden. Weshalb es ihn und mich nicht wundern würde, wenn eine dieser Firmen – insbesondere Apple – (wieder) bei diesem Team zugreift.

Update, 24.10.2025: Uuuuuund sie wurden von OpenAI gekauft.

From the Creators of Shortcuts, Sky Extends AI Integration and Automation to Your Entire Mac | OpenGraph Preview Image
macstories.net

From the Creators of Shortcuts, Sky Extends AI Integration and Automation to Your Entire Mac

Over the course of my career, I’ve had three distinct moments in which I saw a brand-new app and immediately felt it was going to change how I used my computer – and they were all about empowering people to do more with their devices. I had that feeling the first time I tried Editorial,

Pocket is saying Goodbye: What you need to know

Mozilla schließt seinen „Read it later“-Dienst Pocket am 8. Juli, den es 2017 gekauft hat. Zwischenzeitlich hatte Pocket rund 17 Millionen Nutzer*innen. Der Gründer und ehemalige CEO Nate Weiner schreibt auf Threads recht wehmütig:

It’s hard to see this for a number of reasons, but I gotta say: Today it feels harder than ever to find and spend time with quality content on the Internet. At the same time, the technology for understanding content that we could have only dreamed of 10 years ago just exists off the shelf.

This strikes me not as a lack of opportunity, but a lack of vision.

Zustimmung. Anstatt etwas aus diesem Schatz an User-Interessen zu machen, den jede*r Nutzer*in dort individuell gepflegt hat, hat man den Service mit ausbleibender Weiterentwicklung oder gar Innovation zugrunde yahoo’ed™.

2013 war ich als geflüchteter Instapaper-User zunächst selbst jahrelang Pocket-User bin dann aber 2020 (und bis heute) zu GoodLinks gewechselt, das die Links & Artikel lediglich lokal bzw. in der eigenen iCloud sammelt.

Pocket is saying goodbye: What you need to know | Pocket Help | OpenGraph Preview Image
support.mozilla.org

Pocket is saying goodbye: What you need to know | Pocket Help

More information about the end of support for Pocket.

Raycast for iOS

Speaking of Raycast: Heute ist die iOS-App von Raycast erscheinen. Ich durfte sie bereits seit einigen Wochen benutzen und kann die Mobile App wirklich nur weiterempfehlen: Homescreen- und Dock-Material auf meinem iPhone und iPad!

Natürlich lässt sie sich nicht als Spotlight-Replacement nutzen und man kann keine Extension installieren, was aber geht ist für eine 1.0 überaus hilfreich: Zugriff auf die eigenen, gesyncten Quicklinks, Notizen, Snippets und – Game Changer – AI-Chats samt AI-Commands. Mit meinem „Raycast Pro + Advanced AI“-Abo habe ich jetzt sämtliche AI-Assistenten auch mobil in einer App vereint zugänglich. Und über die hervor­ragende Shortcuts-Integration können diese direkt in die eigenen iOS-Workflows eingebunden werden.

Was ich jetzt noch gerne hätte, wäre Zugriff/Sync auf meine Clipboard-History, sowie eine iOS-Tastatur mit der ich die AI-Tools (und potentielle History) direkt in jeder App benutzen kann.

Raycast for iOS | OpenGraph Preview Image
raycast.com

Raycast for iOS

Power of Raycast, now on iOS - AI, Notes, Snippets and Quicklinks always with you.