#apps (131)

Seite 1 von 14

Wero Tracker – European Payment Adoption Progress

Follow Wero’s rollout across Europe’s banks and online shops.

Ich habe beim letzten Di-Day, wie es sich gehört, Wero in Betrieb genommen und muss sagen, dass das aktuell eine mittelschwere Enttäuschung ist. Technisch mag das ja alles funktionieren und die Idee, sich von den US-Zahlungsdienstleistern abzukoppeln, ist überaus begrüßenswert. Aber wie so oft im europäischen Tagesgeschehen finden wir bei Wero ein zerstückeltes und unzugängliches Wirrwarr vor – weshalb es ja so einen Tracker braucht. (via chez @heibie)

Macht meine Bank mit? Vielleicht. Gibt es eine App? Nein. Also doch, aber nur, wenn du Postbank-Kunde bist. „Bei allen anderen teilnehmenden Banken findest du Wero in deiner Banking-App“ heißt es im letzten Screenshot des App-Store-Eintrags der App. Kann ich damit schon irgendwo bezahlen? Nicht wirklich, aber die Website verspricht: „Schon bald kannst du mit Wero auch im Geschäft bezahlen, und weitere spannende Features stehen bereits in den Startlöchern.“

Und in meiner Banking-App: habe ich Probleme, Wero wiederzufinden. Kein Wero-Menüpunkt, kein Icon, kein gar nichts auf erster Ebene oder gar prominent platziert. Ich erinnerte mich dann daran, dass ich bei der Aktivierung widerwillig feststellte, dass Wero direkt mit meinem Girokonto verknüpft ist (und nicht wie bei PayPal ein eigenes „Konto“ darstellt), was mich Wero dann auch wiederfinden ließ – innerhalb meines Girokontos. 🤷‍♂️

Nutzeransprache und UX sind hier aktuell überaus dürftig. Eine Ausweitung der App auf weitere Banken wäre wünschenswert. Die Integration in bestehende Banking-Apps muss prominenter, mehr on brand und intuitiver werden. Ich wüsste nicht, wie man das gerade guten Gewissens seinen Eltern oder nicht technisch affinen Freunden erklären sollte. Insofern wäre meine Empfehlung, abwarten und nichts tun – was aber auch genau das ist, was ich mit aktivier­tem Wero jetzt tun werde bzw. tun muss, weil ich kann es ja nirgendwo benutzen.

Wero Tracker - European Payment Adoption Progress | OpenGraph Preview Image
werotracker.eu

Wero Tracker - European Payment Adoption Progress

Track Wero payment adoption across European banks. See which banks support P2P, online, and in-store payments.

iPhanpy – The best Mastodon client now has an iOS version

TL;DR: I’ve just released an iOS version of Phanpy on the App Store and AltStore. It provides better performance and a Liquid Glass icon compared to the installed web app.

Phanpy ist schon lange mein Lieblings-Client für Mastodon auf dem iPhone, iPad und macOS (auf letzteren sogar im Dock) – bzw. überall, denn erstaun­licher­weise handelt es sich „nur“ um eine Web-App. Und ich würde sogar soweit gehen, dass Phanpy sogar einer der besten Microblogging-Clients ever ist. Der alleinige (!) Entwickler Chee Aun hat so viele kleine und große Ideen formvollendet und mit wahnsinnigem UX-Gespür umgesetzt, dass ich immer wieder freudig erstaunt bin.

Als Matt Fantinel also vor ein paar Wochen die Idee hatte, das Open-Source-entwickelte Phanpy in einen iOS-App-Wrapper zu bringen, war nicht nur Chee Aun, sondern auch ich begeistert – und einen Austausch und einen Fork später nutze ich bereits die TestFlight-Version von Matt.

Die iPhanpy getaufte iOS-App steht nun öffentlich zur Verfügung und wird bevorzugt – und heute ist ja schließlich auch wieder Di-Day! – kostenlos über den AltStore PAL angeboten, die übrigens auch Matts Apple-Developer-Account finanziert haben. Hier der AltStore-Direktlink, der aber nur bei installier­ter AltStore-App funktioniert. Alter­nativ gibt es iPhanpy aber auch im regulären App Store. Und natür­lich weiterhin als Web-App mit identischem Feature-Set.

The best Mastodon client now has an iOS version! - Matt Fantinel | OpenGraph Preview Image
fantinel.dev

The best Mastodon client now has an iOS version! - Matt Fantinel

Meet iPhanpy, the best way to use Phanpy on iOS.

KI-gestützte „Sprache zu Text“-Apps

App-Icon for Wispr Flow

Alex hatte drüben im iphoneblog vor ein paar Tagen einen erneuten Hinweis auf KI-gestützte Sprachdiktat-Apps. In dem Videobeitrag empfiehlt er Willow Voice. Davor hatte er bereits in seinem Premium-Feed, den ich selbstredend schon ewig abonniert habe, Wispr Flow empfohlen.

Letzteres nutze ich seit September. Seit November auch im kostenpflichtigen Abo, denn tatsächlich möchte ich die Funktion sowohl auf dem Desktop, als auch auf meinem Smartphone nicht mehr missen.

Auf macOS zeichnet die App bei gedrückter fn-Taste oder nach Double Press der fn-Taste zum Aktivieren / Deaktivieren auf, was ihr ins Mikrofon sprecht1 und fügt euch den verschrift­lichten Text anschließend – je nach Länge nach weniger oder mehr Sekunden – in das aktuell ausgewählte Textfeld ein. KI macht hier im Vergleich zu klassischer Diktat­software den Unter­schied, wie auch Alex bestätigt2, da sie (kleine) Korrekturen erlaubt und oftmals treff­sicherer ist. Für unbekannte Worte gibt es eigene Dictionaries, die auto­matisch erweitert werden. Selbst der Stil (casual, professionell, etc.) lässt sich oftmals sogar pro aktiver App, aus der heraus aufgezeichnet wird, vorgeben.

Unter iOS stellt Wispr Flow ein Keyboard bereit, über das systemweit die Spracheingabe getriggert werden kann. Eine Live-Aktivität zeigt dabei an, wie lange die App noch mithört, und lässt sich per Dynamic Island beenden. Unter den geltenden iOS-Vorgaben sicherlich die bestmögliche Implementierung.

Das Ganze ist für mich tatsächlich ein Game Changer, was meinen Textinput angeht. Während ich meine Blog­einträge noch gar nicht damit schreibe, verfasse ich während der Arbeit Tickets, Prompts und E-Mails oftmals direkt per (redigiertem) Voice-Diktat. Auf dem iPhone lasse ich mir meine Messaging-Antworten oftmals transkribieren, um nicht für jeden Blödsinn Sprach­nach­richten zu verschicken. Es ist sogar schon so weit, dass ich in unserem offenen Büro manchmal den Eindruck habe, dass ich durch das Tippen etwas ausge­bremst werde im Vergleich zum niemanden störenden Diktat im Homeoffice.3

That said: eine klare Empfehlung für derartige Software. In wenigen Monden wird die sicherlich durch gesher­lockedte KI-Diktat-Funktionen eher auf Betriebs­system­ebene wandern, bis dahin kann man aber auch jetzt schon vorzüglich mit seinem Device sprechen.45

Und wenn ihr (m)einen Affiliate-Link wollt, der euch einen Monat Wispr Flow Pro schenkt, dann dürft ihr den hier nehmen (Affiliate-Link).

Update, 31.01.: Ich habe ein paar über Nacht reingeschmuggelte Typos korrigiert (war wohl spät gestern) und noch einen Absatz zur Funktionsweise unter iOS ergänzt.

  1. Apropos Mikrofon: Da empfiehlt sich immerzu Micro Snitch von den Machern von Little Snitch, das euch auf macOS das sichere, globale Deaktivieren des Mikrofons erlaubt. []
  2. „Klar, das wird alles als AI und volle Kanne Produktivität verkauft. In der Praxis macht das aber ernsthaft einen Unterschied.“ Fun-fact: Das Zitat habe ich per Wispr Flow aus dem Video mithören und transkribieren lassen. []
  3. 😅 []
  4. 😅🙈 []
  5. Nicht auszudenken, wohin sowas in Kombination mit einem AI-Assistenten wie Clawdbot Moltbot OpenClaw führen würde bzw. wie das, wenn man diesen mit Sprach­funktionali­täten ausstattet, schon jetzt funktioniert. Ich empfehle gerade jedem diesen Artikel von Federico Viticci zum Einstieg ins Thema OpenClaw. []

The Next Version of Yonks

Seven years ago today, Yonks, my small day counter app for iOS & Android, was released. Over the past few weeks, I’ve been working on the next version, and today – on this special occasion – I’d like to give you a small preview of what’s coming. New features include, among others:

  • 🌈 Updated design that feels right at home among your Liquid Glass apps (while still staying true to Yonks).
  • 📆 Filters for all, past and future counters directly in the overview (above the list).
  • 📦 Categories! Counters can now be assigned to any number of freely configurable categories, which can also be selected directly above the list (see also categorized items).
  • ↕️ Sorting of counters directly from the overview (top right).
  • 🔍 Search that scans all information within your counters (top right).

There’s still a bit of fine-tuning needed for some new features not mentioned here, but once that’s done, the update will soon make its way to a smartphone near you. 🤗

Update, 20.02.2026: Here’s Part 2 of our Sneak Preview.

Ich verwende ja einen nicht zu unterschätzenden Anteil meiner kognitiven Kapazitäten darauf, über Apps nachzudenken (🙈). Vielleicht sollte ich dieses Jahr ähnlich wie Apples »App Store Award Winners« einfach auch mal meine Apps des Jahres zusammenstellen?

„back­log­gen statt web­log­gen“

Felix verweist heute auf eine seiner t3n-Kolumnen, in der er erklärt, warum er sich dank Aufschiebens nicht mehr aufrege. Darin beschreibt er dann auch, wie sich diese Prokrastinationsmaxime auf sein Bloggen auswirkt:

Mitt­ler­wei­le blog­ge ich fast nur noch auf­schie­bend: Ich set­ze mir Le­se­zei­chen und no­tie­re mir Sa­chen, über die ich schrei­ben könn­te, und schie­be sie dann vor mir her – bis ich sie im Back­log ver­ges­se: back­log­gen statt webloggen.

Und mit „backloggen statt webloggen“ beschreibt er, ohne dass es mir hier um Empörung geht, ziemlich genau das, was ich hier auch betreibe. 50 bis 60% meiner potentiellen Posts verlassen niemals meinen Kopf, meine Bookmarks* oder meinen Entwurfsordner**. Arbeit und Leben (oder, im Urlaub, Schlaf!) kommen dazwischen und lassen mich die Posts vergessen oder später an ihrer Relevanz zweifeln. Und ich möchte mir das gar nicht selbst ankreiden, sondern finde einfach schön, dass ich das Verhalten dank Felix nun umschrieben weiß.


* Aber um hier doch noch etwas rauszuziehen: Capture! Eine kleine, feine Apple-OS-App, die das schnelle Reinstopfen von Links, auch in optionale Listen, ermöglicht. Diese Bookmarkstelle – „Möchte ich mir noch ansehen, aber nicht jetzt“ – hat mir in der Form ewig gefehlt, denn Artikel, die ich noch lesen möchte, wandern in GoodLinks, Videos in Play und Bookmarks für die Ewigkeit in Anybox.1 Capture nutze ich nun seit April und sortiere dort alle Links „dazwischen“ ein, z.B. in Inbox, Hypercode- oder Blogmaterial-Listen, die ich dann später erneut checke (oder eben nicht). Zuvor hatte ich dazu eine Liste in Things, deren Last mich in diesem produktiven Todo-Umfeld jedoch irgendwann erschlug. (Aktuell gibt es eine tonnenschwere, 865 Items umfassende Link-Liste in den Tiefen von Things.)

** All meine Texte leben (oder verbleiben) weiterhin in Drafts. Es bleibt die größte Empfehlung!

  1. Klar, fraglich ist, wie oft man sich diese anschaut, aber in Anybox lebt mein seit Jahrzehnten mitgenommenes del.icio.us- und später Pinboard-Archiv lokal und iCloud-gesynct weiter. []
Aufgeschoben ist gut aufgehoben (t3n 62) | OpenGraph Preview Image
wirres.net

Aufgeschoben ist gut aufgehoben (t3n 62)

„Din­ge ge­re­gelt krie­gen ohne ei­nen Fun­ken Selbst­dis­zi­plin“ – Kath­rin Pas­sig …

OpenAI acquires Apple Shortcuts Creators to bring deep Mac Integration to ChatGPT

Die Macher der App Workflow, die 2017 nach Aquihire die Grundlage für die Shortcuts-App (deutsch: Kurzbefehle) von Apple wurde, haben sich – nachdem sie ihre Apple-Zeit abgesessen haben – zuletzt wieder mit „Software Applications Incorporated“ selbständig gemacht und den hier auch gefeaturedten AI-Layer „Sky“ für macOS entwickelt, der bald erscheinen und AI-Funktionen systemweit und App-übergreifend bereitstellen soll.

Ich schrieb dazu im Mai, dass es „mich nicht wundern würde, wenn eine dieser Firmen [OpenAI, Google, Microsoft oder insbesondere Apple] (wieder) bei diesem Team zugreift“ und das ist nun geschehen. OpenAI war’s, die gerade im Rahmen der Veröffentlichung ihres aktuell Mac-exklusiven Chromium-Forks ChatGPT Atlas überall erzählen, „ChatGPT [is] evolving to become the operating system for your life“.

Für Menschen, die ein Apple-Life führen, könnte das seit heute ein bisschen mehr wahr werden.

OpenAI Acquires Apple Shortcuts Creators to Bring Deep Mac Integration to ChatGPT | OpenGraph Preview Image
macrumors.com

OpenAI Acquires Apple Shortcuts Creators to Bring Deep Mac Integration to ChatGPT

OpenAI today said that it has acquired Software Applications Incorporated and its AI app, Sky. Software Applications Incorporated and Sky were...

Yonks: Updates und Pricing-Strategien

Am Freitag ist Yonks v1.3.1 erschienen, nachdem Cinematze einen selten auftretenden, dann aber doch sehr ärgerlichen Bug beim Import/Export-Feature entdeckt hat und den dankenswerterweise meldete. 24h später war Matze dann Teil des TestFlight-Teams und der Fehler gefixed. Anschließend haben wir nur noch auf Apple gewartet.

Auch mit im Release: Jahre werden jetzt immer mit einer Dezimalstelle angezeigt, wenn ungleich Null (danke an Wayne für den Vorschlag, der es nämlich zu Recht merkwürdig fand, dass sein noch 16 jähriger Sohn bereits zu 17 Jahren aufgerundet wird 😅). Und im Emoji-Picker sind die Emojis etwas größer geworden.

Coming soon

Weil ich dann schon mal dran war, habe ich auch direkt an der v1.4.0 gewerkelt, die dann u.a. endlich ein URL Scheme (yonks://) und Spotlight-Support unter iOS mit sich bringt. Für das Release habe ich aber noch zwei, drei andere Features vorgesehen, sodass es noch etwas dauern wird bis es kommt.

Money, Money, Money

Ich überlege seit längerem, wie ich in Zukunft mit dem Preis von Yonks umgehen will. Als die App 2019 startete, waren App-Abos zwar auch schon die Norm, einen Einmalkauf fand ich in dem Umfeld aber persönlich besser, wie ich damals schrieb:

Yonks ist ganz bewusst eine kostenpflichtige App und kostet 2,29 Euro. Nicht weil ich damit reich werden will*, sondern weil Arbeit entlohnt werden muss und ich auf Tracking, Werbung oder In-App-Purchases verzichten wollte.

Das sehe ich auch bis heute so (auch wenn ich hauptberuflich natürlich auch andere Modelle mittrage) und im Gegensatz zu Dollar, Bitcoin & Co. ist Yonks auch überaus preisstabil: Es gab nur einen Sale zum 1. Geburtstag (1€), ansonsten waren es immer 2,29 Euro. Allerdings glaube ich, die App könnte eine deutlich höhere Verbreitung erreichen, indem sie, wie es heute auch Usus ist, for free mit Beschränkungen bereitgestellt wird. Sprich kostenloser Download, und dann sind nur 3 oder 4 Daycounter möglich. Wer mehr möchte, wird zur Kasse gebeten. Die Gesamt-Downloads wären sicherlich deutlich höher, dafür aber auch das Support-Aufkommen etc.

Ich überlege derzeit noch, wie ich es anstelle, dass Bestandskunden (immerhin ein paar Tausend!) ohne erneutes Payment alle Features nutzen können1, aber die Frage ist, ob das den Aufwand wert ist. Unter Android geht beispielsweise verkaufstechnisch nicht viel für Yonks: wenige Hundert User*innen gegen ein paar Tausend auf iOS (!). Oder vielleicht doch eher komplett kostenlos und dann ein Tip Jar anbieten?

Ich mag jedenfalls die Idee, dass ein 2-Euro-Kauf von vor sechs Jahren heute noch funktioniert wie am ersten Tag bzw. vielleicht sogar etwas besser. 😉

  1. Die Lösung ist vergleichsweise einfach: v1-Nutzer bekommen ein Update, das ihnen einen kostenlosen In-App-Purchase zuteil werden lässt. Wenn sie dann auf die Freemium-v2-Variante wechseln, haben sie mit besagtem IAP schon alles freigeschaltet. Jedoch unterscheiden sich iOS und Android hier im Flow. []

Es scheint aktuell größere Probleme mit macOS Tahoe und dem Einsatz von Apps zu geben, die veraltete Versionen des Cross-Platform-Frameworks Electron nutzen. Craig Hockenberry hat ein Detection-Script für diese Apps erstellt und bei mir sind einige betroffen. Was sich auch mit meiner Beobachtung deckt, dass auf dem M4 immer mal wieder die mit dem Script ausgemachten Apps einfrieren.

Das Problem ist mittlerweile aber wohl von Electron-Seite gefixed und sollte in den nächsten Tagen & Wochen durch Update der besagten Apps korrigiert werden. 🤞