Speaking of Liquid Glass, hier ein hervorragendes, 10 minütiges Video vom empfehlenswerten YouTube-Channel Design Lovers von Ilia Werner über die Geschichte von durchsichtigen, glasähnlichen Interface-Designs: von OS Xs Aqua zu Windows Vistas Aero bis heute.
#apple (254)
Liquid Glass. Why?
Craig Hockenberry, seineszeichens Entwickler bei der Iconfactory, fragt sich, warum es Apples neue Designsprache, Liquid Glass, überhaupt braucht:
I’m unaware of anyone outside of Apple who’s thinking “we really need to have more fluid glass in our designs”. Of particular note during the introduction is how much time they spend showing off glass blocks and talking about the physical effect itself. While not addressing the most important question: “why do we need this?”
And I’m pretty sure the answer is “we don’t”. The answer is “Apple does.”
Seine Vermutung: Apple braucht es, weil künftige Hardware besser damit funktionieren und harmonieren wird. Etwa weil die Bezels immer kleiner werden und Flexible OLEDs den Übergang zwischen Rahmen und Software weiter verschwinden lassen werden.
Da ist sicher – auch in Anbetracht des iPhone 17 Air – einiges dran. Hauptsächlich liegt Liquid Glass aber meines Erachtens in einem vergangenen, bereits releasten Produkt. Nämlich der Apple Vision Pro, die vor über anderthalb Jahr erschien, aber nicht annähernd so abgehoben ist wie Apple das antizipiert hat. Dennoch wurde hier die Designrichtung bereits in die Wege geleitet, und kommende Virtual- oder Augmented-Reality-Produkte von Apple werden – im Formfaktor einer regulären Brille –, wie gemacht für flüssiges Glas sein. Mehr in your face geht es eigentlich nicht. Literally.
Liquid Glass. Why? • furbo.org
Whether you love it or hate it, there is no shortage of opinion on Liquid Glass. I have thoughts about what it is, but today I want to focus on why it exists. Apple’s public rationale for the new design language is that it offers a universal solution across platforms that takes advantage of rec...
The Tim Cook Era Is Fully Cemented
On 16 September 1997, Steve Jobs became interim CEO of Apple. 5,090 days later, he handed the reins to Tim Cook, weeks before he died.
5,090 days after 24 August 2011 is today. The Cook era is now as long as the Jobs renaissance era.
Tim Cook ist seit gestern genau so lange (bzw. heute länger) im Amt als Steve Jobs nach seiner Rückkehr zu Apple. 🤯
The Tim Cook Era Is Fully Cemented – Pixel Envy
On 16 September 1997, Steve Jobs became interim CEO of Apple. 5,090 days later, he handed the reins to Tim Cook, weeks before he died. 5,090 days after 24 August 2011 is today. The Cook era is now as long as the Jobs renaissance era. Just as it is baffling to consider how much time […]
AppleCare One
Apple hat diese Woche in den USA einen monatlich zu entrichtenden AppleCare-Plan namens „AppleCare One“ eingeführt, der für 20 Dollar drei Geräte umfasst. Weitere Geräte können für 6$/Monat ergänzt werden.
Wenn ich auf meine hiesige Apple-Landschaft blicke, die außer der Vision Pro so ziemlich jedes Gerät umfasst, würde sich das für mich schon lohnen, denn aktuell und vor allem seit Kind „versichere“ ich immer die beweglichen Güter, sprich iPhone, iPad Pro und MacBook Pro. Das liegt bei derzeit rund 380 Euro pro Jahr, womit selbst 240€/Jahr super attraktiv wären.
Dürfte also gerne auf Deutschland ausgeweitet werden, Tim Apple.
Proposal For A New Finder Icon
Apple could very easily keep the icon’s historical appearance without compromising the Liquid Glass aesthetic by just… flipping the color palette.
Viel besser.
Update, 24.06.: macOS Tahoe Beta 2 macht es dem hiesigen Finder-Entwurf nach und entschärft die Liquid-Glass-ificiation™ dadurch natürlich, hat aber dennoch einige Probleme.
Proposal For A New Finder Icon
I would like to present, in response to the widely criticized Finder icon in macOS Tahoe Developer Beta 1, the icon I created in literally fifteen minutes.
The Talk Show Live from WWDC 2025
Zur Vervollständigung der WWDC-Woche gehört natürlich wie jedes Jahr die Live Talk Show von und mit John Gruber of Daring Fireball1. In den letzten zehn Jahren gaben sich dort die höchsten Executives von Apple die Klinke in die Hand, in diesem Jahr ist Gruber in Ungnade gefallen, nachdem er Demos und Marketing von Apple Intelligence, die im letzten Jahr angekündigt und in dem Umfang bisher nicht veröffentlicht wurden, in „Something Is Rotten in the State of Cupertino“ zu Recht als Vaporware bezeichnete. Woraufhin man die Tradition seitens Apple nun brach und nicht mehr an dem Live-Podcast teilnahm.
Die Nichtteilnahme ist dementsprechend – neben den WWDC-Ankündigungen – auch dominierendes Thema der Show, für die Gruber die von mir sehr geschätzten Techjournalist*innen Joanna Stern vom Wall Street Journal und Nilay Patel von The Verge gewinnen konnte. Der Unterhaltung tat das entsprechend keinen Abbruch, wurde Joanna Stern doch kurzfristig von Apple zum Interview mit den vorherigen Talk-Show-Stammgästen Craig Federighi und Greg „Jos“ Joswiak geladen – und channelte mit ihren kritischen Fragen einfach Gruber.
Gruber sagt während der Show, er äußere sich nicht zu der Absage, um zwei Minuten später doch verklausuliert darzustellen, dass Apple wegen seiner kritischen Einordnung verstimmt sei. Stern und Patel lassen anschließend keinen Zweifel offen, dass sich Apple damit keinen Gefallen getan hat.
- Neuerdings mit der Tagline: „Very insightful and not negative“. [↩]
The Talk Show Live From WWDC 2025
Recorded in front of a live audience at The California Theatre in San Jose Tuesday evening, special guests Joanna Stern and Nilay Patel join John Gruber to d...
Everything Apple plans to show at its iOS 26-focused WWDC 2025 event
Mark Gurman spoilert die morgige WWDC-Keynote. Wie vermutet und befürchtet wird es neben der neuen Designsprache nicht viel geben, bei AI gerät man weiterhin ins Hintertreffen. In Bits und so #952 munkelte man bereits: Die Apple Executives besuchen Grubers Live-Talk-Show wohl nicht, weil es dieses Jahr einfach nicht viel Substanzielles zu erzählen gibt.
Update, 09.06.2025: Ich habe die Keynote auf Mastodon live begleitet und dort so zusammengefasst:
Halten wir fest: Bisschen AI, Liquid Glass (Windows Vista done right), Karaoke, macOS Shortcuts- und Spotlight-Improvements und Sherlocking, besseres Multitasking und Dateimanagement auf iPadOS.
Everything Apple plans to show at its iOS 26-focused WWDC 2025 event
Company set to highlight software redesigns as it remains on sidelines of AI revolution.
MacStories-Preview für „Sky for Mac“
Super spannender, erster Einblick von Federico Viticci in Sky, die neue macOS-App vom Team der ursprünglichen iOS-Automations-App Workflow, aus der dann die offizielle iOS-Shortcuts-App wurde. Dahinter verbirgt sich ein LLM-basierter Chatbot, der um den Kontext auf deinem macOS-Bildschirm, -Dateisystem, usw. weiß und dann entsprechend damit weiterarbeiten kann. Selbstredend mit Integration weiterer Automationen, AppleScript und, natürlich, Shortcuts.
Quasi das, was OpenAI mit Work with Apps on macOS in ChatGPT oder Raycast mit AI Extensions versucht – nur halt für alles. Federico nennt das „Hybrid Automation“, bei der klassische Automation mit der Flexibilität von LLMs kombiniert wird. Etwas, was, wie er weiter schreibt, sicherlich auch Apple mit Apple Intelligence, OpenAI (siehe oben) oder Google und Microsoft versuchen werden. Weshalb es ihn und mich nicht wundern würde, wenn eine dieser Firmen – insbesondere Apple – (wieder) bei diesem Team zugreift.
Update, 24.10.2025: Uuuuuund sie wurden von OpenAI gekauft.
From the Creators of Shortcuts, Sky Extends AI Integration and Automation to Your Entire Mac
Over the course of my career, I’ve had three distinct moments in which I saw a brand-new app and immediately felt it was going to change how I used my computer – and they were all about empowering people to do more with their devices. I had that feeling the first time I tried Editorial,
AIMLess
The Informer hat einen interessanten, gepaywallten Scoop gelandet, den John Grubber hier zusammenfasst:
Während OpenAI & Co. in den letzten Jahren einen Erfolg nach dem anderen feiern konnten, hat die Abteilung bei Apple, die damit betraut war, Siri zu verbessern – genannt „AI/ML“ (Artificial Intelligence and Machine Learning), unter völlig fehlgeleiteter Führung die völlig falschen Prioritäten verfolgt. Zum Beispiel Siris qualitativ fragwürdige Antworten beschleunigt oder das „Hey“ im „Hey Siri“-Aktivierungskommando gestrichen.
Among engineers inside Apple, the AI group’s relaxed culture and struggles with execution have even earned it an uncharitable nickname, a play on its initials: AIMLess
Um dem Versagen entgegenzuwirken hat man in einer anderen Abteilung, den Craig Federighi zugeordneten „Intelligent Systems“, hunderte AI-Entwickler eingestellt und diese nun damit betraut, zu tun, „whatever it takes to build the best AI features“. Was konkret wohl bedeutet, sich auch auf die Open-Source-Lösungen anderer Hersteller zu verlassen.
Verrückt, dass so eine Missplanung auch beim Maßstab von Apple immer noch passieren kann. Aber vermutlich nichts, was eine Milliarde nicht lösen könnte. Oder?
HomePad
Der stets gut informierte Mark Gurman hat vor kurzem die Spekulationen für ein Home-Tablet von Apple entfacht, das sich wie ein kleineres, quadratisches iPad mit Fokus auf Apple Intelligence- und HomeKit-Features gestalten soll. Andreas von Spiel und Zeug, der audiovisuellen Pflichtlektüre der deutschen Smarthome-Ernstmeiner, hat die Gerüchte zum „HomePad“ in diesem Video zusammengefasst. MacRumors in diesem Artikel (mit einem furchtbaren Produkt-Rendering) ebenso.
Wir leben seit 10 Jahren in einem ziemlich vollausgestatteten Smarthome, haben ein halbes Dutzend HomePods in Betrieb und stets ein ausgemustertes iPad als Steuerzentrale in der Küche positioniert. Wenn ich dieses iPad und darüber hinaus vielleicht auch noch das ein oder andere Zimmer mit einem Display ausstatten könnte, das uns Zugriff auf die Home-App bringt, wäre das highly appreciated.
Das beschnittene homeOS klingt zwar ein bisschen wie ein CarPlay, aber selbst das nutze ich täglich & gerne (auch wenn ich unterwegs gerne ein paar mehr Features hätte, aber wer weiß, vielleicht bekommt man die ja mit dem Apple Intelligence-Ausbau) und vermutlich ist das in v1 auch ausreichend.