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50 Years of Thinking Different

Fifty years ago in a small garage, a big idea was born. Apple was founded on the simple notion that technology should be personal, and that belief – radical at the time – changed everything.

„Letter from Tim“ zum bevorstehenden 50 jährigen von Apple am 1. April. Schöne Referenz, aber ansonsten so austauschbar wie Cook selbst (womit ich aber nur sein Auftreten meine, denn tatsächlich ist er sicherlich unverzichtbar für den Siegeszug von Apple gewesen).

Und falls ihr euch das auch gefragt habt: die hier aufgegriffene, ikonische Think Different-Kampagne ist erst von 1997 und damit nur 29 Jahre alt.

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apple.com

50 Years of Thinking Different

Read a letter from CEO Tim Cook as he reflects on 50 Years of Apple.

Lil Finder Guy

Rendering des bisher nicht weiter bekannten Lil Finder Guy.

Little is known about Lil Finder Guy, which is not its official name (I think), that first appeared the same day Apple debuted the MacBook Neo. It has appeared in the corner of one TikTok post by Apple […].

Basic Apple Guy hat dem neuen, bisher unbe­kann­ten Apple-Maskottchen hinterher recher­chiert und ihm dann kurzer­hand selbst Leben einge­haucht.

Drei interessante Tech-News von heute:

  • Apple hatte heute seinen iPad-Moment für Laptops und hat das MacBook Neo vorgestellt: Ein MacBook auf Basis des iPhone-Chips (!)1 zum Kampf­preis von 599 US-Dollar bzw. hierzulande 699 Euro. Wir dürften hier den sich am besten verkaufenden Laptop ever sehen und den ultimativen Chromebook-Killer. Der Werbespot ist toll, die Details sind toll, es scheint hochwertig produziert zu sein und kann sogar ein externes 4K-Display betreiben. Endlich das MacBook für normale Menschen.
  • Raycast hat Glaze vorge­stellt: Eine AI-Desktop-Anwendung, die Desktop-Anwendungen baut. Keine Browser-basierten Apps, sondern Desktop-Apps für Mac und Windows. Fraglich ist natürlich, ob darin nicht doch Web-Technologien stecken, schließlich sind die Raycast-Extensions2 auch in einer Mischung aus React und nativem Code geschrieben. Ähnliche und ebenfalls spannende Konzepte gibt es auch auf Mobile, aber Raycast hat halt schon bewiesen, dass sie sowas inkl. Store bewerk­stelligen können. Hier ein First Look mit Raycasts Pedro.
  • Accenture, der weltweit agierende IT-Dienstleister mit 800.000 Mitarbei­tenden (davon mehr 11.000 in Deutschland) wird in meiner Branche – und von mir – gerne anekdotisch damit in Verbindung gebracht, den schlechtes­ten Website-Relaunch aller Zeiten hinge­legt haben. Jetzt haben sie jeden­falls Ookla, den Betreiber von Speedtest.net gekauft, was natürlich gut ist, wenn man diverse Tele­kommunikations­unter­nehmen zu seinen Kunden zählt. Man sollte sich nun nach alter­nativen Speed­tests umsehen, denn neutral muss das alles nicht mehr unbedingt sein.
  1. Konkret der A18 Pro vom iPhone 16 Pro. []
  2. Wie z.B. unsere Raycast-Extension für awork. </sales-pitch> []

Letters to a Young Creator

Letters to a Young Creator is a collection of honest perspectives on what it takes to make something great, written by people who have done it before. 

Projekt vom Steve Jobs Archive (siehe auch diesen Post), in dem berühmte Persönlichkeiten wie Tim Cook, Jony Ive, Dieter Rams, Ed Catmull oder Steve Jobs‘ Schwester Mona Simpson sich in Einsicht teilenden Briefen an die Stipendiat*innen des SJA Fellowships wenden, ein Förderprogramm für „young creators working at the intersection of technology and the liberal arts“.

Neben der Website auch kostenlos auf Apple Books und als EPUB verfügbar.

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letters.stevejobsarchive.com

Letters to a Young Creator

Letters to a Young Creator is a collection of honest perspectives on what it takes to make something great, written by people who have done it before. Featuring Tim Cook, Jony Ive, Bob Iger, Paola Antonelli, Jon M. Chu, Es Devlin, and many, many more.

iPhone and iPad approved to handle classified NATO information

Die Apple-Geräte sind nach Prüfung vom BSI die ersten Endkunden­geräte, die ohne spezielle, weitere Software oder Einstellungen für sicher genug befunden wurden, um bei der NATO zum Einsatz zu kommen. Für die NATO-Mit­arbeiten­den unter euch sicherlich eine gute Information, für den Rest von uns aber auch, weil dann sollte es sicher­heits­technisch auch bei uns keine Total­katas­trophe sein.

Aber: NATO halt – wer weiß, wie lange wir sie noch haben? John Gruber ordnet es wie folgt ein (😂):

That’s nice, but the iPhone is only the second phone to be approved for handling classified information for the Board of Peace. The first, of course, was the T1.

Apropos Apple-Newsroom: Diese Woche ging eine Apple-Newsroom-Rickroll mit den dortigen Open-Graph-Tags rum. Hat man nämlich einen Suchlink aus dem Newsroom geteilt, bekam man z.B. folgende Vorschau zu sehen:

Open-Graph-Vorschaubild, in dem der Suchbegriff mit im Titel ausgegeben wird.

Ein großer Spaß, aber mittlerweile nicht mehr möglich. Ansonsten hätte ich hier mit „German Blogger Stefan Grund becomes next Apple CEO“ eröffnet.

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apple.com

iPhone and iPad approved to handle classified NATO information

Today, Apple announced iPhone and iPad are the first and only consumer devices in compliance with information assurance requirements of NATO nations.

Apple will kill iPadOS

Hot Take von Matt Bircher: Apple wird iPadOS zugunsten von iOS auf den Normalo-iPads und macOS auf dem iPad Pro einstellen. Nicht dieses Jahr, nicht nächstes, aber mittelfristig.

Er argumentiert, dass mit dem bevorstehenden Foldable iPhone die gleiche Display-Größe die aktuell exklusiv auf iPadOS läuft, nun auch auf iOS Einzug findet. Und dass iPadOS einerseits von den Pros für jedes macOS-ähnliche Feature gefeiert wird, während andererseits reguläre Nutzer*innen unter der steigenden Komplexität leiden – was sicherlich beides stimmt. Und wie wir wissen, belegt der Window-Management-Switcher ja ohnehin schon das Totalversagen.

Ich glaube, Matt hat recht. Was er aber ein bisschen außen vor lässt: iPadOS stammt nicht nur von iOS ab, sondern ich würde darauf wetten, dass es weiterhin iOS ist – so wie Windows XP eigentlich Windows NT war. Feature Flags und Treeshaking mögen die Mac-ähnliches Features aus der Smartphone-Variante von iOS rausstrippen, aber es dürfte ein Leichtes sein, diese wieder zu aktivieren.

Während iOS also wieder mächtiger1 und macOS touchlastiger werden dürfte, wird iPadOS der Geschichte angehören. Konsequenterweise würde Apple seine Produktpalette dann etwas anpassen oder umbenennen – MacPad, wäre mein Vorschlag – aber die Apple-eigene Nomenklatur folgt bekanntlich anderen Regeln.

  • iPhone mit iOS → iPad mit iOS → MacPad (formerly iPad Pro) mit macOS → MacBook & Macs (ohne Touch) mit macOS

So könnte die Produktpalette dann beispielsweise aussehen. Denn so sinnvoll ich einen Touch-Mac auch halte, warum der in Form eines MacBooks mit fest verbauter Tastatur kommen sollte, erschließt sich mir noch nicht. Eher werden alle Apple-Devices zum optionalen, touch-basierten Zusatzdisplay für die Macs.

  1. Externer Monitor-Support für’s Foldable iPhone anyone? []
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birchtree.me

Apple will kill iPadOS

How's this for a hot take to start the weekend: I think Apple is going to discontinue iPadOS. I know, I know, it's a big swing, but put the pitchforks away and hear me out. iPadOS, as it exists now, is being stretched too thin. The idea of having one

Kopfhörernutzungsstatistik

Interessanter Fun-Fact von Alex im iphoneblog: Die Apple Health-App erfasst unter „Kopfhörer­geräusch­pegel“ die Zeit, in der eure Kopfhörer Audio wieder­gegeben haben. Bei Alex sind’s volle 4 Tage pro Monat. Die waren es bei mir 2024 auch, 2025 waren es nur knapp 3 Tage. Höchstwert war mit knapp 6,5 Tagen 2020 als quasi jedes Gespräch digital stattfand.

Seit Mai 2017 sind meine Kopfhörer mit Ausnahme des beyerdynamic-Gaming-Headsets an PlayStation und Xbox ausschließlich AirPods. Erst die Originalen, dann zwei Paar Pro, die Pro 2, Max und aktuell die Pro 3. Besagte Apple Health-Statistik geht bis September 2019 zurück.

RemoveWindowsAI: Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11

The current 25H2 build of Windows 11 and future builds will include increasingly more AI features and components. This script aims to remove ALL of these features to improve user experience, privacy and security.

Ich nutze seit 20 Jahren hauptsächlich OS X / macOS und ca. seit 15 Jahren gar kein Windows mehr, aber ich hörte von meinen Kolleg*innen, dass die dortige AI-Integrationen und das diesbezügliche Upselling nicht wirklich gut seien. Von daher klingt dieses Skript sehr gut.

Und vielleicht brauchen wir sowas dann in Zukunft auch für Google Intelligence auf macOS?

Update, 12 Uhr: Passend dazu hat Volker heute ein Tool verlinkt, das beim weiteren Aufräumen von Windows 11 hilft: Winslop, was ein wunderbar-tragischer Name für so eine Software ist.

GitHub - zoicware/RemoveWindowsAI: Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11 | OpenGraph Preview Image
github.com

GitHub - zoicware/RemoveWindowsAI: Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11

Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11 - zoicware/RemoveWindowsAI

20 Years of Digital Life, Gone in an Instant, thanks to Apple

Der Australier Paris Buttfield-Addison ist seit über 20 Jahren Apple-Enthusiast, hat tausende Dollar in verschiedene das Ökosystem und Downloads investiert und ist darüber hinaus Autor von Objective-C- und Swift-Programmierbüchern. Nachdem er nun eine scheinbar kompromittierte Apple-Prepaid-Karte gekauft hat, wurde seine Apple-ID gesperrt – und der First Level Support scheitert an Verständnis, Lösung oder ordentlicher Weitergabe. Ein digitaler Albtraum. (via vowe)

Die Geschichte reiht sich (jedoch ohne politischen Hintergrund) in die des Falls des französischen Richters Nicolas Guillou vom Internationalen Strafgerichtshof ein, der von den USA sanktioniert, nachdem dieser Haftbefehle u.a. gegen den israelischen Premierminister erlassen hat. In der Folge wurden seine Online-Dienste wie Amazon, Airbnb und Expedia gesperrt, ebenso seine Visa- und Mastercard-Kreditkarten, sowie PayPal-Konten, was einem Ausschluss aus dem internationalen Finanzsystem und Unterbinden digitaler Teilhabe gleichkommt.

Update, 27.12.: Auf Mastodon hat mich Mere Civilian auf sein sehr ähnlich gelagertes Problem aufmerksam gemacht, wonach auch seine Apple-ID gesperrt wurde. Auch hier scheiterte der Support, erst das Auftauchen von Ansprechpartnern der Apple Executive Relations brachte schließlich Abhilfe. Warum der Account genau geschlossen wurde, blieb jedoch unklar.

Paris Buttfield-Addison hat mittlerweile auch ein Update in seinem Artikel veröffentlicht, wonach auch er – nach großer Presse­bericht­erstattung – von einem Executive Relations-Vertreter kontaktiert worden sei, der den Account dann auch wiederherstellen konnte. Grund hier war wohl, wie vermutet, eine bereits eingelöste Gift Card. Warum das jedoch zu so einem drastischen Schritt führt, bleibt weiterhin besorgniserregend.

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hey.paris

20 Years of Digital Life, Gone in an Instant, thanks to Apple

Summary: A major brick-and-mortar store sold an Apple Gift Card that Apple seemingly took offence to, and locked out my entire Apple ID, effectively bricking my devices and my iCloud Account, Apple Developer ID, and everything associated with it, and I have no recourse. Can you help? Email paris ...