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Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin

Und es geht weiter: Auch bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wird die AfD mit – Stand 23 Uhr – 38,3 Prozent stärkste Kraft, gefolgt von Manuela Schwesigs SPD mit immerhin 35,4 Prozent. Die CDU fährt derweil ihr schwächstes Ergebnis aller Zeiten ein: 4,9 Prozent und damit unter der 5-Prozent-Hürde (zuvor 9,0 Prozent in Bremen 1951).

Was mich ja neben all dem Faschismus, Rassismus, dem Unsinn und der Unfähigkeit am meisten an der AfD stört, ist, dass ich mittlerweile sogar hoffe, die CDU hole bessere Ergebnisse. Oh Mann.

In Berlin gab’s derweil einen bunten Blumenstrauß an – außer auf Platz 3 mit 16,3 Prozent für die AfD – immerhin demokratischen Parteien, angeführt von der Linken mit 25,6 Prozent.

Peinliche Panne: Merz halbiert versehentlich falsche Partei

Kann ja mal passieren: Friedrich Merz, der vor Jahren erklärt hatte, er könne die AfD halbieren und die CDU wieder über 40 Prozent bringen, hat heute – offenbar versehentlich – die CDU halbiert und die AfD über 40 Prozent gebracht.

Man kann das ja nur noch mit Satire aushalten.

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Peinliche Panne: Merz halbiert versehentlich falsche Partei

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AfD-Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte

Das Ergebnis des Gutachtens ist eindeutig: Die AfD ist verfassungswidrig.

Sie fordern richtigerweise dazu auf, seinem Abgeordneten zu schreiben und auf das Gutachten aufmerksam zu machen, um so hoffentlich ein Verbots­verfahren anzu­stoßen.

Das habe ich gerade auch getan. Nachdem ich aber mit meinem CDU-Abgeordneten bereits in einem „Ja, aber ich bewege mich kein Stück“-Austausch bezüglich der Legali­sierung von Schwanger­schafts­abbrüchen war, setze ich nicht allzu große Hoffnung in ihn.

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afd-gutachten.de

Das AfD-Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte

Das AfD-Gutachten ist die bislang umfassendste und juristisch anspruchsvollste Untersuchung der AfD. Lesen Sie jetzt, warum ein Verbotsverfahren gegen die Partei wahrscheinlich erfolgreich wäre.

Das AfD-Paradox: Die Hauptleidtragenden der AfD-Politik wären ihre eigenen Wähler*innen

Die aktuelle „DIW aktuell“-Analyse vom Deutschen Institut für Wirtschafts­forschung, in dem wirtschafts­politische Themen aufbereitet werden:

Menschen, die die AfD unterstützen, würden am stärksten unter der AfD-Politik leiden, und zwar in Bezug auf fast jeden Politikbereich: Wirt­schaft und Steuern ebenso wie Klima­schutz, soziale Absicherung, Demokratie und Globali­sierung. Dieses Paradox scheint mit einer falschen Selbst­ein­schätzung vieler AfD-Wähler*innen und mit einer Fehl­einschätzung der gesell­schaft­lichen Realität zusammen­zuhängen.

(via @hesse@mastodon.social)