Rare and beautiful Celebrity Photos


Entschuldigt, dass dieses ansonsten überaus komplexe Bloggebilde zur Zeit wie ein schnell befüttertes Tumblelog wirkt, aber mich plagt aktuell akuter Zeitmangel, weshalb ich jetzt erstmal das mache, was ich gestern schon gemacht habe: auf ein anderes ansehnliches Blog verlinken. So möchte ich euch heute This is not porn vorstellen, ein überraschenderweise sfw‚es Bilderblog, das seltene Fotos berühmter Persönlichkeiten sammelt. Wie etwa das oben zu sehende, überaus gute Foto von Gary Oldman und Natalie Portman am Set von »Léon – Der Profi«, das direkt in die gerade neu eröffnete Top 10 meiner Lieblingssetfotos wandert. (via Minds Delight)

How did the Dinosaurs die?

Natürlich möchte ich hier ab und zu auch meinem selbst auferlegten Bildungsauftrag nachkommen. Ihr habt’s schließlich nötig. Und so wollen wir uns heute mit der Frage nach dem Aussterben der Dinosaurier beschäftigen. Denn von wegen Killermeteorit oder Megavulkan, es lag tatsächlich am Hunger, wie dieses leider unbekannte, aber sicherlich an US-amerikanischen Schulen eingesetzte Lehrbuch offenbart:

Ninja Turtles vs. Adolf Hitler

In die ruhmreiche und anrüchige Riege der merkwürdigen Nazi-Comics reihen sich nun – nach so famosen Totalausfällen wie Tyrannosaurus Reich (as seen on Major Bummer) und Captain Nazi (as seen on Shazam!) – auch unser aller Kindheitshelden und Lieblingsschildkrötenkrieger: die Teenage Mutant Ninja Turtles. Doch keine Angst, Nazi-Mutanten aus Dimension X bleiben uns erspart. Stattdessen treffen Leonardo, Donatello und Raphael auf „den bösen Mann mit dem kleinen Bart“ persönlich.

Denn dessen fehlgeleitetes Gehirn hat sich in der Zukunft einen Roboterkörper gebaut und reist nun in die Vergangenheit, um sich selbst dabei zu unterstützen, den Lauf der Dinge zu verändern. Die drei Turtles (wo auch immer Michelangelo geblieben ist?) folgen Robohitler in die Vergangenheit, erledigen ihn und kümmern sich dann in From von Raphael um sein zeitgenössisches Selbst, siehe oben. Hitler versteht nicht, was es mit unseren Lieblingsschildkrötenkriegern auf sich hat, hält sie für „Monstrositäten“ und „Dämonen“, die zu seinem Entsetzen auch noch Englisch sprechen, und begeht feige wie eh und je Selbstmord.

Erschienen ist diese äußerst bizarre, aber irgendwie gute Geschichte in Ninja Turtles Adventures #64 im Januar 1995. Im folgenden findet ihr die eingescannten Seiten der geschilderten Passage, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt:

Und wer doch auf Nazi-Turtles gehofft hat, der guckt mal hier vorbei. 😀

Everything is a Remix, Part 2

Das folgende Video findet ihr heute in jedem Blog und jedem Twitter-Stream, denn es ist einfach zu gut: Kirby Ferguson hat heute nämlich den zweiten Teil seiner vierteiligen Serie »Everything is a Remix« veröffentlicht, in der er belegt, dass jedes kulturelle Produkt ein Remix vorheriger Kulturprodukte ist. Im ersten Teil ging’s um Musik, nun geht’s um Filme. Anhand von »Avatar«, »Star Wars« und »Kill Bill« zeigt er, wie sehr Filme auf anderen Filmen – Und Büchern! Und Comics! Und Fernsehserien! – basieren und liefert so definitiv das Must-See der Woche ab. (via TubeYou, Mister Honk, Nerdcore uvm.)

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(Vimeo Direktlink)

Update, 24.06.2011: Hier ist der dritte Teil. Must-See der Woche, again.

Gene Roddenberrys erster Entwurf von Star Trek

Hier gibt es ein 16 seitiges PDF von Gene Roddenberrys erstem Entwurf zu Star Trek. Datiert auf den 11. März 1964. Zu dieser Zeit hatte Roddenberry offensichtlich noch etwas ganz anderes als Raumschiff Enterprise im Kopf, denn dieser Pitch erinnert eher an eine bunte Parallelweltreise á la »Sliders«:

STAR TREK is a „Wagon Train“ concept — built arround characters who travel to worlds „similar“ to our own, and meet the action-adventure-drama which becomes our stories. Their transportation is the cruiser „S.S. Yorktown“, performing a well-defined and long-range Exploration-Science-Security mission which helps create our format.

Sehr strange, aber ein weiteres Paradebeispiel dafür, dass man jegliche Kritik dankend annehmen und ständig alles überdenken sollte. Denn so ist aus Captain Robert M. April Gott sei dank noch Captain James T. Kirk geworden. Btw: Das scheint ein Nest zu sein, denn auf dem Server gibt’s noch zahlreiche weitere eingescannte Scripts zu Dutzenden weiteren TV-Serien wie »Alias«, »Twin Peaks« oder »Veronica Mars«. (via Kottke und Fünf Filmfreunde)