
Braz de Pina, renommierter Designer aus Seattle, hat ein überaus nützliches Tool gebaut, KODO-7, mit dem sich SciFi-inspirierte User Interfaces generieren lassen. Kommt spätestens beim nächsten Company-Video im Hintergrund zum Einsatz!
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »

Braz de Pina, renommierter Designer aus Seattle, hat ein überaus nützliches Tool gebaut, KODO-7, mit dem sich SciFi-inspirierte User Interfaces generieren lassen. Kommt spätestens beim nächsten Company-Video im Hintergrund zum Einsatz!
Create sci-fi terminal animations. Pure type. No ornaments.
The current 25H2 build of Windows 11 and future builds will include increasingly more AI features and components. This script aims to remove ALL of these features to improve user experience, privacy and security.
Ich nutze seit 20 Jahren hauptsächlich OS X / macOS und ca. seit 15 Jahren gar kein Windows mehr, aber ich hörte von meinen Kolleg*innen, dass die dortige AI-Integrationen und das diesbezügliche Upselling nicht wirklich gut seien. Von daher klingt dieses Skript sehr gut.
Und vielleicht brauchen wir sowas dann in Zukunft auch für Google Intelligence auf macOS?
Update, 12 Uhr: Passend dazu hat Volker heute ein Tool verlinkt, das beim weiteren Aufräumen von Windows 11 hilft: Winslop, was ein wunderbar-tragischer Name für so eine Software ist.
Force Remove Copilot, Recall and More in Windows 11 - zoicware/RemoveWindowsAI
Die Zeit rennt: Heute ist es 23 Jahre her, dass ich dieses Blog gestartet habe (siehe auch 22, 21, 16, 15, 12 und 10 Jahre).
Und es bleibt verrückt: Ich habe mittlerweile Mitarbeiter*innen, die in dem Alter oder jünger sind. Ebenso unterrichte ich Studierende, deren Durchschnittsalter sogar etwas unter 23 liegt. 🤯
Es macht mir immer noch Spaß und ich glaube immer noch, dass es wichtig ist. In diesem Sinne also wie immer: Vielen Dank für’s Mitlesen und auf die nächsten 23! 🎉
Interessanter Blogpost von Hugh Howey, dem Autoren der zu einer Apple-TV+-Serie gewordenen, im Selbstverlag veröffentlichten »Silo«-Trilogie, über den Unterschied von Writers und Authors und die Auswirkungen von KI auf das Schreiben.
Er selbst versteht sich als Writer. Nicht als Author mit kommerziellen Interessen, weshalb er sich von KI nicht bedroht fühlt, da Schreiben eine Kunst- und Ausdrucksform sei, die nicht durch Technik abgelöst werden wird. Wenn man das geschriebene Wort jedoch als Produkt verstehe, sei eine Gefahr durch KI durchaus vorhanden – dann wäre allerdings nicht mehr die Rede von Kunst:
There’s a near future where young readers will have stories created just for them. Where many people will read an individually-tailored book that no one else will ever read. And there will be a huge contingent of authoring minds out there who would vastly prefer that we all purchase the latest award-winning novel that nobody actually finishes rather than millions of people read and enjoy a one-off story written by a token-prediction machine.
Writing for money is fine, I guess. I’ve fought for people to have that right. But if that’s the main goal, then the difference between that writer and the tech company is more similar than we’re willing to admit. It’s a pursuit of profits. We can stop pretending it’s about art at all.
Ich denke – wie wohl jeder Tech-affine Mensch – seit einigen Monaten viel (zu viel) über KI, deren Nutzung im Arbeitskontext und deren Verhältnis zur Kunst nach. Ich habe das Thema, noch nicht vollends abgeschlossen (wie könnte ich auch? God in a Box steht ja unmittelbar bevor – Investieren Sie jetzt eine Fantastilliarde Trump-Dollars, um auch dabei zu sein!), sehe aber die unglaublichen Vorteile als Werkzeug – linguistische Programmierung! – und unausweichlichen Nachteile – Wahrscheinlichkeitsmaschinen! – sowohl in meiner und unser aller Privatnutzung als auch im Businesskontext, wo ja auch meine Branche einerseits bedroht, andererseits gepusht wird.
Wie schon im Web glaube ich an ein absolutes Demokratisierungspotential, das LLMs (≠ APIs von OpenAI, Anthropic, Google & Co.) für die Software-Entwicklung bieten. Matt Birchler hat gerade richtigerweise das Year of Micro Apps ausgerufen. Bedroht das mein Geschäft? Ja und nein, aber es befähigt Menschen, sich selbst ihren Wunsch nach individueller Software zu erfüllen. Und kann das Kunst sein? Ich glaube ja.
I wrote my first novel in 2009, fulfilling a lifelong dream. That dream was simply this: write a novel. It wasn’t to get a novel published. I wasn’t to get people to read the novel. I never dreamt of making money from my writing. I was just an avid reader from my Dr. Seuss days, […]
Als ich vor ein paar Tagen auf die beneidenswerte Daily-Blogging-Habit von Sascha verwies und scherzte, dass ich es in diesem Jahr bisher auch noch schaffte jeden Tag zu bloggen, kommentierte Philipp auf Mastodon, dass es bei ihm auch noch so sei – und Philipp hatte eine Grafik angehangen, die sein Archiv zeigte, das nach Wochen aufgebaut ist und dort jeweils die einzelnen Tage mit Post oder ohne ausweist. Was ich cool fand und mich heute veranlasst, etwas ähnliches zu bauen.1
Daher gibt es jetzt auf der Archivübersichtsseite eine Github-Commit-History-ähnliche Post-Heatmap, die zeigt an welchen Tagen ich in diesem Jahr gebloggt habe:
Was sicherlich förderlich ist, um (noch) regelmäßiger zu bloggen. Dass es 365 Tage in Folge werden, glaube ich – auch wenn es an Tag 11 noch funktioniert –, allerdings leider nicht. 😅
Seven years ago today, Yonks, my small day counter app for iOS & Android, was released. Over the past few weeks, I’ve been working on the next version, and today – on this special occasion – I’d like to give you a small preview of what’s coming. New features include, among others:
There’s still a bit of fine-tuning needed for some new features not mentioned here, but once that’s done, the update will soon make its way to a smartphone near you. 🤗
Jedes Jahr rund um den Jahreswechsel gibt es diesen einen Beitrag, der allerorts verlinkt wird und sich für den Aufstieg alternativer Social-Web-Strukturen ausspricht – seien es dezentrale Netzwerke, Blogs oder generell Personal Websites. Hier etwa passende Artikel von 2024, 2023, 2021, 2019 oder auch 2014.
In diesem Jahr kommt er von JA Westenberg, der Blogs in der Tradition von Diderots Encyclopédie und Montaignes Essais sieht und ihren Vorteil im tiefer gehenden, gemeinsamen Diskurs anstelle von kurzen, untergehenden Social-Media-Posts sieht. Was natürlich alles richtig ist, Blogs schön als Kulturtechnik verortet und klar gegen das vergängliche Big-Tech-„Bloggen“ positioniert.
Ich teile das alles. Ihr solltet definitiv mehr bloggen, aber wenn ihr hier mitlest, stehen die Chancen gut, dass ihr 1. selbst bereits bloggt oder 2. dem obigen Blogethos so nah seid, dass ihr zumindest schon mal hier mitlest. Ich glaube daher – keine Kritik an JA Westenberg, sondern eher am jährlich ausgerufenen Blog-Revival –, dass es neue Ideen und technische Weiterentwicklungen fürs Bloggen braucht. Weshalb ich mal versuchen werde – Achtung, Vorsatz! –, mir das in diesem Jahr etwas genauer anzuschauen. Denn tatsächlich sehe ich hier und da schon einige spannende Ansätze. Vielleicht geht’s dann zum nächsten Jahreswechsel darum. 😉
In 1751, Denis Diderot began publishing his Encyclopédie, a project that would eventually span 28 volumes and take more than two decades to complete. The French government banned it twice. The Catholic Church condemned it, Diderot's collaborators abandoned him, his publisher secretly censored e...
Mir erschließt sich der Hintergrund nicht ganz, aber es gefällt mir: Die Financial Times hat einen Artikel, in dem sie 1. die obige Überschrift nutzt und 2. das Führungsteam von X vorstellt – mit von Grok bearbeiteten Fotos der Personen als Clowns. 🤡 (Giftlink; via Daring Fireball)
A look inside Elon Musk’s big tent
Aus dem ernüchternden Jahresresümee „Last Year, and the Year to Come“ von Derek Lowe bei Science:
Never forget: whenever Elon Musk walks up to a podium to bullshit you about colonizing Mars or whatever, he is walking on the bodies of dead children. He yanked their food and medicine away while telling lies and cracking stupid jokes.
(via Johnny Haeuslers RT von Kai Kupferschmidt)1
Speaking of feiernswerte Blog-Milestones: Sascha is back und hat im vergangenen Jahr jeden Tag auf PewPewPew – nach meinen Aufzeichnungen im 17. Blogjahr – gebloggt, was ich als Leser überaus begrüße und als Blogger sehr beneide.
Aber hey, bisher habe ich‘s auch jeden Tag in 2026 geschafft. 😅
I did it! :) — Ich bin ein Freund von Neujahrsvorsätzen. Nicht, weil sie notwendigerweise der Königsweg zu Erfolg oder lebensverändernden Maßnahmen sind, sondern weil sie das, was man lange als diffusen Wunsch mit sich herumträgt, pl...