Autorenarchiv (4347)

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How people secretly record you with Meta glasses

Ihr erinnert euch an Metas KI-Brillen, die intime Aufnahmen an externe Mitarbeiter weiterleiten? Ja, stellt sich heraus, dass es für genau diese Meta Ray-Bans einen Schwarzmarkt gibt, der den LED-Indikator, der nach außen signalisiert, dass gerade aufgenommen wird, entfernt. Für 50-100$. So Joanna Stern, die zuletzt mit ihrem eigenen, neuen Channel gestartet ist, in ihrem neuesten Video:

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Tony Gilroy accepts Award for Andor: “Fuck the Empire!”

»Andor« gehört – insb. mit der zweiten Staffel – sicherlich nicht nur zum Besten, was wir in den letzten, Serien-verseuchten Jahren, sondern überhaupt je von Star Wars bekommen haben.1 Während der Ausstrahlung musste Showrunner Tony Gilroy sich bedeckt halten (auch wenn es offenkundig war), nun darf er offen sprechen und zieht natürlich den Vergleich zu Trumps Amerika:

There’s so much is happening, it’s a fire hose of crap that you just can’t get through. And here we are. There isn’t a new cycle that goes by right now that doesn’t contain a variety of outrages that in any other time in our history in America wouldn’t be grounds for treason.

Please do not stop. Please do not turn out the lights until we can kill this nightmare. And fuck the Empire!

  1. Fun-fact: Nach Staffel 1 schrieb ich, »Andor« sei „besser, aber überschätzt“. []
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kottke.org

Tony Gilroy Accepts Award for Andor: “Fuck the Empire!”

Now that Andor has been out for a while, showrunner Tony Gilroy is free to speak his mind on what the show was all about. I mean, it was pretty clear to the

Daily Vergecast with Casey Neistat’s guide to posting every day

Speaking of Podcasts (diesmal echte Podcasts): Der von mir überaus geschätzte Vergecast, der Flagship-Podcast unser aller Lieblings­tech­publi­kation The Verge erscheint seit dieser Woche täglich. Die freitägliche Episode mit David Pierce und Nilay Patel bleibt unberührt.

In der ersten Daily-Vergecast-Episode ist wieder Casey Neistat zu Gast und sie sprechen über die Heraus­forderungen von täglicher Content-Produktion. Schön meta und – ich sag mal so – can relate. Und ich mache hier nur kurzen Text. 🙈

Ebenso meta, die Episode von vorletzter Woche in der David und Nilay über den Kauf von Teilen von Vox Media1 und den neuen Vergecast-Schedule sprechen.

Ersteindruck: Gefällt und 90 Seconds on the Verge ist zurück. Die Verlängerung meines Abos steht gerade bevor und ist gesetzt.

  1. Succession Staffel 3, oder? []
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theverge.com

Casey Neistat’s guide to posting every day

What you learn posting 800 videos in 800 days.

Amazon has invented the world’s least necessary podcast

Amazon has launched a new feature that uses AI to generate a short, podcast-like audio segment where two „hosts“ discuss the merits and reviews of a specific product.

Hier ein Beispiel auf X (habe leider keines auf anderen Plattformen gefunden). Während AI-Podcasts per NotebookLM z.B. zu einem wissen­schaft­lichen Doku­ment ja durchaus hilf­reich sein können, ist das, nun ja, vertonter AI-Slop wie er im KI-generierten Buche steht.

Oder wie John Gruber schreibt:

I don’t know what’s worse: that anyone at Amazon thought actual people would really listen to these, or if actual people really are listening to them.

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businessinsider.com

Amazon has invented the world's least necessary podcast

Amazon's new AI shopping podcasts are like QVC without the humans. They turn product reviews into mini-shows — complete with a live Q&A.

Jony Ive shows me the most controversial Ferrari ever

Bleiben wir in Italien und beim Papst:

Die hervor­ragende Cleo Abram von »Huge If True« ist weiterhin killing it. An die überaus interessanten Interviews mit Demis Hassabis, seines­zeichens Google DeepMind-CEO, und dem Nerd-Fest mit Andy Weir, Autor von »Der Marsianer« und von »Project Hail Mary«, reiht sich nun ein Gespräch mit Ferraris Chief Designer Flavio Manzoni und Apple’s / LoveFrom’s / io’s Jony Ive über das Design bzw. Interieur­design, für das Ive & Team verant­wort­lich waren, des gerade vorge­stellten, ersten E-Autos von Ferrari, dem Ferrari Luce.

Natürlich ist das Ganze Marketing für Ferrari (wie so oft bei Interviews), aber ich finde die Fragen und Einblicke, die dabei generiert werden, durchaus spannend. Und der Luce? Ist weniger am Fahrzeug­design der zeitgenössischen Ferraris – mit denen ich stets eher wenig anfangen konnte – und mehr an den klassischen Modellen orientiert, so dass er mir durchaus gefällt.

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Enzyklika Magnifica Humanitas des heiligen Vaters Leo XIV. über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Schon zu Recht überall durchgereicht, ist das doch für eine Enzyklika unge­wöhnlich aktuell und trifft den Zeit­geist und die bevor­stehenden Heraus­forderungen für unseren globalen und gesamt­gesellschaftlichen Umgang mit Künst­licher Intelligenz, der Konzen­tration von Kapital und Macht doch sehr genau.

Hier z.B. Definition und Abgrenzung von KI [Absätze und Soft-Hyphens von mir für etwas bessere Lesbarkeit hinzugefügt; das Zitat ist im Original ein einzelner, langer Absatz (#99).]:

Es ist nicht möglich, eine eindeutige und umfassende Definition von Künst­licher Intelli­genz zu geben. Fest steht jedoch, dass das Miss­verständnis zu vermeiden ist, diese „Intelli­genz“ mit der menschlichen gleich­zusetzen. Diese Systeme ahmen bestimmte Funktionen der menschlichen Intelli­genz nach. Dabei übertreffen sie sie oft an Geschwindig­keit und Rechen­leistung und bieten somit in zahlreichen Bereichen konkrete Vorteile. Diese Leistungs­fähigkeit hat jedoch ausschließlich mit der Daten­verarbeitung zu tun: Sogenannte Künstliche Intelli­genzen machen keine Erfah­rungen, besitzen keinen Leib, empfinden weder Freude noch Schmerz, reifen nicht in Bezie­hungen, wissen nicht von ihrem Inneren her, was Liebe, Arbeit, Freund­schaft und Verant­wortung bedeutet.

Sie haben auch kein moralisches Gewissen: Sie unter­scheiden nicht zwischen Gut und Böse, sie erkennen nicht den eigentlichen Sinn von Situa­tionen und sie nehmen die Last der Konse­quenzen nicht auf sich. Sie können Sprache, Verhalten und Beur­teilungen imitieren, sie können Empathie oder Verständnis simulieren, aber sie verstehen nicht, was sie damit bewirken, denn sie bewegen sich nicht in jenem affektiven, relationalen und geistigen Horizont, in dem der Mensch zur Weisheit gelangt.

Auch wenn diese Werkzeuge als „lernfähig“ dargestellt werden, unter­scheidet sich ihre Art des Lernens von der einer menschlichen Person. Es handelt sich nicht um die Erfahrung eines Menschen, der sich vom Leben formen lässt und im Laufe der Zeit durch Entschei­dungen, Fehler, Vergebung und Treue wächst; vielmehr ist es eine statistische Anpassung auf der Grundlage von Daten und Rück­meldungen, die zwar sehr effektiv sein kann, aber kein inneres Wachstum impliziert.

Und Tolkien zitiert er dann auch noch (#213).

Bevor ihr euch aber jetzt das sehr lange, sehr päpstliche Dokument durchlest, sei euch die Episode „API et Orbi“ von Haken dran vom vergangenen Freitag empfohlen, in der Gavin Karlmeier und Stefan Schulz sich der Einordnung des Papstes annehmen:

Wir versloppen uns zu Tode: Der Papst hat eine Meinung zu KI – und sie fällt sehr deutlich aus. Die KI ist kein Mensch, die Tech-Broligarchie ist moderner Kolonialismus, KI muss entwaffnet werden und unsere Daten gehören uns und nicht denen, die sie verarbeiten. Über diese Deutlichkeit, über den Widerstand, den wir dagegen aufbringen müssen […]. Der Podcast zum größten Raubzug der Menschheit gegen die Menschheit.

Darüber hinaus haben sich beide noch weiter mit der Thematik beschäftigt: Gavin in seinem Blogeintrag „Ist Claude ein ‚Kind Gottes‘?“ und Stefan in der aktuellen Ausgabe (hier z.B. auf YouTube) seines Podcasts Die neuen Zwanziger.

Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas“ (15. Mai 2026) | OpenGraph Preview Image
vatican.va

Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas“ (15. Mai 2026)

ENZYKLIKA MAGNIFICA HUMANITAS DES HEILIGEN VATERS LEO XIV. ÜBER DIE BEWAHRUNG DES MENSCHEN IM ZEITALTER DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ [ Multimedia ] ___________________________

Status 2026-05-30 23:36

Erfolgreicher Web-Nerd-Samstagabend:

Ich habe weiter an shortfil.ms gear­beitet und zudem endlich mal die längst schon begonnene Arbeit an meiner Personal Website – stefangrund.de – fortge­setzt, die seit 2014 nicht mehr wirklich aktualisiert wurde, was man eigentlich niemandem erzählen darf. 🙈

Alternativprogramm wäre gewesen: Filme, Comics oder mal »Replaced« fortsetzen oder »Mixtape« beginnen, denn auch im nun zurück­liegenden Paris-Urlaub habe ich Programm und Hitze1 sei Dank wie eh und je nichts davon geschafft.

  1. For future reference: Jeden Tag 31 Grad – und natürlich ein nicht klimatisiertes Ferienhaus. 🫠 []

WhatCable – macOS menu bar diagnostics for USB-C

WhatCable explains cable speed, charging limits, e-marker data, and connected devices in plain English. No more guessing why a cable charges slow or refuses to drive your display.

Ich habe zu Weihnachten USB-C-Tester verschenkt, aber das hier ist definitiv komfortabler, u.a. weil man in der Regel immer weiß, wo der Mac ist. Die Software ist Open Source und finanziert sich über einen 4,99 Pfund teueren Pro-Tier. (via vowe)

WhatCable: Know what your USB-C cable can really do | OpenGraph Preview Image
whatcable.uk

WhatCable: Know what your USB-C cable can really do

Why is my MacBook charging slowly? WhatCable shows USB-C cable speed, charging power, and e-marker data in plain English. Featured in Lifehacker, Boing Boing, and MakeUseOf.

Last.fm is now independent

Same service. Same team. New chapter. Thanks for being part of it.

Nachgeschaut: Ich nutze Last.fm seit 20 Jahren und drei Monaten. Irgendwo mittendrin dürfte sich ein iPhone-förmiges Loch in meinen Scrobbles befinden, aber das wurde – ebenfalls nachgeguckt – auch schon vor 9 ½ Jahren gestopft.

Auch wenn ich gerade nochmal den ausführlichen Wikipedia-Artikel quergelesen habe: Warum CBS den Dienst 2007 gekauft hat, erschließt sich mir ebenso wenig, wie die Tatsache, wie wenig man daraus gemacht hat. Daher umso besser, dass es größtenteils geräuschlos weiterlief – und jetzt ohne Corporate-Daumen-Drauf vielleicht nochmal aufblühen kann. (via Waxy)

Ausschnitt aus meinem Last.fm-Profil mit dem Top Track »Dance Mode« von Blues & Joff Bush.

Randnotiz: Ich habe die heutige News nochmal genutzt, mich ein bisschen durch mein Profil zu klicken und bin dabei auf alte Kontakte gestoßen, mit denen ich rund 20 Jahre keinen Kontakt hatte. Da sie aber fleißig weiter scrobbelten, darf ich ihnen heute zu ihren Kindern gratulieren (🎉), denn wie bei mir finden sich da dieser Tage auch haufenweise Kinderlieder.

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Last.fm is now independent

Today, Last.fm begins a new chapter as an independent company. Ownership has changed, but the product you use every day has not. Your account, your listening history, and your data remain exactly where they are. The team building Last.fm is the same. The service continues as normal. What stay...

📍 Disneyland Paris & Disney Adventure World

Zwei Bilder nebeneinander: Das erste ist ein Selfie von Stefan mit seiner Tochter und Kira daneben beim Parade schauen. Das zweite ist die Bronzestatue von Walt Disney und Micky Maus in der Disney Adventure World.

Heute bei 31 Grad in Disneyland Paris durch den klassischen Park und die Disney Adventure World. Dabei u.a. die Parade gesehen, Small World geträllert, Black Panther & Spidey getroffen, Micky und den Zauberer gesehen, Elsa und Anna besucht, einen Troll getroffen, 29 Jahre später wieder mit Star Tours verreist, gut gegessen und bei dem Wetter natürlich viel getrunken. Schließlich alle Shops leergekauft. Hui.