Einträge von März 2018 (24)

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Get Out (2017)

Guter, kleiner „Social Thriller“ von Jordan Peele, der gekonnt den Alltags­rassismus, dem sich Schwarze in den USA ausgesetzt sehen, aufzeigt und auf die Spitze treibt, indem er einen Schwarzen die zunächst freundlich-bemühte Familie seiner weißen Freundin in der Provinz besuchen lässt, was alsbald in ein beunruhigendes, rassistisches Mysterium umschlägt.  

Follow Friday: Kulturindustrie

Ich möchte mal etwas neues versuchen und hier regelmäßig kleine Follow-Empfehlungen aussprechen, die jenseits der Einzelverweise auf rezipierens­werte Artikel, Projekte, Audiobeiträge oder Videos liegen. Anstatt also Owleys lesenswerten Check der Oscar-Animationsfilme 2018 zu verlinken, würde ich in diesem neuen Segment Owley selbst empfehlen und euch dazu auffordern, ihm möglichst überall zu folgen.1 Doch soll es dabei nicht nur um Personen gehen, sondern um alles, was ich für folgenswert halte: Neben Bloggern und Twitterern auch Podcasts, Newsletter, YouTube-Channels, Vero-User, und und und. Das ganze dann als wöchent­liche Serie am Freitag, benannt nach dem einst auf Twitter entstandenen Follow Friday.

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Den Anfang macht mit Kulturindustrie ein Podcast „in dem vier Menschen miteinander über Pop- und andere Kultur sprechen“. Diese vier sind Alexander Matzkeit, Sascha Brittner, Lucas Barwenczik und Mihaela Sartori. Die besprochene Pop- und Restkultur umfasst dabei neben Film und Fernsehen, auch Bücher, Comics und Musik. Die Diskussion lebt dabei wie so oft von den unterschiedlichen Interessen und der offenkundigen Expertise der vier. Neue Folgen gibt’s ca. alle anderthalb Wochen und auch wenn ich nicht immer mit den vieren d’accord gehe, hat Kulturindustrie zuletzt doch den Sprung ins Favorites-Folder meines Podcatchers geschafft.

  1. Was ihr auch tatsächlich tun solltet. Sorry for being an example, Owley. 😉 [↩]

Three Billboards outside Ebbing, Missouri (2017)

Der neue, für sieben Oscars nominierte Film von Martin McDonagh (»In Bruges«, »Seven Psychopaths«). Vordergründig geht es um den brutalen Mord an einer Jugendlichen und wie deren Mutter das Versagen der örtlichen Polizei mit den titelgebenden Billboards öffentlich anprangert. Tatsächlich geht es aber viel­mehr um den Einblick in die fiktive Kleinstadt Ebbing und wie die Bewohner mit dieser Ausnahmesituation umgehen.

McDonagh-typisch geht es dabei mitunter sehr derbe zur Sache. Und gerade bei dem Wechsel zwischen diesen komischen und all den tragischen Momenten, in denen sich kurz zuvor verhasste Figuren tolerieren, helfen, zu Menschen werden, trifft »Three Billboards« auf hervorragende Weise stets den richtigen Ton. So gutes Schauspiel1, so gut inszeniert. Alles richtig gemacht, Highscore.  

  1. Allen voran Frances McDormand und Sam Rockwell. McDormand spielt damit bereits in dreien meiner All-Time Favorites mit: »Fargo«, »Moonrise Kingdom« und ja neuerdings auch »Three Billboards outside Ebbing, Missouri«. [↩]

Your favorite tumblr for the next 5 minutes (51): Front Facing Simpsons

JJB ist nicht nur aufgefallen, dass wir hier schon länger kein kurzzeitiges Lieblings­tumblr mehr im Programm hatten, nein, er sorgt auch gleich für Abhilfe und macht mich auf Front Facing Simpsons aufmerksam, wo all die Frontalaufnahmen Frontalzeichnungen gesammelt werden, die in den profil­präferierenden Simpsons schon immer etwas off und falsch aussahen. Spätestens dann einen Blick wert, wenn ihr eine Jahrzehnte lang laufende Animationsserie starten wollt.