Einträge von Oktober 2017

Numi, powerful calculator and converter for macOS

Bei Belle B. Cooper bin ich heute auf Numi aufmerksam geworden, einer „beautiful calculator app for Mac“, wie es auf der offiziellen Webseite heißt, was der Sache aber nicht ganz gerecht wird. Vielmehr ist die App von Dmitry Nikolaev eine hübsche Mischung aus Taschen­rechner, Notiz-App, Spreadsheet und Unit Converter. Variablen, umwandeln von Einheiten – alles möglich, aber nicht allzu außergewöhnlich.

Was Numi aber von meiner bisherigen, ansonsten Feature-gleichen Lösung Soulver (siehe meine Mac Essentials von 2014) unterscheidet, ist zum einen dass es direkt eine Alfred-Integration mit sich bringt und so direkt in meinem Stück Lieblingssoftware benutzt werden kann, zum anderen dass die App per JavaScript-API erweitert werden kann. So lassen sich eigene globale Variablen oder Berechnungs­funktionen hinzufügen, womit natürlich unendliche Use Cases denkbar sind, die Numi von der Masse der anderen ansehnlichen Rechner deutlich abhebt.1

Ich bin gespannt, wie’s damit weitergeht, aber das sieht sehr vielversprechend aus. Während des Beta-Status ist Numi zudem auch kostenlos zu haben.

  1. Erinnert mich dahingehend etwas an Hyper, der JavaScript-betriebenen Terminal-Alternative, die ich ebenfalls weiterempfehlen kann.

One island, two worlds: The story of Haiti and the Dominican Republic

 
(YouTube Direktlink)

Haiti and the Dominican Republic share a border, and an island. But the two countries are very different today: the Dominican Republic enjoys higher quality of life for many factors than Haiti. I went to this island and visited both countries, to try and understand when and how their paths diverged. And I began to learn how those differences are playing out in the present.

Johnny Harris hat für die Miniserie „Vox Borders“ (die US-Webseite, nicht der deutsche Fernsehsender) die Grenze zwischen Haiti und der dominikanischen Republik bereist und zeigt, wie unterschiedlich die Lebenswelten in einer Region sein können, wie es dazu kam und wie die Diskrimierung und der Rassismus gegenüber den Haitianern zum System der ✌🏻Domrep✌🏻 gehört.

Geostorm (2017)

Meine Frau und ich haben ein Guilty Pleasure: Katastrophenfilme. Und zwar die seichte Sorte von Katastrophenfilm, die gerade noch so viele Hollywood-Dollars zugesteckt bekommen hat, um vom Direct-to-DVD-Stigma verschont zu bleiben.

»Geostorm« ist der neueste Vertreter dieser Zunft und steht den Days after Tomorrow und San Andreasen in nichts nach. Nur dass der Klimawandel hier die Erde schon fast zerstört hat, was man mit einem globalen Wetter­satelliten­netz aber noch in der Griff bekommen hat. Doch – oh no! – wird eben diese Technik jetzt von konspirativen Kräften als Waffe eingesetzt. Klar, dass nur Erfinder des Systems und Part-Time-Badass Gerard Butler Tag und Planeten retten kann.

Captain Obvious war dabei besonders fleißig, hält »Geostorm« dank offensichtlicher Besetzung und „beiläufig“ erwähnter Plot Points genau gar keine Überraschungen betreit. Ordentliche Effekte und Kinder-Voiceover runden das platte, aber überraschend amüsante Erlebnis ab. Prädikat: Schreck- und herrlich zugleich.  Rating: 3/5

Tesla’s New Car Smell

Far from the promised 1,500 cars, Musk let us know that Tesla had shipped only 220 Model 3s in Q3.

Jean-Louis Gassée über die Produktions­schwierigkeiten bei Tesla. Grund dafür sieht er u.a. darin, dass die Produktion bei Tesla noch zu viel manuelles Zutun braucht und die Best Practices der Autoindustrie nicht eingehalten werden. Das eröffnet wiederum Möglichkeiten für die klassischen Autokonzerne und ihre immer leistungsfähigeren E-Autos:

[Chevy] Bolts and [Nissan] Leafs (Leaves?) might not be as sexy as Model 3s, but they’re more real.