Einträge von Februar 2008

Ich bin dann mal weg

Erwartet über’s Wochenende keine Updates. Zwar nehme ich den iPod Touch mit und wenn das Hotel WLAN hat, dann wird sich das wohl nur auf mein Twitter-Dingen beschränken. In der Zwischenzeit sind unsere sonst sehenswerten Links noch sehenswerter. Bis +/- Sonntag.

Update, 3.3.08: Wieder da. WLAN gab’s nur in der Lobby und in der Bar, aber da bloggende Menschen in Hotellobbys immer so lonely aussehen, hab ich euch allein gelassen. Egal. Jetzt geht’s ja schon wieder weiter hier…

StasiVZ

Gott sei Dank dürfen wir Kiffer-Fotos jetzt den Behörden geben

StudiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke im Interview mit SpOn. Ich würde den Verein ja am liebsten boykottieren, aber meine studentischen Kontakte zwingen mich zum bleiben.

Update: SpOn folgt seinen altbekannten Mustern und hat den reißerischen Charakter des Artikels mittlerweile entschärft. So ist der Titel nun nur noch „Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen Daten jetzt herausgeben“. Auch der Text wurde offensichtlich etwas umgeschrieben. Ob’s das jetzt noch bringt und StudiVZ (und SpOn) in einem besseren Licht dastehen lässt, darf jeder selbst beurteilen.

Mega Drive Portable


Es ist ja kein Geheimnis: Ich halte das Sega Mega Drive für die beste Konsole, die jemals produziert wurde (gefolgt vom Dreamcast). Als ich nun erfuhr, dass es einen so genannten „Mega Drive Portable“ gibt, war ich erstmal hellauf begeistert. Doch dann Ernüchterung: Sega hat die Lizenz an irgendwelche Dritthersteller verkauft und die 20 Spiele, die sich auf dem 5,8cm-Minidisplay spielen lassen, sind fest implementiert. Alternativ soll auch der Anschluss ans Fernsehgerät möglich sein, wovon aber laut Test bei 4Players eher abzuraten ist.

Wer dennoch mit dem Zocken von Sega-Klassikern in der Bahn liebäugelt, der kann sich den Handheld entweder für 50 Euro beim deutschen Händler oder für umgerechnet rund 28 Euro bei Play-Asia (Partnerlink) aus den USA einfliegen lassen. Letzteres überlege ich mir auch noch. Aber am liebsten wäre mir ja immer noch ein mobiler Mega Drive ähnlich dem Gameboy Micro. Nur ist das Hoffen da wohl ziemlich zwecklos – oder Sega?

Alte Schachtel

Da man ja von irren Eisbären und ihren ebenso irren Südländerfreunden nie genug bekommen kann, habe ich mir die Dokumentation Unsere Erde angesehen. Der 1 ½ Stunden lange Film recycled Planet Erde, eine TV-Doku der BBC, und verwurstet deren bisher ungesendetes Material. Das alles ist aber nicht weiter schlimm, schließlich sind die Bilder auch so – und im Kino umso mehr – beeindruckend (und schließlich hab ich die Fernsehdoku nicht gesehen). Gezeigt wird eine kleine Rundreise um unsere Erde vom Norden über den Äquator in den Süden. Dabei sehen wir allerhand Klein- und Großtier, die Hauptrolle spielen aber unsere alten Bekannten, die Eisbären, Elefanten, Löwen und Wale. „Exotischere“ Tiere wären zwar nett gewesen, aber die Power von Simba, Willy & Co. ist halt einfach zu groß, schätze ich. Der Sprecher hingegen fällt erst einmal positiv auf, hält er sich doch wunderbar zurück und lässt die Bilder für sich selbst reden. Die ein oder andere Zusatzinfo wäre zwar wünschenswert gewesen, aber hier ging’s – das hat uns ja schon das Marketing klar gemacht – um die imposanten Bilder. Und die sind wirklich imposant, so dass sich deren begucken lohnt. Wer hingegen eine wirklich aufschlussreiche Tier- unf Naturdokumentation will, der sollte sich anderweitig umsehen.

Seid ihr irre?


„Ist Knut irre?“, fragt der Berliner Kurier. Und weiter: „So böse haben wir unser Bärchen noch nie gesehen. Was sagen Experten:“ Aber Expertenmeinung ist hier gar nicht nötig, schließlich gibt’s ja schlaue Menschen in Berlin, die sich zu Wort melden und mit allerlei rhetorischen Wassern gewaschen sind. So fragt und erklärt da einer:

Wollen Sie wirklich das Ansehen eines jungen Eisbären zerstören? Knut ist fasziniert von Kindern, seit er mit einem kleinen Jungen gespielt hat.

„WTF?!“ würde der geneigte, Internet-affine Leser jetzt sagen. „Ich bin fasziniert von Pizza, seit ich das erste Mal mit Pizza gespi…“ — aber bevor man über die Kinder-Faszination eines Eisbären philosophiert, packt jemand anders schon die Mitleidskeule aus:

Sicher ist Knut nicht irre, aber er wurde ja von dem Menschen, den er als Mutter ansah, allein gelassen. […] Jetzt ist Knut ein Waisenkind.

Und, ooh, Waisenkinder gehen schließlich immer. Und wie würden Sie sich fühlen, wenn den ganzen Tag über jemand an ihre Scheibe klopft? Hm? Das ist nicht lustig! — Was hingegen lustig ist, sind solche Schlagzeilen und Menschen, die darauf reagieren (und Menschen, die dann darauf reagieren: me!). Manchmal glaube ich ja, dass die Boulevardmedien von den selben Leuten betrieben und gelesen werden, die auch auf YouTube kommentieren. Gleich weich. Und wäre ich Journalist da, ich würde mich in Grund und Bogen schämen die Leute tagtäglich für so dumm zu verkaufen. Aber es klappt ja anscheinend. (Aufmerksamkeit und Foto via Popmoderne)

PS: Mich interessiert dieser ganze Eisbärenmist natürlich nicht, aber ich habe Knut auch gesehen!!!!!!!1!! Als er noch süß war!!!!!! Hier ein Foto!!!!

Remix-Wahnsinn

Das Internet ist schon eine verrückte Erfindung. Da gibt’s zum Beispiel eine japanische Spieleserie namens Touhou Project (die mir bis eben gänzlich unbekannt war), in der ein Vampirendgegnermädchen (hier ein Bild) mit dem Song „U.N. Owen was her?“ vertont wird. Normale Arcade-Videospiel-Soundtrack-Kost, wenn ihr mich fragt:
[mp3 url=“http://dertah.diinoweb.com/files/UN_Owen_was_her.mp3″]U.N. Owen was her?[/mp3]
Nun gibt es da draußen – also hier drinnen im Internet – genug crazy people, denen es offensichtlich an sinnvoller Freizeitgestaltung fehlt und die daher nichts besseres zu tun haben als aus obigem Song folgenden Remix, den Ronald Remix, zu komponieren:
[mp3 url=“http://dertah.diinoweb.com/files/ranorudo-remix.mp3″]Ronald Remix[/mp3]
Ja, der Ronald Remix gehört zu den irrsten und beängstigendsten Dingen, die ich je gehört hab. Aber, klar, wo’s schon mal solche bizarren Auswüchse gibt, da finden sich – hier kommt das verrückte Internet wieder zum Zug – weitere liebenswürdige Spinner, die zu besagtem Remix noch das passende Musikvideo produzieren. Und was würde sich beim Ronald Remix mehr anbieten als ein Video mit Ronald McDonald himself?

Nach dem Klick also ein Video, das uns zeigt, welch wichtige Funktion das Internet inne hat – oder was nach ner Überdosis Hamburgern mit einem passieren kann: (mehr …)

köst.lich.es (Seichte Samstagsedition)

  • The Song of the Count · „You know that I am called the count, because I really love to fuck.“ Graf Zahl singt von seiner Lieblingsbeschäftigung. Ohrwurmalarm! (via McLee)
  • Bruce Darnell bei Lost · Video vom Gastauftritt von Bruce Darnell bei Lost, in dem er Hurley fertig macht: „Du warst Horror!“ Nur weil er nicht die Maße hat. (nochmal McLee)
  • Uwe Boll vermisst?! · Wurden die Gebete unzähliger Filmfans und Videospieler erhört? Captain Uwe Boll ging anscheinend während der Dreharbeiten zu Far Cry verloren.
  • Totally Absurd Inventions & Patents · Mit tollen Erfindungen wie dem Beerbrella, einem Regenschirm für’s Bier, und dem Toilet Snorkel als Abhilfe gegen verstopfte Pötte.
  • Lemur-Shock.gif (Mirror) · Wie reagiert das allseits beliebte Dramatic Lemur-Tierchen, wenn man ihm eine fiese Ekelwebseite zeigt. Es ist schockiert und, klar, starrt.
  • File Destructor 2.0 · „Create a corrupted file to send in when you’re missing deadline.“