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Tony Gilroy accepts Award for Andor: “Fuck the Empire!”

»Andor« gehört – insb. mit der zweiten Staffel – sicherlich nicht nur zum Besten, was wir in den letzten, Serien-verseuchten Jahren, sondern überhaupt je von Star Wars bekommen haben.1 Während der Ausstrahlung musste Showrunner Tony Gilroy sich bedeckt halten (auch wenn es offenkundig war), nun darf er offen sprechen und zieht natürlich den Vergleich zu Trumps Amerika:

There’s so much is happening, it’s a fire hose of crap that you just can’t get through. And here we are. There isn’t a new cycle that goes by right now that doesn’t contain a variety of outrages that in any other time in our history in America wouldn’t be grounds for treason.

Please do not stop. Please do not turn out the lights until we can kill this nightmare. And fuck the Empire!

  1. Fun-fact: Nach Staffel 1 schrieb ich, »Andor« sei „besser, aber überschätzt“. []
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Tony Gilroy Accepts Award for Andor: “Fuck the Empire!”

Now that Andor has been out for a while, showrunner Tony Gilroy is free to speak his mind on what the show was all about. I mean, it was pretty clear to the

The Mandalorian & Grogu (2026)

Ich habe heute die vierte Staffel von »The Mandalorian« gesehen, der nach »Andor« zweitbesten Star-Wars-Serie. Die neue, diesmal nur 130 Minuten lange Staffel rund um Din Djarin und seinen Sprössling Grogu knüpft an das Erfolgs­rezept der vorherigen Staffeln an: Folge für Folge reiht sich Quest an Quest, Showdown an Showdown. Es bleibt keine Zeit zum Durchatmen, bis dann im letzten Drittel etwas Tempo heraus­genommen wird. Dabei treffen wir auf alte Bekannt, erbitterte Feinde und neue Freunde, mit denen es sicherlich & hoffentlich das ein oder andere Wiedersehen geben wird.

Grogu und Mando spähen hinter einer sandigen Düne hervor.

Nur: es handelt sich nicht um eine TV-Produktion, sondern um einen Kinofilm. »The Mandalorian« Season 4 heißt »The Mandalorian & Grogu« – und erfreu­licher­weise sieht man auch, dass das erstmal(s) auf der Leinwand und nicht auf Disney+ kommt. Denn visuell ist das hier sicherlich der Höhepunkt der Serie.

Die bisherigen Staffeln waren immer roundabout 260 Minuten lang. Anstatt also hieraus einfach ein verkürz­tes, halb so langes Abenteuer zu machen, ist es ein abend­füllender Film geworden. Warum? Das wissen nur die Verantwort­lichen von Disney. Vermutlich hat es mit Geld zu tun. Mir erschließt es sich jedenfalls nicht, denn bringt es die Storyline der beiden weiter? Mit­nichten. Aber es hat eine Menge Spaß gemacht.

So bleibt: Ein Spektakel ohne das Spektakel eines Star-Wars-Films. Quasi Star Wars für die Generation TikTok. Verrückt.  

»Lanterns« – Neuer Teaser Trailer

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Green Lantern goes True Detective. Ja, richtig gelesen: Nach der katas­tro­phalen Space Opera von 2011 ist nun ein ernsthaftes Crime-Drama mit SciFi-Zugabe ange­sagt. Original-Laterne Hal Jordan und Laternchen Anwärter John Stewart als Kriminalermittler im Herzen der USA. Man ist geneigt, das besten­falls zu belächeln, aber nach dem ersten, merkwürdigen Teaser Trailer sieht das hier doch schon besser aus. Ab August und nach acht Stunden »Lanterns« wissen wir mehr, HBO Max-Abo vorausgesetzt.

A Knight of the Starfleet Academy

Meine Frau, nachdem wir gerade die Eröffnung von »A Knight of the Seven Kingdoms« gesehen haben: „Hast du schon einen Blogeintrag für heute1? Schreib doch über die Serie – wobei: Das ist nur nen Tweet wert.“

Ich bin hin und her gerissen. Zunächst wirkt es schön klein (dank des Marvel-Overkills bin ich froh, wenn es nicht immer weltverändernd-fantastisch wird) und klamaukig (auf die gute und schlechte Art). Mal sehen, aber das HBO-Max-Abo ist ohnehin fürs Erste bezahlt.

»Starfleet Academy« hat derweil mit den ersten zwei Episoden eröffnet, die ebenfalls irgendwo zwischen gut (Holly Hunter) und oh really („Fischpenis“) verweilen. „Der Brand“ bleibt natürlich nicht nur eine handlungs­technische sondern auch eine erzählerische Katastrophe. Ansonsten schlägt hier wie oben das Franchise erst mal jeden Zweifel. Es ist Star Trek; nicht das Beste, aber eben auch nicht das schlechteste Star Trek.

  1. Tag 19 und bisher funktioniert es noch. []

»Tulsa King« – Staffel 3

»Tulsa King« – Staffel 3 – Sylvester Stallones Oklahoma-Mafia-Soap bleibt ihrem jährlichen Ver­öffent­lichungs­rythmus treu und ich meiner jährlichen Kurz­einordnung (hier Staffel 2, hier Staffel 1): Der Downer aus dem Finale der zweiten Staffel wird okayisch gelöst, ansonsten gibt’s „more of the same“. Nicht mehr und nicht weniger. Alles schon gesehen, aber mittler­weile hat man (lies: ich) einen Sweetspot für diese Klein­gangster­truppe. Wenn ihr Staffel 2 geguckt habt, es mochtet und mal eben Zeit für zehn weitere Episoden habt, weiterschauen. Ansonsten kann man hier aussetzen. Staffel 4 sollte dann allerdings ein bisschen mehr kommen lassen.1  

  1. Ansonsten kann ich hier schon ein Rating von 2,5 von 5★ prognostizieren: bisher ging’s immer um einen halben Stern runter. []

The Scully Effect

The character [Dana Scully] is believed by some to have initiated a phenomenon referred to as „The Scully Effect,“ as the character’s role as a medical doctor and FBI Special Agent inspired many young women to pursue careers in science, medicine, engineering, and law enforcement, and as a result brought a perceptible increase in the number of women in those fields.

Gillian Anderson bestätigte während der San Diego Comic Con 2013, dass sie das auch wahrnahm:

We got a lot of letters all the time, and I was told quite frequently by girls who were going into the medical world or the science world or the FBI world or other worlds that I reigned, that they were pursuing those pursuits because of the character of Scully. And I said, ‚Yay!'“

Was wir alle eh schon wissen, zeigt sich also auch hier: Representation matters!

Und, nun ja, wenn die jungen Frauen ähnlich engagierte und integere Agentinnen wie Scully geworden sind, wurden sie vermutlich längst von Trumps Truppen entlassen – aber das ist ein anderes Thema. (via @supergarv’s RT of @marble)

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en.wikipedia.org

Dana Scully - Wikipedia

Dana Katherine Scully, M.D., is a fictional character and one of the two protagonists in the Fox science-fiction, supernatural television series The X-Files, played by Gillian Anderson.

The Studio – 1×01 & 1×02

📺 Die ersten zwei Folgen von »The Studio« auf Apple TV+ waren schon mal großartig. Seth Rogen als Hollywood-Studioboss, der versucht Kunst und Kommerz unter einen Hut zu bringen, und sich dabei Seth-Rogen-typisch selbst im Weg steht.

Update, 27.05.: Setzt sich auch in den nächsten acht Folgen so fort. Hervor­ragende (!) Serie für alle Filmenthusiasten und Rogen-Fans.  

Trailer zu »Star Wars: Skeleton Crew«

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Goonies im Weltraum, startet am 03.12. auf Disney+.

Bevor es mit dem Star Wars Real-Film-Serienuniversum richtig los ging, war es ja eigentlich schon zu Ende: Nach den sehr guten, ersten beiden Staffeln von »The Mandalorian« folgte mit dem katastrophalen »Book of Boba Fett«, einem unterdurchschnittlichen »Obi-Wan«1, dem überschätzten, aber besseren »Andor« und dem von furchtbar zu immerhin-ganz-nett avancierten »Ahsoka«2 nur maximal durchschnittliche Streaming-Dienst-Lückenfüller. (»The Acolyte« habe ich noch nicht mal anfangen; erzählt das meinem früheren Ich…)

Ob Spielberg-Faces da Abhilfe schaffen, wage ich zu bezweifeln, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Auch wenn alles in mir schreit: Was soll das? So funktioniert das nicht! 08/15-Vorstadtkids in Star Wars sind immer noch Vorstadtkids in einer weit, weit entfernten Galaxis!

  1. Ausnahmen bestätigen hier die Regel: Hayden Christensen, die kleine Leia und die Force-Pull-Raumschiff-Szene waren groß! []
  2. Auch hier: Christensen! []

Ironic Sans über »‘Til Death«: This sitcom got WEIRD when nobody watched it

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The FOX sitcom „Til Death“ was so bad that nobody watched it. But a fluke in the TV business meant that it needed to stay on the air for one more season. So with no audience and no stakes, the writers got really weird.

David Friedman von Ironic Sans hat sich die Sitcom »‘Til Death« angesehen, die hierzulande »Ehe ist…« hieß, und von 2006 bis 2010 mit eher durchwachsenen Quoten lief. Aus Gründen wurde die Serie dennoch für vier Staffeln am Leben gehalten – bei praktisch keinen Zuschauern. Was die Macher ermutigte etwas experimenteller an das Format heran zu gehen.

Meine bessere Hälfte und ich haben »Ehe ist…« damals tatsächlich verfolgt und konnten nicht glauben, was wir da zu sehen bekamen: Eine solide Sitcom, die immer weiter abdreht. Alles hieran hätte eine Katastrophe sein können (und irgendwie war es das auch), aber dennoch war es fantastisch. Eine Erkenntnis zu der auch David trotz allen kommt:

It was both a giant mess and a surreal masterpiece.

Die Serie solltest ihr nicht nachholen, das Video lohnt sich trotzdem. Im begleitenden Blogpost beschreibt er zudem, wie er ChatGPT genutzt hat, um der Masse an Episoden Herr zu werden.