#werbung (87)

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Lil Finder Guy

Rendering des bisher nicht weiter bekannten Lil Finder Guy.

Little is known about Lil Finder Guy, which is not its official name (I think), that first appeared the same day Apple debuted the MacBook Neo. It has appeared in the corner of one TikTok post by Apple […].

Basic Apple Guy hat dem neuen, bisher unbe­kann­ten Apple-Maskottchen hinterher recher­chiert und ihm dann kurzer­hand selbst Leben einge­haucht.

Modern Illustration – Archiv mit Werbeillustrationen der 50er bis 70er

An archive of illustration from c.1950-1975, shining a spotlight on pioneering illustrators and their work.

Schön aufbereitetes Archiv der Illustratorin Zara Picken mit Werbeillustrationen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Hier z.B. die Kategorie Innovation and Technology. (via Kottke)

Modern Illustration | OpenGraph Preview Image
modernillustration.org

Modern Illustration

Modern Illustration is a project by illustrator Zara Picken, featuring print artefacts from her extensive personal collection. Her aim is to preserve and document outstanding examples of mid-20th century commercial art, creating an accessible resource for understanding illustration history.

Jurassic Park… Works

 
(YouTube Direktlink)

Mr. Hammond, after careful consideration, I’ve decided to happily endorse your park.

Am Sonntag findet der 60. Super Bowl statt. Für alle, die sich nicht für Football interes­sieren, sind eher die Halftime-Show von Interesse sowie die in den Unter­brechungen gezeigten Werbe­spots, wovon schon einige veröffent­licht wurden und z.T. bereits zuvor viral gehen. Einer davon ist der Werbespot des Internet-Providers Xfinity, der zeigt, dass die Probleme im originalen Jurassic Park mit ihrer zuver­lässigen Internet­verbindung und ihren Support-Mitarbeitenden nicht aufge­treten wären.

Taika Waititi führte bei dem Werbespot Regie. Sam Neill, Laura Dern und Jeff Goldblum sind in ihren Parade­rollen wieder mit dabei und wurden digital de-aged, was mitunter etwas komisch aussieht – Stichwort Uncanny Valley –, aber insgesamt die stimmige, lustige Prämisse unter­streicht. Hier noch ein nettes, kurzes Behind the Scenes zur Produktion.

Uh, Wi-Fi finds a way.

»Pluribus« ad on a fridge caused a schizophrenic woman named Carol to be hospitalized

Es geht um diese Werbung auf Samsung-Kühl­schränken. (via @supergarv’s RT von @temptoetiam)

»Pluribus«, das sich in meinem Serien­freundes­kreis seltsamer­weise zwischen Gähn und Großartig bewegt (wobei ich ganz klar letzteres vertrete), ist derweil noch vor Staffelende laut Apple TV zu deren meistgeschauter Serie geworden.

Gute Besserung an die eine Carol, Glückwunsch an die andere.

My schizophrenic sister hospitalised herself because she throught she was having a psychotic episode where someone was attempting to communciate with her through her fridge. Turns out it was an advert on the LED screen. | OpenGraph Preview Image
reddit.com

My schizophrenic sister hospitalised herself because she throught she was having a psychotic episode where someone was attempting to communciate with her through her fridge. Turns out it was an advert on the LED screen.

She also rang me during this time to tell me that "someone was trying to communicate with her through her fridge."

Abos, Rabatte und Werbung

Es ist wieder die Zeit des Jahres, wo ich journalistische Abos kündige, nachdem der Rabatt ausgelaufen ist. Aktuell: Der Spiegel, der regulär 23,96 Euro pro Monat verlangt, wofür ich aber bisher 11,96 Euro bezahlte. Plus 1,96 Euro pro Monat für die Werbefreiheit, wobei es eine Farce ist, dass das nicht im regulären Abo enthalten ist. Ich habe vor einer Woche gekündigt und jetzt erwartungsgemäß das erste rabattierte Angebot i.H.v. 15,96 Euro bekommen.

Wie schon im letzten Jahr liegt mein Sweetspot bei 10-12 Euro. Warten wir also noch ein paar Tage ab, bis das nächste Angebot kommt und der Spiegel-Verlag mich wieder als Abonnenten begrüßen darf.


Next up: The Pioneer, die regulär 25 Euro pro Monat nehmen, mich aber – nach Angebot – monatlich 9,90 Euro kosten.


Warum führen wir dieses Tänzchen jedes Jahr auf, anstatt einfach zu akzeptieren, dass mir 24/25 Euro pro Monat zu viel sind?

Es ist ja nicht so, dass ich die besagten journalistischen Angebote nicht schätze oder nicht der Meinung bin, dass deren Arbeit das wert sei. Genau das Gegenteil ist der Fall: Ich höre die Pioneer-Podcasts und lese die SpOn-Artikel gerne (Ausnahmen bestätigen die Regel), sodass ich diese Publikationen unterstützen möchte. Ich nutze aber nur einen Bruchteil ihres Angebots, z.B. lese ich das Spiegel-Magazin nie und nutze die Pioneer-Newsletter gar nicht, weshalb ich es fair finde, etwas weniger zu zahlen. Vor allem wenn ich beide Preise per se schon zu hoch finde.


Weniger journalistisch, aber meine Lieblings-Fußball-App OneFootball ist in dieser Saison mit merkwürdigen Avataren samt In-App-Purchase-Kleidung gestartet und hat werbetechnisch abermals eine Schippe draufgelegt. Aber: Werbefrei-Abo kostet 99 Cent pro Monat, sodass ich mir die Freiheit da erkaufe. Der Avatar-Mist lässt sich zum Glück auch so gut ignorieren. Kicker & Co. sind leider keine Alternative, da auch mit Ad-Blocker viel zu zerstückelt. Da mag ich die App-Views von OneFootball lieber.


Ich merke generell, dass ich keine Geduld mehr für Werbung habe. YouTube Premium (Grüße nach Bukarest!) ist ein Muss. Die Pre-Video-Werbespots vergeuden meine Lebenszeit, so dass mir der Spaß am Video vergeht.1

Die (für mich) neuen, nicht skippbaren „Werbeunterbrechungen“ bei Instagram lassen meine eh schon kurze Nutzungsdauer noch kürzer werden. Das Werbefrei-Abo ist hier ein Witz: 7,99 Euro/Monat für dein erstes Konto, 5 für jedes weitere. Mich würde das, mit vier untereinander verknüpften Accounts (mein Instagram- und Facebook-Account, sowie die Instagram-Accounts von Yonks und Hypercode) satte 22,99 Euro kosten, ohne die Option eines der Konten abzu­wählen. Es ist damit ganz klar, dass Meta das gar nicht anbieten möchte. Denn 8 Euro für ein werbe­freies Instagram wären in Anbetracht dieser Nerv-Anzeigen manchmal doch ganz interessant. 🙈


Und dann ist da noch der Live-Fußball: in meiner Reichtum mindernden Quest, alle Streaming-Dienste verfügbar zu haben, muss ich natürlich auch berücksichtigen, dass ich gerne Bundesliga, allen voran die mitunter durchwachsenen Spiele des glorreichen 1. FC Köln, gucken möchte. Wo Sky seit Jahrzehnten preislich recht unattraktiv ist, habe ich mich mit Sky-Streaming-Tochter Wow, deren paar Euro teurem Film- und HBO-Serien­paket, sowie dem 30-Euro/Monat-Sportpaket ganz gut eingerichtet.

Allerdings: In dieser Saison werden die Sonntags­spiele nicht bei Sky/Wow gezeigt. Für diese bedarf es ein DAZN-Abo, was mit monatlicher Kündigungs­frist aber weitere (!) 45 Euro/Monat (!) kostet.

Und da wir – AGB-Anwälte bitte wegschauen – uns die meisten Streaming-Services mit zwei Haus­halten teilen, bräuchte ich hier zwei gleich­zeitige Streams, was sensationelle 65 Euro/Monat kosten würde. Ein Schnäppchen und selbstredend keine Option. (Ernsthaft, wer macht das?)

Sonntägliche FC-Spiele, also nur noch im Wow Re-Live nach Abpfiff. Oder im Clubheim des Motorrad­clubs, in dem ich Mitglied bin, obwohl ich kein Motorrad habe oder fahre. Aber das ist eine andere Geschichte.

  1. Play, meine YouTube-Watchlist-App der Wahl, hilft da allerdings auch ohne Abo! []

Apple-Produktbezeichnungen

Apple macht vieles richtig, die Produkt­bezeichnungen gehören aber nicht dazu.

Nach dem „Air / mini / Max / Pro / SE / Magic / touch / Plus / +“-Nonsens kann man „Mac“ in Kombination nun auch schreiben, wie man will:

macOS, MacBook, iMac, Mac Pro, Mac Studio, Mac mini.

Und dann ist da natürlich die Versionierung:

  • iPhones haben Versionsnummern (8, 11, 12, 13) oder Buchstaben (S, SE, X, XR, XS) und Postfixes (Plus, mini, Max, Pro).
  • iPads haben z.T. Postfixes (Air, mini, Pro) oder technische Bezeichner (Pro M1).
  • AirPods haben nichts, Postfixes (Pro, Max) und Generationen (3. Generation).
  • Macs werden hingegen über Jahreszahlen und Displaygrößen identifiziert („15-inch, Mid-2015“, „14-inch, 2021“).
  • Zubehör wird zu Magic Zubehör und ist erstmal nur optisch unterscheidbar.

Und dann gibt es natürlich noch für alles halböffentliche Identifikations­nummern, die natürlich nicht beworben werden, für die es aber eigene Seiten und dutzendfache „Identify your XY“-Knowledge-Base-Einträge gibt:

  • Order Numbers: MA970B/A, MB467LL/A
  • Model Numbers: A1278, M8493
  • Model Identifiers: „MacBook5,1“, „AirPods1,3“ oder „iPhone14,5“, was z.B. ein iPhone 13 Pro Max ist.
  • Serial Numbers: W88401231AX

Dieses Wiki versucht den Wahnsinn in Tabellenform zu bringen.

Das ist natürlich komplett egal und unterliegt scheinbar auch gewissen Regeln (z.B. „mini“ immer klein geschrieben), aber bei einer Firma wie Apple, die wie keine zweite für ihren Design­anspruch und ihre Detail­versessenheit bekannt ist, verwundert das Wirrwarr dann schon.

Tumblr Ad-Free Browsing

Tumblr führt einen Paid-Tier ein, der für 5 Dollar/Monat oder 40 Dollar/Jahr die Werbung auf der Plattform ausschaltet. Fairer Preis. Würde ich Tumblr noch nutzen, würde ich das auf jeden Fall abschließen. Twitter sollte sich hieran ein Beispiel nehmen und das eigene, bisher recht witzlose Twitter Blue durch Werbefreiheit aufwerten (und dann hierzulande verfügbar machen und 5 Euro/Monat an mir verdienen).

Kurze Tumblr-Business-Historie:

Lessons Learned bei der Geschichte: Eher später als früher führen Social-Media-Plattformen neben Werbung einen Paid-Tier ein, der die Nutzung ohne Werbung ermöglicht.1 Ein Naturgesetz, zu dem man aber scheinbar immer erst nach ein bis zwei Dekaden kommt.

  1. Und wenn ihr für die Werbefreiheit nur eines Dienstes zahlen solltet, dann ist das definitiv YouTube. So viel besser ohne Werbung! []
This is 100% new and 100% Tumblr with 0% ads. | OpenGraph Preview Image
staff.tumblr.com

This is 100% new and 100% Tumblr with 0% ads.

If you love ads, then this post is not for you. If you love Tumblr but hate ads and want the one to continue without having to endure the other, then this post is literally for you. Hello, you. As of...